Slage - Special
Ein echt farbenfrohes Gemetzel
Der Ausgangspunkt ist eine grüne Lichtung in Mitten eines kleinen Waldes. In der Nähe warten die ersten Gegner und jeder, der bereits einmal in der Welt der Zwölf unterwegs war, wird diese sofort wiedererkennen. Denn nicht nur die Charakterklassen sondern ebenso die Gegner entstammen dem vertrauten Ankama-Universum. Zugegeben für mich ist eine farbenfrohe Spielwelt für ein Hack'n'Slash immer noch etwas ungewohnt, aber andere Titel wie Mythos verfolgen ähnliche Ansätze. Daher tauche ich unvoreingenommen hinein ins Farbenspiele und siehe da, beim ersten Treffer fließen auch schon die Blutstropfen. Aber keine Sorge, die Entwickler beschränken sich bei der Darstellung auf ein angenehmes Minimum, so dass keine Angst bestehen muss, dass dieser Titel auf dem Index landet. Grundsätzlich wird der Aufbau eines Dungeons durch einen Zufallsgenerator erzeugt, sprich die Wege, die Gegner sowie die Belohnungen unterscheiden sich jedes Mal. Bereits nach den ersten Schritten wird deutlich, dass die Entwickler großen Wert darauf legen, eine Spielwelt zu kreieren, die vor virtueller Tiefe nur so strotzt. Gewaltige, nebelverhangene Abgründe, in der Luft umher schwebender Monumente oder ein Fresssackspielfeld am Fuße eines Gebirges bringen die 3D-Grafik so richtig zur Geltung und spielen mit den neu hinzugekommenen Möglichkeiten.
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Ghaleon
15.03.2011, 12:58 Uhr