Anja 'Lucille' Gellesch | 11.02.2010, 15:38 Uhr
Resident Evil: Zero
Ausgeschlachtet: REmake für Wii
Fazit zum Test von Resident Evil: Zero
Aufgewärmte SchlachtplatteWie eingangs erwähnt: Manche Gerichte entfalten aufgewärmt ihren geschmacklichen Höhepunkt. Eine extra Portion Würze erhält die Wii-Portierung allerdings nicht. Wie ein Egel kroch die Enttäuschung mein Rückenmark hoch, denn die Wii-Version bietet keine nennenswerten Neuerungen. Einziger Vorteil: statt auf mehreren Datenträgern ist nun alles kompakt auf einer DVD. Wer die Gamecube-Version besitzt, kann die Wii-Version also getrost im Verkaufsregal ruhen lassen.
Den Resident-Evil-Fans der alten Stunde, die Zero noch nicht in ihrer Sammlung haben, kann ich das Spiel allerdings wärmsten ans Herz legen. Die Wii-Version kostet rund 27 Euro und ist damit deutlich günstiger als die rare, und daher mittlerweile teure Gamecube-Variante.
Zero ist mit seinen kleinen Macken zwar nicht die beste RE-Episode, aber auch kein schlechtes Spiel. Einem Remake eines sieben Jahre alten Titels kann ich jedoch keine Supernote vergeben. Da kommt auch kein RE-Fangirl-Bonus zum Tragen. Dennoch kann ich versichern, dass die nostalgische Zombie- und Rätselkost auch 2010 noch stundenlang vor den Bildschirm bannen kann.
Pro
- nostalgisches Prequel für RE-Fans
- vorgerenderte Hintergrundkulissen, die trotz ihres Alters noch gut aussehen
- gut animierte Charaktere und Gegner
- dichte Atmosphäre
- gute Mischung aus Rätsel- und Ballereinlagen
- drei Standard-Schwierigkeitsgrade
Kontra
- Remake ohne Extras oder Neuerungen
- Story plätschert oft vor sich hin
- altertümliche Steuerung
- schlechtes Item-Management, zu wenig Inventarplatz
- keine zentrale Aufbewahrungsbox mehr





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Driman
11.02.2010, 16:18 Uhr
Zum glück ist der an und verkauf bei mir in der nähe ,da findet man meist immer sehr sehr schöne Perlen^^