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Test zum Spiel: Risen Spiel-Test

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Plattformen:
PC, XBox 360
Release:
PC: 05. Oktober 2009
XBox 360: 05. Oktober 2009
Status:
Released
Publisher:
Deep Silver
Entwickler:
Piranha Bytes
Genre:
Rollenspiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
risen.deepsilver.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Gelernt ist gelernt 12
Neuste: 14.10.2009 15:32
Preview
Auferstanden aus Ruinen 1
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Kommt nach der Gothik die Renaissance? 8
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Special
Besser als Gothic? 13
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Sebastian Thor | 06.04.2009, 14:55 Uhr

Risen - Special
Besser als Gothic?

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Obwohl Piranha Bytes abseits von nicht markenrechtlich geschützten Bezeichnungen wie Wolf und Wildschwein keine alten Monster aus der Gothic-Reihe verwenden darf, merkt man, wer hier die Zügel in der Hand hält. In Sachen Design und Animationen schimmern immer wieder Umrisse der seit Jahren bekannten Feindbilder durch: Die nervigen Blutfliegen heißen jetzt Krallenfalter, Scavenger heißen Seegeier. Guckt euch einfach die Bilder auf dieser Seite an und die unübersehbaren Designzusammenhänge werden deutlich. Richtig große Brocken, wie sie uns die Screenshots versprechen, gab es noch nicht zu sehen. Wichtig sind hier vor allem kampfmechanische Unterschiede, so dass man nicht jeden Gegner mit der gleichen Taktik niederringen kann. Warten wir ab.

Kommt euch der Vogel irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, ist ja im Prinzip ein Scavenger, heißt in Risen nur Seegeier.

Wie früher buhlen verschiedene Fraktionen um die Aufmerksamkeit des noch jungfräulichen Helden. Da ist zum einen die Inquisition, die monsterüberlaufene Ruinen auf der Insel plündert und Leute zwangsrekrutiert, um sie in einer Vulkanfestung zu Ordnungskriegern auszubilden. Da warten die Rebellen, die sich zusammenrotten und den Gegenschlag planen. Und irgendwie sind auch die Magier in die Sache verwickelt, die erst mal nur im Hintergrund die Strippen ziehen. Wem man sich anschließt, bleibt jedem selbst überlassen. Obwohl es nicht möglich sein wird, das Abenteuer ohne finale Gildenzugehörigkeit zu beenden, soll man etliche Stunden spielen können, ohne sich endgültig einer Seite verschreiben zu müssen. Spannend sind hier vor allem die Entscheidungen und ihre Auswirkungen auf den Spielverlauf, da Wiederspielwert weit oben auf der Agenda steht.

In der großen Hafenstadt findet man Abgesandte aller drei Fraktionen; hier kann man erste Kontakte knüpfen, die Beweggründe sondieren. Und hier merkt man gleich, wie lebhaft Piranha Bytes das Stadtleben inszeniert. Man verlässt sich auf alte Stärken: Die Menschen flanieren durch die Straßen, unterhalten sich. Händler preisen Waren an; Schmiede präsentieren die bekannten Arbeitsabläufe: Sie hämmern, schleifen und kühlen die Klinge am Ende ab. Zieht man vor einem Bewohner die Waffe, wird man erst rüde angemault und später sogar angegriffen. Und auch Dieben möchte man mit lebendigen Reaktionen so viele Stolpersteine wie möglich vor die Füße legen, damit der Weg auf leisen Sohlen auf lange Sicht reizvoll bleibt.

Größere Brocken wie diesen konnten wir noch nicht in Aktion erleben.

Fazit:
Eine Viertelstunde Präsentation, knapp zwei Stunden selber spielen: Das ist nicht viel für dieses Abenteuer, das euch beim ersten Mal 50 Stunden bei Laune halten soll, das mit seinen Fraktionen und den Entscheidungen genug Motivation für mehrere Durchgänge entfachen will. Dass Piranha Bytes handwerklich dazu imstande ist, wissen wir seit dem ersten Eintauchen in die Minenkolonie anno 2001. Und dass Risen auf einem guten Weg in Richtung stimmungsvolles Epos ist, zeigt unter anderem ein Blick in die Spielwelt, die ein Auge für landschaftliche Finesse, für Gestaltung und ein harmonisches Ganzes beweist. Sie räumlich wesentlich kleiner als all die Open-World-Monster zu designen war eine gute Entscheidung. Was nützen mir kilometerlange Fußmärsche, verschlungene Pfade, zig Waffen und Myriaden von geifernden Bestien, wenn nichts passiert und mich ein Blick hinter die Kulisse nicht packt? Ob die am Ende auf einer glaubhaften Bühne steht, kann ich nach so kurzer Zeit nicht sagen. Die ersten Ansätze einer lebendigen Spielwelt schimmerten bereits durch, als Schmiede in der Stadt auf ihren Klingen hämmerten und mich NPCs rüde anmaulten. Das ist die Handschrift von Piranha Bytes, das sind die großen Stärken der Essener Schmiede, die nicht mit butterweichen Laufanimationen oder lippensynchroner Prahlerei, sondern mit Herz und Seele eines echten Abenteuers punkten will. Zwar waren noch keine großartigen kampfmechanischen Fortschritte zu spüren; noch gab es keine großen Gegner oder verschachtelte Quests zu sehen. Aber die ersten Stunden machten bereits Lust auf die Vulkaninsel, die voraussichtlich Ende des Jahres geöffnet wird. Ich freue mich auf weiteres spielbares Material.

