Resident Evil 4 - Test
Der Horror kehrt zurück!
Im Spiel wird Action ohne Ende geboten, denn es kommen immer wieder Gegner aus dem Nichts und greifen an.
Sobald das Spiel gestartet ist, fällt einem als erstes auf, dass man es nicht mehr mit hirnlosen Zombies zu tun hat. Wie schon erwähnt geht es jetzt gegen die Dorfbewohner und andere Zwischenbosse zur Sache. Die Feinde verhalten sich aber auch dementsprechend klüger, denn sie greifen gern mal von allen Seiten an oder klettern auch Leitern hoch um an den Spieler heranzukommen. Außerdem verfügen viele der Rivalen über Waffen, die sie allzu gern einsetzen. So muss man sich nicht wundern, wenn das eine oder andere Messer an einem vorbeigeflogen kommt. Im Gegensatz zu den alten Teilen der Reihe ist dies natürlich ein enormer Fortschritt, aber auch in Hinblick auf die zwei Jahre, die das Spiel bereits auf dem Markt erhältlich ist, wissen solche Einlagen zu gefallen. Besonders positiv fällt auf, dass die Gegner auf Schüsse in die Beine reagieren. Erfolgt so ein Treffer, sinken sie nämlich zu Boden oder geraten ins Wanken. Nicht umsonst wurde der Titel von vielen Magazinen zu einem der besten Spiele aller Zeiten gekürt, denn selbst nach der langen Zeit weiß das eigentliche Gameplay von Resident Evil 4 immer noch zu überzeugen. Trotzdem muss der Wii-Version angekreidet werden, dass keine Neuerungen eingebaut wurden. Hier hätte man durchaus etwas mehr erwarten können. Aber wie gewohnt schießt man sich durch die weitläufigen Umgebungen und muss einen Weg zum nächsten Abschnitt finden. Dabei erschweren einem zahlreiche Rätsel das Weiterkommen. Diese sind zwar nicht so ausgeprägt wie in den alten Teilen, aber trotzdem sind sie fordernd. So müssen beispielsweise Steintafeln gesucht werden um ein Bild zusammenzufügen. Erst wenn das geschafft ist, öffnet sich die Tür und es kann zum nächsten Abschnitt gehen. Der wichtigste Aspekt vom Gameplay ist jedoch ein anderer Faktor. Im Großteil des Spiels bewegt sich Leon nämlich mit der Tochter des Präsidenten fort. Aus diesem Grund muss der Spieler nicht nur auf seine eigene Energie achten, sondern auch auf die von Ashley. Das ist aber nicht immer einfach, da sie eine kleinere Energieleiste hat, weshalb man ihr immer mal wieder heilende Kräuter abgeben muss, sobald sie verwundet wurde. Damit sie aber auch nicht immer im Weg steht, wenn wilde Schießereien von statten gehen, darf auch der Befehl des Wartens gegeben werden. Hier ist allerdings Vorsicht geboten - greift ein Gegner an, wird sie einfach verschleppt. Kommt der Protagonist nicht rechtzeitig um sie zu retten ist das Spiel vorbei und es muss vom letzten Checkpoint aus gestartet werden.
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Johnsaw
22.07.2007, 15:51 Uhr
Flo
19.07.2007, 12:54 Uhr
Ryumaou
10.07.2007, 19:06 Uhr
Genau DAS macht ja die beklemmende Situation eines ResidentEvil- Titel mit aus. Das gibt einem ein Gefühl von Unterlegenheit. Am besten kombiniert mit der Monitionsknappheit des harten Schwierigkeitsgrades.
Für mich wäre es jedenfalls unvorstellbar mit einem wendigen Rambo durch ein RE-Titel zu hetzen.
Burning Milchmann
07.07.2007, 19:16 Uhr