Sniper: Ghost Warrior - Test
Schleich dich!
Geduld ist zwar ein Kernelement, aber keinesfalls von einem solchen Ausmaß, wie das Militär von den Adleraugen mit ruhigem Abzugsfinger abverlangt. Einatmen und ausatmen bestimmen über Leben und Tod. Der Wind muss berechnet, die Entfernung überprüft und mögliche Bewegungen der baldigen Leiche vorausgeahnt werden. Den Kopf anvisiert und beim Luftanhalten das Geschoss abgefeuert werden. So geht es normalerweise und ist im Spiel zumindest ähnlich.
Wartet man nur lange genug, erscheint ein kleiner, roter Kreis mehr oder weniger nah – je nach Witterung, Entfernung, Lust und Laune der Entwickler – an der Fadenkreuzung und sagt voraus, wo die Kugel einschlagen und für Unheil sorgen wird. Wohl dem, der Zeit hat. Verlangt die Situation nämlich schnell zu reagieren, bleibt die Berechnung auf der Strecke und der rote Hinweis im Verborgenen, das Opfer keinesfalls aber außer Gefahr. Mit einem Konvoi voll Munition in den kleinen Hosentaschen definitiv kaum ein Grund zur Sorge. Dazu veranlasst höchstens die Trefferquote der zum Teil elendig weit entfernten Inselbewohner.
Jedoch trägt der Dschungel Pflanzen, um den Blicken und den Salven dieser Knilche möglichst effektiv auszuweichen. Leider funktioniert das aber tatsächlich nur dann, wenn man in den Blättern hockt und kaum mehr herausluken kann. Setzt man als getarnter Zweigträger nur einen Viertelschritt aus dem Dickicht, wird man auf jeden Fall gesehen und ohne weitere Umschweife beschossen. Ob man sich bewegt oder nicht. Und auch fast völlig unabhängig wie weit man weg steht. Geräusche sind hingegen absolut in Ordnung und in dem Schalldichten Blattwerk in guten Händen. So ist es ein Leichtes, Schleichmissionen durchzuführen, um im Anschluss alle passierten Militärs von weiter oben den Garaus zu machen. Das tut der Stimmung zwar weh, dem Gameplay aber keinen Abbruch. Als Shooter-Spieler sollte man schließlich einiges gewohnt sein.
Mehr zu Sniper: Ghost Warrior:
-
News: Unerwarteter Millionenseller für City Interactive (7 News insgesamt)





Fan werden
Newsletter 
RSS 



Quietschgurke
29.06.2010, 14:46 Uhr
ganz ähnlich. viele rennen auch mit Granaten und Pistole rum, um die Camper abzuknallen. hat seinen Reiz, aber ist auch keine Offenbarung.
nizzie
29.06.2010, 14:03 Uhr
Driman
29.06.2010, 13:36 Uhr
Ich bin zwar keiner da es mir zu langweilig ist aber naja^^
GLaDOS
29.06.2010, 12:47 Uhr