Salem - Craften muss Salem - Das etwas andere MMORPG in der Vorschau

Minecraft & Co. haben es vorgemacht: Indie-Spiele rund ums Craften und die Gestaltung der virtuellen Welt sind salonfähig geworden. Salem einfach mit den anderen in einen Topf zu werfen, würde dem Spiel aber nicht gerecht: Schließlich handelt es sich um ein MMORPG, wenn auch mit Crafting-Fokus und permanentem Tod um ein eigenwilliges. Wir konnten uns von den beiden Entwicklern einen ersten Eindruck geben lassen.

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Ja, Salem ist ein eigenwilliges MMOG, wobei es interessanterweise gar nicht so einzigartig ist, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte. So kann beispielsweise Wurm Online durchaus als geistiger Verwandter betrachtet werden. Und auch die beiden Jungs von Seatribe haben in Wahrheit schon mit "Haven and Hearth" ein extrem ähnliches Spiel hingelegt, es handelt sich hier also nicht um ein spontanes Aufspringen auf den Crafting-Erfolgszug.

Salem ist so etwas wie die Weiterentwicklung von "Haven and Hearth", welches im Gegensatz zu Salem in 2D gehalten ist. Die Szenarien unterscheiden sich jedoch ein wenig. Zudem hat man für Salem mit Paradox Interactive einen Publisher gefunden. Aber so gut wie alle beworbenen Hauptfeatures lassen sich bereits im inoffiziellen Vorgänger finden. Wer also an einem spielerischen Vorgeschmack interessiert ist, kann einmal einen Blick hineinwerfen, denn "Haven and Hearth" ist offiziell nach wie vor in der Alpha-Phase und kostenlos spielbar.



Angesiedelt ist Salem in New England im 17. Jahrhundert, sprich, ihr kommt als Pilger in die neue Welt. Ein wirkliches Ziel gibt es nicht, Quests sucht ihr vergeblich. Aber das sollte bei dieser Art von Spiel eigentlich klar sein. Stattdessen wartet eine völlig zufallsgenerierte Welt, die anfänglich natürlich vor allem aus Wildnis besteht, darauf, von euch besiedelt und bebaut zu werden. Daraus folgt, dass zu jedem Zeitpunkt alles was man auf dem Bildschirm sieht, entweder noch aus dem zufallsgenerierten Beginn stammt oder von Spielerhand geschaffen wurde. Dazu sind alle Gegenstände im Spiel interaktionsfähig und zerstörbar.

Ressourcenmanagement ist in Salem die wichtigste Komponente überhaupt, denn die Produktionsprozesse sind sowohl in ihrer Anzahl, als auch in ihrer Länge extrem umfangreich. So müssen selbst Nägel erst einmal geschmiedet werden, wozu ihr zuvor aber natürlich Eisen beschaffen müsst. Damit ihr Heu ernten könnt, müsst ihr erst einmal Felder bestellen und die Saat aussäen. Da es sich um ein MMORPG handelt und auch Rom nicht in einem Tag erbaut wurde, können viele dieser Produktionsprozesse auch in Echtzeit ganz schön lange dauern. Zwischen besagtem Säen und Ernten liegt ungefähr eine Woche.

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KOMMENTARE

  

liqSTAR

16.09.2011, 21:49 Uhr

Der Nichts-sagenste-Teaser aller Zeiten...

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liqSTAR

16.09.2011, 21:49 Uhr

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Hyphistos

01.09.2011, 16:07 Uhr

Bezüglich Item-Shop, falls das aus dem Artikel nicht so gut hervorgegangen ist: Man kann mit Echtgeld Silber kaufen, und Silber ist die normale(!) In-Game-Währung. Mit diesem Silber wiederum kann man in einem zentralen Shop Ressourcen kaufen. Es gibt daher keine Items, die man nur mit Echtgeld kaufen kann. Andererseits kann man sich offenbar sehr viel mit Echtgeld kaufen, was sonst erspielt werden müsste, was ich für etwas bedenklich halte.

