Runes of Magic - Eine Reise quer durch Taborea

In regelmäßigen Abständen füllt sich Taborea mit neuen Inhalten. Und da längst nicht jeder Gelegenheitsspieler in die Weiten des Endcontents vordringt, führt euch dieses Review durch verworrene Albträume, wilde Lande und den besetzten Naga-Gebieten.

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Bevor wir euch zu den Endspielinhalten entführen, gibt's zuerst einen Abstecher zur neu eingeführte Rasse der Elfen und geben euch einen Einblick in die jüngsten Ereignisse in Taborea. Nach einem langen Zeitraum der Abwesenheit erscheint plötzlich wieder der vergangene Allianzpartner der Menschen auf der Bildfläche. Parallel dazu durchbrechen furchterregende Schlangenwesen, die Nagas, eine von den Elfen errichtete Bannmauer und verwüsten den Norden Taboreas. Als tragende Kraft im Kampf gegen die Nagas erweisen sich die exklusiv den Elfen vorbehaltenen Klassen Druide und Bewahrer. Der Druide kann die Kräfte der Natur sowohl zur Heilung als auch zum Angriff nutzen, während der Bewahrer hingegen die erste Petklasse im Spiel liefert. Er ist nicht nur ein hervorragender Nahkämpfer, sondern kann zeitgleich Naturgeister herbeirufen, die ihm im Gefecht beistehen und tatkräftig unterstützen. Alle Twink-Freunde dürfen sich zudem über ein neues Startgebiet - das mittlerweile dritte Anfängerareal in Taborea - freuen, welches den Interessenten in die Hintergründe der Elfengeschichte mittels zahlreichen Quests einführt.


Neue Verbündete, neue Feinde.

Auch im Endcontent ergeben sich zahlreiche Ergänzungen und Änderungen. So wurde unter anderem die Levelobergrenze auf 55 angehoben. Doch die Abenteuerreise quer durch das Free2Play-MMOG Runes of Magic bietet auch viele inhaltliche Ergänzungen. An der Küste der Wehklagen versammeln sich Spieler der Stufen 50-53 während sich die Wagemutigsten an den Albtraum von Varanas heranwagen. Hinter diesem Public Encounter, das ist eine öffentliche Quest, an der bis zu hundert Spieler zeitgleich teilnehmen können, steckt ein verdeckter Angriffszug des Demon Lords. Zum Hintergrund, ein Wachmann kehrt vollkommen apathisch nach Varanas zurück und verfällt dort in einem vom Demon Lord erschaffenen Albtraum. Schritt für Schritt überträgt sich diese Mär auf die anderen Mitbewohner, so dass es die Aufgabe der Spieler ist, diese Entwicklung zu stoppen. In dem brennenden und von Untoten besetzten Abbild der Stadt steht der Spielerverbund vor mehreren aufeinanderfolgenden Aufgaben, die zudem ein knappes Zeitfenster beinhalten. Es empfiehlt sich also mit mindestens zwei besser wären drei vollständigen Gruppen anzutreten. Bewaffnet mit Schwert, Stab und Bogen müssen beispielsweise Skelette, kriechende Insekten und weitere untote Feinde bezwungen sowie magische Tore geschlossen werden. Die zentrale Herausforderung ist schlussendlich der Kampf gegen drei Endbosse, die zu allem Übel vom Demon Lord selbst unterstützt werden. Zu einer Konfrontation mit dem obersten Bösewicht kommt es hier und jetzt noch nicht, da dieser eine unangreifbare Schattenform angenommen hat.


Grusellandschaft im Albtraum von Varanas

Was für den Neuling ein großer Reiseweg sein mag, ist für den Veteranen, falls bereits der richtige Teleportation-Punkt gesetzt wurde, nur ein Mausklick entfernt: die Wilden Lande. Dieses Dschungelareal wird von zwei Schlangentoren begrenzt, welche zum einen den bekannten Zugang zur Küste der Wehklagen und seit dem 07. Oktober den Weg in das von den Naga besetzte Gebiet des Aotulia-Vulkans freigibt. In dieser Zone sind die Auswirkungen des Naga-Angriffs mit jedem getätigten Meter deutlich sichtbar. So säumen unter anderem zerstörte Katapulte und anderes Kriegsgerät sowie Naga- als auch Menschenleichen den Weg. Um überhaupt das erste Mal einen Blick auf das von Lava überzogene Territorium werfen zu können, ist es notwendig, sich zuvor eine Schneise durch das Naga-Lager zu bahnen. Hier ist alleine aufgrund der hohen Dichte an Feinden jede tat- und schlagkräftige Unterstützung sinnvoll.

