Runes of Magic - Der erste Eindruck überzeugt

Open Beta gestartet, NDA gefallen, Zeit für ein kritischen Blick aufs Spiel. Kann das ambitionierte Projekt tatsächlich überzeugen? Mehr auf den folgenden Seiten.

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Runes of Magic: Wohl selten hat ein F2P-MMOG so viel Aufmerksamkeit und Interesse auf sich gezogen. Dabei gilt für MMOGs ohne monatliche Grundgebühren sehr oft der Grundsatz: wenige, dafür einseitige Questen mit hohem Wiederholungsgrad - Grinden bis der Finger abstirbt, und wer soeben 50 Hasen erschlagen hat, kann sich nun an 60 Schlangen wagen. Doch RoM will diesem Grundsatz nicht folgen. Ganz im Gegenteil: Man ist bei Runewaker Entertainment darauf erpicht, abwechslungsreichen Content anzubieten. Die Zahlen sprechen da für sich: Über 1000 Questen wurden bereits ins Spiel implementiert, dazu ein umfangreiches Handwerks- und Klassensystem. Selbst für virtuelle Unterkünfte ist gesorgt - ein Feature, das in den letzten Jahren leider immer seltener umgesetzt wurde.


Das Startgebiet

Die Voraussetzungen
Der Client umfasst gut drei Gigabyte und lässt sich ohne weiteres installieren. Ohne viel Umschweife gelangt man nach erfolgreicher Eingabe der Zugangsdaten direkt zur Charaktererstellung, die eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Neben acht Hautfarben, siebzehn verschiedenen Frisuren und achtzehn unterschiedlichen Gesichtern -je Geschlecht- kann man seinen Charakter in zwölf Dimensionen beliebig verändern. Da wäre zunächst die Haarfarbe, die alle möglichen und unmöglichen Geschmäcker erlaubt. Zusätzlich lassen sich per Regler die Größe von Körper, Arm, Bein etc. einstellen, so dass die Gefahr eines virtuellen Zwillings nahezu nicht gegeben ist. Hier erwirbt sich RoM bereits den zweiten Pluspunkt im Vergleich zu anderen F2P-MMOGs und braucht sich keineswegs vor kostenpflichtigen Titeln zu verstecken.

Das Klassensystem
Nachdem die Äußerlichkeiten definiert wurden, geht es an die Klassenwahl. Hier stehen sechs klassische Archetypen zur Auswahl.

  • Krieger fühlen sich mitten im Getümmel wohl,
  • während der Schurke einen handlichen Dolch und überfüllte Gassen bevorzugt.
  • Mit Pfeil und Bogen vertraut, sucht der Kundschafter sein Glück aus der Distanz,
  • der Magier hingegen die Abgeschiedenheit seiner Studierstube.
  • Bleiben noch der Priester und der Ritter übrig, die gleichsam die göttliche Lehre verbreiten und sich schützend vor die Schwachen stellen.




Ein erster Schuss ins Glück.


Fortführend wird man mit dem Erreichen der zehnten Stufe eine sekundäre Klasse bestimmen können, so dass Runes of Magic-Spieler insgesamt auf dreißig verschiedene Klassenkombinationen zugreifen können. Die daraus entstehenden Vorzüge liegen im Detail: Zunächst kann man auf alle Fertigkeiten der aktiven Haupt- sowie auf alle allgemeinen Skills der Nebenklasse zugreifen. Darüber hinaus addieren sich die Charakter-Attribute der Nebenklasse zu zehn Prozent ihres Wertes auf die Attribute der Hauptklasse. Somit entsteht ein bunter Mix an Möglichkeiten, und während der Krieger/Schurke für enormen Schaden verantwortlich zeichnen wird, ist der Kundschafter/Priester an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Klassen ist grundsätzlich zu jeder Zeit bei den Klassentrainern oder in den eigenen vier Wänden möglich.

Hinein ins Spiel
Als Primärklasse wähle ich den Kundschafter, denn Fernkämpfer waren schon immer meine Leidenschaft. Ein Tutorial führt mich daraufhin in die Grundelemente des Spiels ein. Hierbei setzen die Entwickler auf Vertrautes: Die Steuerung ist entweder per Maus oder über die bekannte WASD-Kombination möglich. Das User Interface ist leicht zugänglich und lässt sich in einzelnen Punkten variieren. Ein flüssiger Übergang direkt ins Spiel ist also gewährleistet, und in einem kleinen Außenposten warten erste Aufgaben auf meinen noch jungfräulichen Charakter. Die Aufgabenstellungen führen zunächst ins Spielgeschehen ein und stellen mir u.a. die diversen Händler des Camps vor. Mit meiner neu erworbenen bzw. geschenkten Ausrüstung wage ich mich dann auch an die ersten Kämpfe. Es gilt die Ausbreitung von Pilzen und Wölfen zu verhindern - genau das Richtige für Pfeil und Bogen.


Im Nahkampf bekommt der Pilz den Rest.