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Besser als Gothic? Kommentare (13)

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Alle Kommentare einblenden 1 2 »

chaospg

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Friendinvite

22.04.2009, 15:40 Uhr

Die Bilder und Eindrücke machen wirklich Lust auf mehr...wenn jetzt das Kampfsystem anspruchsvoll ist (nicht diese verblödete Dauerklickerei von Gothic 3) seh ich gerne die vielen Stunden mit dem Spiel entgegen.

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LegoJoe

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Friendinvite

20.04.2009, 23:50 Uhr

Hmmm.... nix gegen Arx Fatalis; das war seinerzeit nicht zuuuuu verbuggt und es ließ sich vor allem gut spielen, war stimmungsvoll und spannend.
Bei Söldner - was für ein Fiasko! - und Gilde 2 geb ich dir recht, schlimmer war wohl nur das letzte Gilde-Addon.

Wie auch immer... PB wird's schon hinbekommen.

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WizKid

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20.04.2009, 21:29 Uhr

Zitat von Nexss:
Hoffen wir mal das die Jungs von Piranha Bytes jetzt mit Deep Silver einen besseren Publisher gefunden haben
als damals mit Jowood und sie Risen fertig entwickeln können und nicht halbgar auf den Markt werfen


Das lag mehr an Jowood. Die werden immer recht schnell ungeduldig.
Hier mal ein paar Titel die ursprünglich erfolgsversprechend waren und alle extrem verbugt/unfertig rauskamen: Arx Fatalis, Söldner, Gothic3, die Gilde 2.

Die Betonung liegt wie gesagt auf"mehr". Letztendlich ist natürlich auch die Softwarefirma schuld.
Das viel gelobte Gothic 1 kam seinerzeit auch enorm verspätet raus und hatte selbst nach dem letztem Patch immer noch genügend Bugs.
Gothic 2 hatte auch genügend Bugs.
Der größte Bug bei Gothic 3 war, daß es einfach noch nicht annähernd fertig war, was man spätestens nach dem unvertonten Ereöffnungsfilm hätte merken müssen..

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Ragul returns

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10.04.2009, 15:21 Uhr

gothic 3 war wirklich eine entäuschung
nicht nur das es vor laags und performanceproblemen
strotzte
es hatte auch keine echte geschichte zu erzählen wie seine vorgänger
über den kauf von gothic 4 muss ich noch nachdenken
risen werde ich auf jeden fall kaufen :)
hoffentlich wird es viel ähnlichkeit mit gothic 1 haben

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Daghen

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08.04.2009, 00:30 Uhr

Nein! Wenn sie sagen sie werden sich an den Stärken der Gothic serie orientieren müssen sie nicht alles genauso machen.Sehr stören mich die "neuen" Gilden

Magier=Feuermagier
Inquisitoren=Paladine
Rebellen=Söldner
Tja das kommt bekannt vor.
Ich hoffe es wird paar kleinere Gruppen geben denen mann dann auch beitreten kann.

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Der Bär

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07.04.2009, 20:17 Uhr

Ich hoffe es mal Gothic 3 hat mich so sehr entäuscht das ich mittlerweile ein fester Anhänger der Jungs von Elder Scrolls bin.

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LegoJoe

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07.04.2009, 10:33 Uhr

Klingt ja alles mehr als nice.
Mir reicht schon wenn es fertig entwickelt wird, also nicht wieder als lose Bugsammlung auf den Markt kommt.
Denn Spiele entwickeln können sie ja.

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Nexss

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Friendinvite

07.04.2009, 10:19 Uhr

Hoffen wir mal das die Jungs von Piranha Bytes jetzt mit Deep Silver einen besseren Publisher gefunden haben
als damals mit Jowood und sie Risen fertig entwickeln können und nicht halbgar auf den Markt werfen

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Ghaleon

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Friendinvite

07.04.2009, 08:31 Uhr

Mich wundert wie schnell die voranschreiten...

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Valve

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Friendinvite

06.04.2009, 19:52 Uhr

wääähhh!!
noch mehr als n halbes jahr bis zum release...

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