Weiter führt die Reise in ein befreundetes Pygmäen-Dorf. Dieser Standort bietet Spielern einen letzten sicheren Anlaufpunkt, um neue Aufgaben zu erhalten, sich zu sammeln und auszurüsten. Folgend werden Kampfpausen nur noch selten vorkommen. Ein Szenario, welches durch eigenständig ablaufende, gescriptete Events, in denen sich Elementare mit den Naga bekämpfen, unterstützt wird. In jedem Winkel tobt hier der Krieg.

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KOMMENTARE

  

Xalius

14.12.2009, 18:13 Uhr

Zitat von Beasthole

Beasthole schrieb:

Wo wir ja dann genau in der Gewichtsklasse von RoM sind. Unter all den billigen F2P Titeln sieht RoM wirklich gut aus. Einen anderen Vergleich kann er nicht meinen



Wenns so gemeint war, stimme ich voll und ganz zu, ansonsten ist die Vorstellung einfach nur utopisch.

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Beasthole

14.12.2009, 15:15 Uhr

Zitat von Xalius

Xalius schrieb:


Welche MMOG's ziehst du dabei in Betracht um auf so eine Summe zu kommen? Mir fallen nämlich sogut wie keinerlei richtige MMOGs ein die ne schlechtere Grafik haben, wenn man von ein paar F2P Billigtiteln absieht.



Wo wir ja dann genau in der Gewichtsklasse von RoM sind. Unter all den billigen F2P Titeln sieht RoM wirklich gut aus. Einen anderen Vergleich kann er nicht meinen

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Xalius

13.12.2009, 23:41 Uhr

Zitat von Warbird00

Warbird00 schrieb:

Ich mein ca 70% von allen MMOG´s haben eine schlechtere Grafik als Runes of Magic.



Welche MMOG's ziehst du dabei in Betracht um auf so eine Summe zu kommen? Mir fallen nämlich sogut wie keinerlei richtige MMOGs ein die ne schlechtere Grafik haben, wenn man von ein paar F2P Billigtiteln absieht.

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Warbird00
  

Warbird00

13.12.2009, 09:12 Uhr

Ich finde die Bewertung eigentlich ganu okay.Allerdings find ich nicht das die Grafik hinterher hing.
Ich mein ca 70% von allen MMOG´s haben eine schlechtere Grafik als Runes of Magic.
Naja eigentlich hätten 75% auch bei dem Spiel gereicht ^^

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FlightcranK

13.12.2009, 02:30 Uhr

Wie kann man denn bitte ein Spiel das man selbst vermarktet kritisch in einem Review auf der eigenen Seite hinterfragen?
Das die Community sich gerne zerfleischt, Stats zum Teil für 50€ über den Ladentisch gehen, Instanzen einfach mal zu sind und wenn man nicht gerade Masochist ist, um knallharte Inis zu laufen, wo eh nur beiläufige Items droppen, bleibt nicht viel vom dem Glanz den man versprühen möchte.
Andere MMOs sind auch F2P, bringen seit Jahren Inhalte, aber sind beliebt, da ausgewogen und nicht übermäßig teuer. In den nächsten Monaten wird sich das bei RoM noch rächen, das man so aggressiv vorgeht. War in jedem MMO so, wird hier auch passieren. Ob man dann noch die Kurve bekommt bei den Spielen die sich anbahnen (Tera, C9, Blade&Soul, Dragons Nest, Star Trek Online, GW2 und und und), wird sich zeigen. Woanders Spieler herholen ist jetzt schon schwer und die verbliebenen zu halten noch viel schwerer.

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