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Test zum Spiel: Runes of Magic Spiel-Test
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Plattformen:
MMOG
Release:
MMOG: 19. März 2009
Status:
Released
Publisher:
Frogster Interactive
Entwickler:
Runewaker Entertainment Ltd.
Genre:
Onlinespiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
runesofmagic.com
Fanseite:
rom.onlinewelten.com

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Daniela Reichert | 10.08.2011, 14:09 Uhr

Runes of Magic - Test
RoM - Lands of Despair - das vierte Kapitel im Test

1 3 Wertung

Wie der Name der neuen Erweiterung „Lands of Despair“ (Länder der Verzweiflung) schon sagt, geht es im vierten Kapitel von Runes of Magic deutlich düsterer zu. Während in den letzten Erweiterungen „The Elfen Prophecy“ und „Elder Kingdoms“ die Welt noch eher bunt und freundlich erschien, bieten die neuen Inhalte vor allem etwas für Horrorfans: Neben Spinnen oder anderem Ungeziefer und einer Reihe von Zombies gibt es auch ein komplettes Zirkus-Ensemble des Grauens.
Der neue Oberbösewicht des vierten Kapitels heißt Sismond und ist ein Dämon, der die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Genauer gesagt, er will mit seiner Armee aus Zombies und anderen reanimierten Monstrositäten die Welt von Taborea überschwemmen und so die Herrschaft übernehmen. Wer jetzt meint, ein kleines Déjà-vu-Erlebnis zu haben: Ja, klingt alles irgendwie ein bisschen wie „Wrath of the Lichking“ die vorletzte Erweiterung aus World of Warcraft. Allen ehemaligen WoW-Spielern sei an dieser Stelle gesagt: Es klingt nicht nur so, es sieht auch teilweise so aus.

Das gesamte Setting im "Land des Unheils" - eines der zwei neuen Highlevel-Gebiete - wirkt streckenweise wie eine Mischung aus Herr der Ringe und dem Wrath of the Lichking-Kontinent Northend. Zumindest bis man auf das Zirkus-Ensemble trifft. Danach fühlt man sich, als wäre man gerade direkt ins Hasenloch gefallen und betrachte nun die Horror-Variante von Alice im Wunderland. Was tatsächlich auch in der Absicht der Entwickler lag: Laut Frogster ließ man sich hier von dem Computerspiel „American McGee’s Alice“, ein Third-Person-Action-Game aus dem Jahr 2000, inspirieren. Und für alle Johnny Depp-Fans – ja, selbst so etwas wie ein Hutmacher taucht im Spiel auf: Zauberer Chapeaunoir, der vierte Boss in der Instanz Burg Grafu erscheint erst, wenn man die Häschen aus dem Hut wieder eingefangen hat.

Schachtelkasper Crayus ist der erste Boss in der neuen Instanz Burg Grafu und sowohl in der 6-Mann als auch für Schlachtzüge verfügbar.

Im Mittelpunkt des Gebietes "Land des Unheils" steht die Geschichte um die Familie Grafu. Diese alte Adelsfamilie wurde von Sismond systematisch korrumpiert und betrogen. So litt Annelia, die Tochter des Fürsten Grafu unter einem Herzfehler. Um seine Tochter von der Krankheit abzulenken, holte der Fürst ein riesiges Zirkus-Ensemble in seine Burg, das Annelia von der schlimmen Krankheit ablenken und etwas aufheitern sollte. Unabhängig von diesem Drama breitete sich in den Ländereien um Burg Grafu eine rätselhafte Seuche aus, die Menschen und andere Lebewesen in Untote verwandelte.

Sismond trat schließlich an den Fürsten heran und versprach ihm im Kampf gegen die Seuche beizustehen – während er sie tatsächlich nur verschlimmerte. Zudem sagte er Fürst Grafu, er habe ein Heilmittel gegen den Herzfehler der Tochter: Ein Runenherz, dass er der jungen Frau einsetzen wollte. Doch so ganz traute der Fürst dem Dämon dann doch nicht und statt seiner Tochter ließ er sich das Herz verpflanzen. Mit dem Ergebnis, dass er nun zum Diener Sismonds wurde und auch Annelia den Manipulationen des Dämons zum Opfer fiel.

Fürst Grafu und seine Tochter, Annelia die Puppenspielern wurden von dem Dämon Sismond korrumpiert und warten nun auf Schlachtzüge in der neuen Instanz Burg Grafu.

Auf Burg Grafu wartet nun nicht nur die komplette Fürstenfamilie, sondern auch ein Großteil der Zirkus-Truppe, die ebenfalls der Korruption anheimfiel. In der Instanz gibt es in der 6-Spieler-Variante insgesamt fünf Bosse, wer Fürst Grafu und seine Tochter Annelia sehen will, braucht einen Schlachtzug (zwölf Spieler). Aber nicht nur die Bosse in Burg Grafu – unter anderem ein wahnsinniger Schachtelkaspser namens Cayus – sondern auch die Monstergruppen in den Gängen der Instanz sind einen Blick wert: Da gibt es halbverweste Teddybär-Monster, wahnsinnige Clowns, geisterhafte Marionetten und geköpfte Figuren, die irgendwie an Zinnsoldaten erinnern.

1 3 Wertung




RoM - Lands of Despair - das vierte Kapitel im Test Kommentare (3)

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endusia

PM schreiben
Friendinvite

10.08.2011, 16:10 Uhr

Zitat:
vieles im neuen Setting erinnert stark an Wrath of the Lichking (Zombies und eine Armee der Untoten)


Hej, sie haben Elfen, voll WoW abgeguckt altah!!
/facepalm

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Dritoku

10.08.2011, 15:38 Uhr

Da man diesen Content nur sehen kann wenn man viel Money in die Rüstung und co steckt eh wayne.

Melden

xXkeNNyXx

PM schreiben
Friendinvite

10.08.2011, 15:34 Uhr

Die Möglichkeit eine 3. Klasse zu wählen ist doch nur eingeführt worden, um den Leuten nochmal mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Für die muss dann wieder neues Equip gefarmt werden und dann wieder gepimpt werden, ergo muss man den Itemshop nutzen.
Ansonsten bleibt es halt der WoW-Klon. Das war in der ersten Erweiterung schon so mit den Nagas.
Spaß kann es trotzdem machen.

Melden

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