Shattered Horizon - Test
Im Weltraum hört dich niemand schreien
Kampf um den Mond
Wer Shattered Horizon noch nicht kennt, dem wollen wir an dieser Stelle eine kurze Einführung in die Story des Spiels geben. Nun ja, allzu viel könnten wir zu diesem Thema ohnehin nicht schreiben, da die Handlung zwar vom Setting her reizvoll ist, aber insgesamt recht wenig hergibt. Das Geschehen spielt rund 40 Jahre in der Zukunft, der Mond wird von mehreren Unternehmen rohstoffmäßig ausgebeutet und ein „Unfall“ sorgte dafür, dass mehrere Millionen Gesteinsbrocken des Erdtrabanten in die Umlaufbahn unseres Planeten trieben – zusätzlich steht der komplette Mond kurz vor dem endgültigen Exitus. Vor diesem Hintergrund bekämpfen sich zwei Fraktionen (Bergarbeiter und Wissenschaftler) im Weltraum, wobei nicht mal annähernd erklärt wird, auf welchem Weg diese überhaupt an Waffen gelangen konnten. Egal, im Vordergrund steht bei Spielen dieser Art nun mal die Action.
Und davon hat Shattered Horizon einiges zu bieten. Wenn auch vielleicht in einer etwas anderen Art und Weise, als ihr es von anderen Multiplayer-Shootern gewohnt seid. Klar, vom Prinzip her wird alles geboten, was das Genre hergibt. So nehmen an den Gefechten im Weltraum bis zu 32 Spieler teil, die sich in drei Spielmodi die Kugeln, Laserstrahlen und andere Projektile um die Ohren feuern. Die Auswahl der besagten Modi ist zwar nicht sehr groß und geht nicht über das Standardprogramm in Form von Deathmatches odeer Conquest-Partien hinaus. Doch die Faszination von Shattered Horizon liegt vielmehr in der letztendlichen Ausführung der Kämpfe und dem Design der Schauplätze.
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