Shaun White Snowboarding WorldStage - Test
Snowboarden in Paris!
Das ist für euch beides zu dekadent, umweltschädlich oder schlichtweg zu teuer? Dann haben wir für euch in diesem Jahr noch eine Alternative. Einzige Voraussetzung: Ihr liebt das Snowboard, habt eine Wii und im besten Fall auch noch das Balance Board. Denn gerade Letzteres ist für Shaun White Snowboarding: World Stage ein elementarer Begleiter.
Nachdem bereits im Vorjahr die Puderpisten zu rasanten Rennen einluden und Half-Pipes als Austragungsort für spektakuläre Stunt-Events warteten, veröffentlicht Ubisoft in diesem Jahr die Fortsetzung des Wintersportspektakels rund um den berühmten Snowboarder Shaun White. Die größte Veränderung ist dabei sicherlich, dass World Stage lediglich für die Wii erscheint. Wer daheim nur eine Xbox 360 und PlayStation 3 stehen hat, bleibt außen vor. Im Grunde die richtige Entscheidung, denn echte Freude kommt erst auf, wenn beide Beine auf dem Balance Board stehen und jede Bewegung eine Auswirkung auf die Geschehnisse hat. Dann ist es auch nicht mehr peinlich, wenn bei der schnellen Kurvenfahrt mit dem ganzen Körper mitgegangen wird.
Große Veränderungen haben es aber nicht ins Spiel geschafft. Dafür hat Ubisoft allerdings an vielen kleineren und einigen wenigen großen Stellschrauben gedreht, um den Sport noch interessanter und fordernde zu gestalten. Im Zentrum steht dabei der neue Ranglistenmodus. Denn von nun an ist es das Ziel, als einer von 13 zur Wahl stehenden Boardern die Top 100 der Weltrangliste kräftig aufzumischen. Was simpel klingt ist immerhin eine starke Motivation, um länger am Ball oder besser gesagt auf dem Board zu bleiben. In den zahlreichen Modi lässt man nicht mehr so schnell locker, sondern will möglichst schnell das Ziel der Erstplatzierung in der Weltrangliste erreichen.
Der Weg dorthin ist nicht steinig, aber in jedem Fall steil. Gewohnt rasant geht es zu, wenn ihr euch einen Hang herunterstürzen müsst, um in einem waghalsigen Rennen euren Kontrahenten zu zeigen, wer der König des Puderschnees ist. Hervorragend ist dabei die Einbindung des Balance Boards, das anno 2009 die Bewegungen scheinbar noch einen Tick genauer erkennt. Nur im Mehrspieler-Part stößt es weiterhin sauer auf, dass die Wii nur ein Balance Board gleichzeitig erkennen kann, so dass die bis zu drei weiteren Mitstreiter zwangsweise auf die Wii-Mote ausweichen müssen. Zwar unterstützt das Spiel dabei auch Wii Motion-Plus, doch nur in bestimmten Teilen.





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