Requiem - Test
Blut, blutiger, bloody Requiem
Mit diesem doch recht unüblichen Start eines Artikels wird deutlich, mit welcher Zielsetzung die Macher dieses Free2Play-MMOGs vor gut einem Jahr die Tore zum Spiel öffneten. Den unzähligen Fantasy-Ablegern mit spitzohrigen Elfen, bärtigen Zwergen und knuffeligen Gnomen, den stetig zunehmenden Ankündigungen aus dem Sci-Fi-Segment und den kunterbunten Kinder-MMOGs setzt Gravity Interactive ein blutiges Horrorszenario entgegen. Eine lange Vorgeschichte gibt es nicht, da es keine Aufzeichnungen aus dem Altertum mehr gibt. Bekannt ist lediglich, dass acht Urvölker existierten, von den lediglich vier es bis in die Gegenwart geschafft haben. Heute bedrohen, wie oben aufgeführte Schilderung bereits vermuten lässt, zahllose Heerscharen von Mutationen die Existenz der Menschheit.
Doch nicht nur mit einem bluttriefenden Setting will Requiem: Bloodymare aufwarten, sondern ebenso mit anderen, einzigartigen Features. So tauchen während der Nacht aggressive Alptraumgestalten aus der Dunkelheit auf, die in der Lage sind, leichtsinnige oder unvorbereitete Heldengruppen zu verspeisen. Zusätzlich bieten das DNA- und Beast-Possession-System Variationsmöglichkeiten für den eigenen Charakter an.
Hiermit gelange ich schlussendlich nach langer, einführender Rede zum ursprünglichen Start eines Tests an, sprich der Charaktererstellung. Vorab ein dickes Lob an den Komponisten, eine formidable musikalische Untermalung begleitet die Schaffung meiner neuen Spielfigur. Zur Auswahl stehen vier Völker der Xenoas, der Turan, der Bartuk und der Kruxena. Die Lebensgewohnheiten der Turans werden bestimmt durch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und einer enormen Hartnäckigkeit, die sich im ausgeglichenen, harmonischen Kampfstil widerspiegeln.
Bartuks hingegen verfügen über eine gewaltige Körperkraft, die jedoch einhergeht mit einer beschränkten Auffassungsgabe. Ihre Welt teilt sich in ein einfaches Schwarz und Weiß: Freunde unterstützen, Feinde zerschmettern. Kein Wunder, dass die meisten Anhänger dieses Volkes sich der körperlichen Auseinandersetzung zugesprochen fühlen. Die angewandte, schamanengleiche Magie bleibt den anderen Völkern ein bis dato unerklärliches Rätsel.
Unkooperativ, ohne jegliches Mitgefühl, dafür aber mit gewaltigen spirituellen Fähigkeiten und einer nicht minderen Körperbeherrschung ausgestattet sind die Kruxena. Sie lieben hinterlistige Attacken, neigen in der Anwendung von Magie zu Giften und Flüchen und tendieren zu einer klaren Gesellschaftsfeindlichkeit. Ihre Boshaftigkeit und Geringschätzung gegenüber den anderen Völkern sind ein absoluter Kontrast zu den mitfühlenden Turans.
Bleiben zum Schluss die Xenoas, eine hoch intelligente, dafür aber körperlich wenig robuste Rasse, die ihre hervorragende Fähigkeiten insbesondere in der Ausübung von Magie einsetzen. Gegenüber den anderen Rassen treten sie voreingenommen und überheblich auf.
Mehr zu Requiem:
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Palpatine1989
01.06.2011, 02:36 Uhr Zu: Das Game ist mies
einfach.
Klar hat das Game seine Ecken und Kanten aber welches F2P MMO hat das nicht?
Ich für meinen Teil bin ganz zufrieden damit; endlich mal etwas anderes als diese Quietschbunte Animewelt in der man denkt: Scheisse!!!! Was ist das?!?!
Es sind ein paar einfallsreiche Funktionen dabei und immerhin!! 4 spielbare Völker.
Und es gibt keinen Zugedröhnt Effekt. ( Ja ich weiß und ich würde es noch 1000 Mal sagen )
Ein Spiel das vom Gewaltgrad für Erwachsene!! völlig korrekt ist.
Da stört es mich wenig das der Char rumstakst wie die Ente in der Senfsoße oder weil die Texte ein bisschen ausm Fenster herausragen. Da gewöhnt man sich dran. Zudem es sich sicher
mit einem der nachfolgenden Patches korrigieren lässt.
Fakt ist: Dieses Spiel ist anders und springt nicht auf diesen Augenkrebserregenden Comic-Stil auf.
So genug der Quasselei ich mach Feierabend für heute.
Greets Palpatine
Valve
28.10.2009, 00:38 Uhr
20-30% höchstens.
schon das User Interface ist der reinste reinfall.
Hoher Irokese
27.10.2009, 18:07 Uhr
Schon einmal Neosteam getestet?^^ Dort wartet auf jeden Spieler nicht nur ein Bandscheibenvorfall seines Charakters, sondern man findet auch gleich einen Besenstiel, der die komische Laufanimation erklärt, im Popöchen... Absoluter Horror.
Ähnlich brutal wie das vermeintliche Splatter-Gemetzel in Requeim - habe mir mehr vom Spiel erhofft.
KennyM
27.10.2009, 16:30 Uhr
joa 79% sind echtn bissel viel, würde eher in den 60-70% bereich gehen.
Driman
27.10.2009, 16:18 Uhr
Driman
27.10.2009, 16:10 Uhr
Und joa das Spiel ist zwar nicht das schlechteste F2P mmo aber 79% ist doch ein wenig viel finde ich. Es sied echt albern aus wie die Monster zersplattern und dafür das es ein Horror MMO sein soll ist es mir echt zu schlicht und langweilig. Die Monster sehen alle nicht sehr grusselig aus, eher 0815 wie in jeden MMO (Silent Hill hat wiederliche Monster aber das hier ist ein Witz).
Ab 18 ist es im grunde nur wegen dem vielen Blut ansonsten kann das jeder ab 12 spielen. Die atmo der Welt kommt einfach nur schlecht rüber und ist auch 0815 style, nur eben mehr grau als bunt.
Also alles in allen ist es ein graues Rappelz mit viel Blut und das war es auch schon,