Michael 'Michos' Günther | 01.07.2010, 10:19 Uhr
Singularity
E99 ist kein Farbstoff
Fazit zum Test von Singularity
Gut kopiert, wäre besser kopiertAnfangs war es ein Schock als sich die Grafik zur Schau stellte und mit Überalterung warb. Dann wurde es zur Offenbarung als sich die Atmosphäre spann. Begeisterung und tiefe Erschütterung lieferten sich ein ständiges Hin und Her, dessen Ergebnis zum Unentschieden führte. Es gibt eklatante Schwächen, die ein Naserümpfen noch als Kompliment auffassen könnten aber auch große Stärken wie beispielsweise den Geschichtsstrang, der positiv hervorsticht. Zwar köchelt die Survival-Zombi-Suppe im Topf der russischen Klischeeküche aber in einem fast angenehmen Rahmen. Die Einflussnahme auf die Geschichte ist wiederum eine ganz andere Sache. Der Protagonist hält keine Dialoge und empfängt einzig und allein Befehle. Man wird durch die Gegend gescheucht und weiß zum Teil gar nicht warum. Und das von komplett Fremden.
So bleiben es Randerscheinungen wie herrliche Bosskämpfe mit verschiedenen Phasen, oberflächliche Rätselkombinationen, recht ansprechende Aufstockungen für den ZMG und unterhaltsame Waffen, die diesen Titel vor dem bösen Wort Fehlkauf schützen. Ein Meilenstein wird damit aber nicht erreicht.
Pro
- Interessanter Ansatz mit dem ZMG
- nette kleine Rätsel ...
- angenehmes Aufbausystem der Fahigkeiten
- Gegner beschwinden nicht sofort nach dem Ableben
- die Geschichte ist spannend
Kontra
- der Protagonist hat kaum Charakter
- ... oft jedoch zu einfach
- Texturen sind oft matschig
- Nur deutsche Version (Xbox 360)
- deutsche Version geschnitten
- Mehrspieler-Modus entbehrlich





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Arafax
02.07.2010, 00:27 Uhr
nizzie
01.07.2010, 13:53 Uhr
Deswegen ignoriert man deutschsprachige Games komplett. Synchro ist eigentlich immer mieser als das Original und selbst wenn der Publisher uns erzählt nichts sei geschnitten muss diese Aussage noch lange nicht der Wahrheit entsprechen.
Quietschgurke
01.07.2010, 13:49 Uhr
Weil man glaubt, dass die sich noch bewegenden Typen gleich wieder aufstehen könnten - siehe Left 4 Dead, worin die Angst vor dem zweiten Angriff schlicht ausbleibt.
Okay
nicht durchgängig, aber in verschiedenen Situationen schon.
Driman
01.07.2010, 13:48 Uhr
Dann weißt du warum das so ist.
endusia
01.07.2010, 13:46 Uhr
nizzie
01.07.2010, 13:45 Uhr
Gordon sprach auch nie was. Von Gordon weiß man dass er Wissenschaftler oder irgendein Physikerheini ist. So weiß man dass der Protagonist in Singularity ein US Soldat ist. Dasselbe gilt für eigentlich jeden FPS. Von daher kann ich diesen Kritikpunkt nicht ernst nehmen. Die wenigsten Spiele lassen den Hauptcharakter irgendwas sprechen, was ich völlig in Ordnung finde - da man ihn dadurch mit dem Spieler besser verschmelzen lässt.
Driman
01.07.2010, 13:44 Uhr
Ich liebe Shooter wo man eine richtig gute Atmo hat (The Darkness, Bioshock usw.)
Zamzamah
01.07.2010, 13:40 Uhr
Hab den nie sprechen gehört.
Aber der Kritikpunkt kann dennoch berechtigt sein, je nachdem, was man vom Spiel erwartet.
Bei Bioshock wars ja genauso: Die Hauptfigur hatte keinen Charakter. Zwar kann man das bei Bioshock storymäßig erklären, dennoch wäre es anders besser gewesen.
Bei CoD4 wars ja ähnlich, ebenso MW2. Wobei es hier noch halbwegs ging, weil man den Charakter kennt. Auch wenn er lieblos gestaltet ist.
Ich sehs bei nem Shooter nicht so sehr als starken Negativpunkt, auch wenns mir anders lieber wäre.
Quietschgurke
01.07.2010, 13:32 Uhr
Über Gordon Freeman weiß man aber wenigstens etwas, im Gegensatz zu Nathaniel Renko. Wenn er dann nicht mal in Gesprächen ein bisschen Charakter zeigt, ist das für mich ein Contra-Punkt. Wenn auch nur ein kleiner. Außerdem hab ich HL nicht getestet ^^.
Lazaruz
01.07.2010, 13:26 Uhr
HL funktioniert aber anders.