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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 18. September 2009
Playstation 3: 13. März 2009
XBox 360: 13. März 2009
Status:
Released
Publisher:
Capcom
Entwickler:
Capcom
Genre:
Action-Adventure
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
residentevil.com
Fanseite:
residentevil.onlinewelten.com

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Mit Zombies, Schrotflinte und einem Virus 8
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Mit Hirn, Darm und Kanone 3
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Sebastian Thor | 30.01.2009, 19:29 Uhr

Resident Evil 5 - Preview
Mit Hirn, Darm und Kanone

1

Teil fünf schickt euch nach Afrika. Aber statt verklärter Urlaubsidylle, Zebras und Elefanten warten ein vom Virus geschundener Eingeborenen-Mob, exzellente Cutscenes und die Enge versiffter Wellblechhütten. Willkommen in Resident Evil 5.
Hoppla, wo ist denn die gewohnt schaurige Dunkelheit hin? Wo bleiben Angst und Unbehagen über plötzliche Zwischenfälle aus dem Schatten? Wo ist das mulmige Gefühl, mutterseelenallein und nur mit einer lumpigen Pistole bewaffnet in der Finsternis zu stehen? Ist das überhaupt noch Resident Evil, wie man es kennt? Und ist es ein schlechtes Zeichen, wenn sich der geistige Schöpfer vom fünften Teil distanziert? Nicht zwangsweise. Mit dieser grausam und beharrlich brennenden Mittagssonne und einer intensiven Musikkulisse baut Capcom ganz ohne Blut oder verräterische Düsternis eine Stimmung auf, die unter die Haut gehen kann. Irgendwas braut sich in diesem kleinen afrikanischen Dorf zusammen, das auf den ersten Blick auch locker als Siedlung aus Far Cry 2 durchgehen könnte. Staub wirbelt durch die Straßen, die Bewohner starren hasserfüllt aus dunklen Ecken, einige Gruppen rotten sich zusammen und starten Schlägereien.

In diesem finsteren Minenabschnitt ist Vorgehen im Team gefragt - einer leuchtet, der andere kämpft.

Mittendrin: Chris Redfield, der sichtlich angespannt durch dieses Meer aus leeren, feindselig dreinblickenden Augen taucht, das ihn verschlingt. Obwohl Capcom nur sehr unkonkret die drohende Gefahr andeutet, spürt man ein unbehagliches Grummeln in der Magengegend. Und was macht dieser Jungspund hier, der vor zehn Jahren im Raccoon Forest die Hölle auf Erden erlebte? Er gehört zur B.S.A.A.-Einheit (Bioterrorism Security Assessment Alliance), die ihre besten Leute entsandt hat, um den Ursprüngen des T-Virus auf den Grund zu gehen. Irgendwo hier in der brennenden Hitze Afrikas.

Was logischerweise bedeutet, dass er eine Begleitung hat. Eine sehr reizende übrigens: Sheva, die sich nach wenigen Momenten anschließt. Plötzlich verstummt das Treiben, die Straßen sind wie leergefegt. Eine kleine Karte am oberen Bildrand zeigt das Ziel, die erste Station nach der Ankunft, die schnell in einen Albtraum umschwingt. Womit sich bereits eine wichtige Neuerung einschleicht: Statt wie früher per Tastendruck in den Kartenbildschirm zu wechseln, könnt ihr die Minimap jederzeit einblenden und euch ohne lange Suche durch die räumlich offener angelegten Areale zum Zielort führen lassen. Das typische Resident-Evil-Tempo, das bislang eher gemächlich war, wird durch derartige Komfort-Funktionen gesteigert; schließlich geht die Suche nach dem Weg fast beiläufig vonstatten.

Die Videosequenzen sind eine audiovisuelle Wucht - klasse geschnitten und exzellent vertont.

Der führt durch versiffte Holzhütten und Gebäude, die mit entstellten Tierleichen und Blutlachen einen düsteren Gegenpart zum sonnigen Außenbereich bilden. Obwohl lange Zeit nichts Greifbares passiert, baut Capcom mit der Umgebung, mit immer wiederkehrenden Schreien und Stimmen eine Grauen erregende Stimmung auf. Eine blutverschmierte Axt steckt in einem Tisch, überall stapelt sich der Müll in diesem Drecksloch. Die ersten Minuten stimmen einen Wechsel an zwischen beklemmenden Innenräumen und der trügerischen Ruhe unter der Sonne Afrikas. Plötzlich steht er vor ihnen, der gesuchte Kontaktmann, der die beiden mit Waffen versorgt. Er faselt etwas von einem Uruboros. Und davon, einen gewissen Irving zu finden, der die einzige Spur sei. Spätestens jetzt wird man neugierig - vor allem, weil das Geschehen langsam Fahrt aufnimmt. Wir stolpern in ein Ereignis, das uns plötzlich ein konkretes Feindbild vorhält. Zwei Kerle machen sich an einem schreienden Mann zu schaffen, pflanzen ihm einen Parasit in den Kopf. Noch ehe man sich fragen kann, was hier eigentlich passiert, sieht man in einer Nahaufnahme, wie das Opfer mutiert. Sein Gesicht verformt sich zu einem Epizentrum des Grauens; mit weit aufgerissenen, blutunterlaufenen Augen, die zu leeren Hüllen werden und ihn in ein geiferndes Monstrum verwandeln, stürzt er sich auf uns.

Wie begegnet man diesem Schrecken? Ganz klar: mit einer Ladung Blei - und zwar mitten zwischen die Augen. Wer den vierten Teil gespielt hat, dürfte mit der Steuerung sofort zurechtkommen: Noch immer muss man an Ort und Stelle verharren, wenn man Kugel um Kugel Richtung Gegner schickt; noch immer ist es der Terror aus allen Ecken anstürmender Feinde, der für Gänsehaut sorgt. Statt wie in den ersten Teilen auf die Inszenierung wohl akzentuierter Schockmomente zu setzen, ist es wie im Vorgänger die schiere Masse an stöhnenden Infizierten und das Wissen um den nicht gerade in rauen Mengen vorhandenen Munitionsvorrat, der einem den Angstschweiß auf die Stirn treibt.

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Mit Hirn, Darm und Kanone Kommentare (3)

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unholywolf

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Friendinvite

01.02.2009, 03:07 Uhr

auch ein supa game^^ hoffe es leidet nich unter der portierung...man hats an re4 gesehen... aber demo kommt ja bald^^ dann wirt man erfahren ob es so geil ist wie es die trailer verheissen^^

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thunderbrace

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Friendinvite

31.01.2009, 12:39 Uhr

ja stimmt die ist echt gut bin mal sehr gespannt drauf

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karaokefreak

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Friendinvite

30.01.2009, 20:45 Uhr

Muahaha, geile headline!

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