Risen - Preview
Auferstanden aus Ruinen
Neben der offensichtlich bekannten Engine fängt das Abenteuer geradezu prototypisch an. Daran wird sich auch im weiteren Spielverlauf wenig ändern. Die Seegeier erinnern irgendwie an die Scavenger aus Gothic. Auf den Weg ins Innere der Insel folgen Stachelratten, Grabmotten und Wölfe. Die ersten Minuten scheint das Eiland menschenleer zu sein, selbst ein Haus am Wegesrand ist unbewohnt. Dafür finden wir eine Pfanne, in der wir das Fleisch erlegter Wildtiere braten können. So erhalten wir beim Verzehr mehr Lebenspunkte zurück. Noch stärker lässt sich der heilende Effekt steigern, wenn man eines der später im Spiel erlangten Rezepte kocht.
Wir lassen Sara in der sicheren Bleibe zurück, während unser Held sich weiter ins Landesinnere wagt. Ein paar Minuten später treffen wir auf Neil, einen hilfsbereiten Jäger, der vor einer weiteren Hütte wacht. Er erklärt uns, wie die Machtverhältnisse vor Ort aussehen. Erst vor kurzem hat es einen Inquisitor namens Mendoza auf das Eiland verschlagen, der sich in die Vulkanfestung der Magier zurückgezogen und dort das Kommando übernommen hat. Die geheimnisvolle Gestalt durchsucht nicht nur merkwürdige Tempel, die sich kürzlich an verschiedenen Orten aus der Erde erhoben haben, nach Artefakten, sondern hat einige umstrittene Gesetze erlassen. So muss jeder waffenfähige Mann zur Kämpfer- oder Magierausbildung in die Vulkanfestung. Außerdem hat die Zivilbevölkerung die ländlichen Regionen zu verlassen und wird in der Hafenstadt der Insel zusammengepfercht. Das klingt nicht nur hart, sondern wird auch mit Waffengewalt von Ordenskriegern durchgesetzt.
Lässt man sich zu Spielbeginn erwischen, schlagen uns die Gestalten in ihren weißen Kutten mit ihren Kampfstäben KO und schleppen einen zur Grundausbildung. Allerdings wird der Spieler allenthalben von nicht systemtreuen Zwangsmitgliedern der Inquisition gewarnt, bevor er das Risiko geschnappt zu werden eingeht. Wer nicht dem Inquisitor dienen möchte, kann sich in den Sumpf schlagen. Hier haben die Banditen ihr verwahrlostes Lager aufgeschlagen. Früher herrschte Don Esteban über die Insel, doch nun hortet er in einer der aufgetauchten Tempelanlagen Gold und verliert zusehends an Einfluss, obwohl seine Spitzel fast überall sitzen. Doch selbst im eigenen Lager läuft alles drunter und drüber: Estebans Frau führt die Tagesgeschäfte und weder die Kämpfer noch die Jäger, geschweige denn die Arbeiter erfüllen ihre Aufgaben.
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clip44
21.08.2009, 02:08 Uhr
Risen wird sicherlich ein Spiel, welches eher die Fähigkeiten Piranha Bytes wiederspiegelt, als Gothic III...
Ach ürbigens ist beim Fazit ein das/ dass-Fehler.