Besonders hilfreich: Fahre ich mit dem Maussymbol über einen Gegner, erfahre ich sofort, ob dieser zur Erledigung einer Aufgabe z.B. den notwendigen Gegenstand fallen lässt. Unnötiges Experimentieren kann man sich so ersparen. Mit dem richtigen Feind im Visier startet der Kampf. Doch diese gestalten sich zunächst schwieriger als erwartet. Mein Fernkampfangriff ist mit einem Cooldown von drei Sekunden versehen, und somit gelange ich immer wieder in den ungeliebten Nahkampf, was meine Durchschlagskraft deutlich reduziert. Dennoch kann ich alle mir gestellten Aufgaben lösen, und mit entsprechend neuer Ausrüstung nimmt die Effektivität meines Charakters im (Fern-)Kampf erheblich zu. Zusätzlich steigen je nach Anwendung einzelne Fertigkeiten wie Bogen, Dolche, Defensivverhalten oder waffenloser Kampf.

Nach erfolgtem Stufenanstieg erhalte ich neue Fähigkeiten, die man umgehend anwenden kann. Somit bin ich in der Lage, Gegnern einen Hieb zu verpassen, der sie verlangsamt, sowie einen gefährlichen Schuss anzubringen, der sie bluten lässt. Jede Fähigkeit kann zudem noch weiter trainiert werden. Dafür erhält mein Charakter beim Stufenaufstieg Punkte, die es zu verteilen gilt. Da man nie zeitgleich alle Fähigkeiten auf Maximum halten kann, sollte man seine Punkte hier sehr sorgsam ausgeben.

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KOMMENTARE

  

Beasthole

27.12.2008, 18:46 Uhr

Also das Spiel mag ja echt toll sein, aber ich habe mir kurz das Start Gebiet angeschaut und habe festgestellt das ich auf so etwas mal gar nicht abfahre....

Free to Play ist ja gut und schön, aber wenn ich dann sehe wie sich das die Entwickler gedacht haben krieg ich nen Krampf.

Ich komme mir beim spielen vor wie ein kleiner Junge der das erste mal mit seinem Taschengeld in einen Freizeitpark geht.

An jeder Ecke versuchen die Leute mir mein Geld abzuknöpfen.......

Was ich so krass finde:

1. 2 Taschen for free, die anderen muss ich gegen meine Runentaler mieten......

2. Ich kriege ein 24 Stunden Mount unter den hintern mit lvl 2, darf mich dran gewöhnen und dann kostet es Runentaler im Wert von 15 Euro wenn ich eins haben möchte was ich immer benutzen kann.

3. Wenn ich als Spieler auf einem PvP Server spiele, kann ich Ausrüstung verlieren wenn ich getötet werde. Soweit ja nicht schlimm geht ja allen so.....Falsch!!! Gegen Runentaler kann ich Tränke kaufen die verhindern das ich Ausrüstung verliere. Das gleiche gilt für Exp Beschleunigung usw.


So das finde ich alles schon sehr gediegen, der Entschluß dieses Spiel von meinem PC zu verbannen wurde ausgelößt von einer Ingame Situation.

Ich renne in eine Höhle, soll dort Pilze fangen mit einem Seil welches eine Reichweite von meinem Arm hat. Die Pilze rennen lustig davon und ich renn wie doof hinter her. Neben mir steht ein Spieler der lustig einen nach dem anderen fängt und egal welche Reichweite.

Warum? Er hat von dem Questgeber für 1nen Runentaler ein Goldenes Seil gekauft und braucht sich nicht anstrengen.
So wenn ich da jetzt so drüber nachdenke dann kommt mir in den Sinn das man Runentaler ja immer nur in 100, 200, 500 ter Paketen bekommt.

Das Spiel versucht mir also an jeder Ecke mit nervigen Aufgaben Taler aus der Tasche zu ziehen. Das nächste mal wenn ich zb. 200 Taler für etwas brauche, habe ich nur noch 199 und darf tata wieder welche nachkaufen usw.

Also für mich steht fest:

Ich werde kein Spiel spielen was mich permanent dazu animiert RL Geld zu überweisen, und mich (und das ist die Frechheit) solange mit nervtötenden Aufgaben belagert bis ich genervt die Taler zücke um dem Elend ein Ende zu bereiten.

So zusammen gerechnet habe ich Startkosten von 50 Euro wenn meine Freundin und ich das Spiel wirklich anfangen würden. Und das nur für die Erstaustattung ;) No Go

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Mr3ddy

23.12.2008, 16:42 Uhr

Onlinewelten wird von Frogster vertrieben, würd mich auch wundern wenn sie das schlechteste mmorpg 08 hier auch selbst schlechtreden würden ...

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Kaliko

21.12.2008, 00:50 Uhr

Viele Features? RoM hat nicht mal eine "invert mouse" Funktion. Vielleicht sollte der Autor, vor Beginn der Lobhudelei, mal überprüfen, ob wenigstens grundlegende Setupeinstellmöglichkeiten im Spiel vorhanden sind.

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Lokulus

20.12.2008, 13:21 Uhr

Es entscheidet nicht die Anzahl der Spieler über die qualität eines spiels, solange genug auf einem server zocken. Und der pve ist gut gefüllt...

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KennyM

19.12.2008, 18:08 Uhr

bei tcos ist doch gähnende leere...
@Ghaleon: bis lvl 20 ist es zugegebener weise etwas öde, aber der anfang ist ja bei den meisten mmogs so udn außerdem kommt auch recht zügig auf lvl 20^^
das spiel sit super was instanzen angeht. hatte in einem f2p titel noch nie sonen spass in den instanzen
-sie sehen gut aus
-es gibt netten loot bei den bossen
-es lässt sich darin gut leveln
-.......

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