Resident Evil: Zero - Test
Ausgeschlachtet: REmake für Wii
Gestern und heute
2003 erschien in Europa Resident Evil Zero für den Spielwürfel. Der Titel ist quasi der letzte nostalgiegeschwängerte Teil der Serie, bevor sich in den darauffolgenden RE-Spielen Bruchstücke des Konzepts und der Präsentation veränderten. Mit dem Remake "Resident Evil Archives: Resident Evil Zero" kommen jetzt hierzulande auch Wii-Spieler noch einmal in den Genuss der alten Zeiten. Aber wie ist der Klassiker sieben Jahre nach dem Erscheinungstermin des Originals umgesetzt? Verwöhnt Capcom uns Fans mit einigen Goodies wie zusätzlichen Spielszenen und spannenden Überraschungen? Gibt es technische Verbesserungen? Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei reden und spanne euch nicht unnötig auf die Folter: Der Wii-Titel ist eine 1:1-Umsetzung. Dessen ungeachtet funktioniert der Survival-Horror aber überraschenderweise immer noch. Das Spiel lebt durch den dramaturgischen Aufbau der Geschichte und seine schaurigen Szenerien. Von Rätsel zu Rätsel, von Raum zu Raum enttarnen sich weitere Teile der unmoralischen Machenschaften der Umbrella Corporation, und faulige Zombies schlurfen vor gerenderten Kulissen, wobei die Sichtwinkel der Kamera vorgegeben sind. So hört man oftmals vorab nur ein Schaben oder das Stöhnen der teuflischen Kreaturen, bevor diese ins Blinkfeld wanken. Die angestaubte Grafik wirkt überraschend lebendig und gar nicht 08/15 wie ich zuvor befürchtete. Feuer prasselt im Kamin und lässt die Schatten im Raum tanzen. In Glasfenstern spiegeln sich die Charaktere, so dass mir das eine oder andere Mal der Schrecken in die Glieder fährt. Getragen wird die unheimliche Inszenierung von den typischen Resident-Evil-Musikschnipseln.
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Driman
11.02.2010, 16:18 Uhr
Zum glück ist der an und verkauf bei mir in der nähe ,da findet man meist immer sehr sehr schöne Perlen^^