Video des Tages - Was mit einer Portal Gun in Super Street Fighter II passiert

DETAILS ZUM SPIEL

Runescape bei Amazon kaufen

Fan werden Fan werden

Newsletter

RSS

Plattformen:
MMOG
Release:
keine Angabe
Status:
Released
Publisher:
keine Angabe
Entwickler:
Jagex
Genre:
Onlinespiel
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
runescape.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

News
Strafrechtliche Verfolgung von Bots 3
Neuste: 19.07.2011 17:57
News
Erstes RuneFest in London angekündigt 1
Neuste: 27.04.2010 12:54
follow us at twitter

Daniela Reichert | 19.07.2011, 11:45 Uhr

Runescape
Strafrechtliche Verfolgung von Bots

Sie stellen ein bekanntes Ärgernis für Publisher und Spieler gleichermaßen dar: BoTs. In so gut wie jedem MMO trifft man früher oder später auf solche Programme. Sie ermöglichen es Spielern, ihre Charaktere permanent Gegner töten oder Items sammeln zu lassen, ohne selbst vor dem PC sitzen zu müssen. Die Nutzung dieser Bots ist in fast jedem Spiel illegal, gehört aber dennoch oft zur gängigen Praxis. Der Runescape-Publisher Jagex sagte nun in einem Statement den Entwicklern und Nutzern von Bots den Kampf an.

Wir nutzen derzeit mehrere rechtliche Wege um verschiedene Bot- Entwickler strafrechtlich zu verfolgen“, schreibt Jagex-Vizepräsident Daniel Clough. Auch Spieler die Bots gekauft haben, versucht der Publisher derzeit ausfindig zu machen, um gerichtlich gegen sie vorzugehen. Einer der bekanntesten Fälle im Krieg zwischen Bot-Herstellern und einem Game-Publisher ist übrigens der Sieg von Blizzard Entertainment gegen MDY Industries. Die Firma, die so genannte Glider für den MMO-Giganten World of Warcraft verkaufte, musste 2008 nicht nur sechs Millionen US-Dollar Strafe an Blizzard zahlen, sondern zusätzlich auch die kompletten Kundenlisten offenbaren.

Neben der Warnung an alle Bot-Nutzer und Hersteller gab Jagex Anfang letzter Woche auch eine neue Erweiterung für Runescape bekannt. Clan Citadels soll am 26. Juli 2011 erscheinen und Spielern die Möglichkeit geben, ihren eigenen Content zu erschaffen.



Strafrechtliche Verfolgung von Bots Kommentare (3)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

nizzie

PM schreiben
Friendinvite

19.07.2011, 17:57 Uhr

Zitat von kadmon:
Die sollten lieber damit anfangen Bots unnötig zu machen. Wenn ein Spiel daraus besteht, immer wieder die selben Handlungsabläufe durchführen zu lassen, dann kann ich Botnutzer schon verstehen. Ein Spiel mit komplexen Handlungsabläufen, intelligenten Gegnern und herausfordernden Situationen, macht es auch den Botprogrammierern schwer. Aber manche Spiele sind so einfach gestrickt, dass man dafür einfach nur ein Makro selbst schreiben kann. Beispielsweise EVE Online. Einfach nur einen Mouse/Key-Rekorder programmieren und man könnte stundenlang Erze im HighSec farmen.

Und ich will mal sehen, nach welchem Gesetz Botnutzer (zumindest in Deutschland) verklagt werden sollen.


Sehe ich ähnlich. Offenbar sind die Spiele so langweilig dass viele Nutzer lieber ein Programm laufen lassen als selbst zu zocken. Irgendwo traurig, aber anstelle dass die Entwickler DARÜBER nachdenken geht man gerichtlich gegen die vor die die Bots gebastelt haben - was ich an sich für einen nicht falschen Schritt halte. Wie gesagt, mich nervt es nur, dass die Devs offenbar immer noch nicht gerafft haben weshalb solche Bots überhaupt genutzt werden.

Was das Beispiel in EVE angeht.. naja. Mich als Spieler stört es nicht ob da einer aktiv einen Asteroiden leersaugt oder das Ganze automatisiert hat. Es ist nunmal ein ödes und absolut langweiliges Geschäft. In den ersten Monaten in Darkfall hat auch jeder nen Autoclicker benutzt wenn er Ressourcen abgebaut hat. Niemand hatte Bock alle 9-10 Sekunden einmal zu klicken (und das ~40-60 mal). Solange die Spiele also so auf den Markt geworfen werden, und damit kann ich zumindest gut leben, werden viele Spieler nach Möglichkeiten suchen diese endlos langweiligen Prozesse zu automatisieren. Ich sag schon seit Jahren dass Crafting und Gathering in fast jedem Spiel nur stiefmütterlich behandelt werden. Wäre endlich mal was Neues wenn ich als Bergarbeiter Abenteuer erleben kann (Minecraft-like?).

Melden

kalthorak

PM schreiben
Friendinvite

19.07.2011, 17:42 Uhr

Gegen einen Kunden muss nicht geklagt werden, denn die kann man relativ schnell aus dem Spiel werfen. Interessant ist eine Klage viel eher gegen die Botentwickler, die damit Geld verdienen. Die Rechtssprechung Frogster vs EPVPler lässt sich da Recht gut anwenden:

Jagex verbietet in den AGB die Verwendung von Bots. Diese Klausel wird sicher nicht als überraschend eingestuft, da sie "branchenüblich" ist - damit wird sie als gültig erachtet. Da das Geschäftsmodell von Botprogrammierern somit ausschließlich darüber funktioniert, dass Jagexs Kunden vertragsbrüchig werden, wird es als unstatthaft eingestuft werden. Damit steht Jagex ein Unterlassungsanspruch zu.

Melden

kadmon

PM schreiben
Friendinvite

19.07.2011, 12:16 Uhr

Die sollten lieber damit anfangen Bots unnötig zu machen. Wenn ein Spiel daraus besteht, immer wieder die selben Handlungsabläufe durchführen zu lassen, dann kann ich Botnutzer schon verstehen. Ein Spiel mit komplexen Handlungsabläufen, intelligenten Gegnern und herausfordernden Situationen, macht es auch den Botprogrammierern schwer. Aber manche Spiele sind so einfach gestrickt, dass man dafür einfach nur ein Makro selbst schreiben kann. Beispielsweise EVE Online. Einfach nur einen Mouse/Key-Rekorder programmieren und man könnte stundenlang Erze im HighSec farmen.

Und ich will mal sehen, nach welchem Gesetz Botnutzer (zumindest in Deutschland) verklagt werden sollen.

Melden