Siehe auch: http://www.paradoxplaza.com/press/2011/8/gamescom-2011-
salem-reveals-economic-system

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endusia

01.09.2011, 13:50 Uhr

Hätten sie lieber man ein bisschen Zeit in H&H investiert,... oder zumindest sich einen besseren Server gesucht

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myblade

01.09.2011, 13:34 Uhr

Zitat von kalthorak

kalthorak schrieb:

Minecraft ist ein gutes Spiel und es ist ein Glücksgriff für Notch gewesen. Sowas lässt sich nicht so leicht wiederholen und ein Erfolgsrezept ist es schon gar nicht, es ist die absolute Ausnahme... komplettes Zitat anzeigen



Natürlich gibt es kein Patentrezept. Aber das liegt ja auch an den Spielern. Die allermeisten konsumieren Einheitsbrei, die sich nur geringfügig unterscheidet. Kaum einer möchte sich noch wirklich mit irgendwas beschäftigen müssen. Minecraft gibt dabei einen Baukasten mit gewisser Basisausstattung und legt ein kleines Grundregelwerk vor. Der Rest ist dem Spieler überlassen. Und gerade diese "Selbstverwirklichung" bedeutet dem heutigen Spieler eine Menge. Minecraft ist das gewissermaßen schon das Non-Plus-Ultra. Andere Indie-Spiele sind ja i.d.R. keine Sandbox-Games.
Diese Freiheit ist meiner Meinung nach auch immer ein gewisser Erfolgsgarant. Ob es nun eine pure Sandbox ist, oder ob diese Freiheit nur ein Teil eines anderen, komplexen Spiels ist, ist natürlich ein Unterschied. Aber machte die Bewegungsfreiheit nicht gerade Spiele wie z.B. GTA (IV), Two World, The Elder Scrolls zu Hits? Ein Final Fantasy XIII kam bei vielen Spielern nicht gut an, weil der Anfang sehr schlauchartig ablief, was bei den Vorreitern wie FF VII / VIII / IX nicht der Fall war! Gerade weil die Spieler sich nicht gerne einferchen lassen, war auch ein Garry's Mod so erfolgreich. Und ich glaube, dass auch ein Notch als nicht kompletter Neuling im Spielesektor diesen Erfolg zu einem gewissen Maß kalkuliert hat. Dass 3 Millionen Stück verkauft werden, damit hat er nicht gerechnet, aber auch schon bei 10000 wäre es ein Erfolg gewesen. Ich vermute, dass der Einsatz ursprünglich nicht so hoch war und den 10000 Einheiten wäre trotzdem ein Umsatz von 100000$ entsprungen. Das muss man erst einmal verdienen!

Zitat von kalthorak

kalthorak schrieb:

[quote=myblade]Davon abgesehen zwingt dich niemand, Geld auszugeben. Und ob es so kommt, wird der Inhalt des Stores zeigen... im Moment ist ja nur die Rede von Ressourcen.


Wenn die Ressource exklusiv im Itemshop ist und sie für starke Gegenstände benötigt wird, wäre das ein spielentscheidender Vorteil. Das ganz ist natürlich erstmal noch Theorie! Aber: bisher hat ein Itemshop _immer_ einen Spielvorteil gewährt, wenn er sich nicht auf kosmetische Änderungen, Reittiere, Haustiere oder Kostüme begrenzt hat.

Wenn der Itemshop spielvorteile gewährt, kann durch das Permadeathsystem ein ziemlich starker Zwang entstehen.[/quote]

Dass eine Ressource exklusiv im Itemshop vorhanden ist, würde ich von vornherein ausschließen. Wieso? Das wäre das Todesurteil vor der Geburt! Klar. Es hat nicht jeder Spieler den Anspruch der Stärkste, Beste, Tollste zu sein, aber wenn ihm die Möglichkeit genommen wird, das ohne Geldeinsatz, dafür aber mit Zeiteinsatz überhaupt zu erreichen...in einem F2P-Titel...dann werden viele den Titel nicht über einen längeren Zeitraum oder überhaupt nicht spielen

Ich gehe ehe von Zeitvorteilen aus, die man durch den Itemshop gewinnen kann. Vermutlich Grundressourcen... vllt noch Nahrung zur Füllung der Attribute.

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