Marco "Gnoos" Neubert | 17.05.2010, 21:58 Uhr
Red Dead Redemption
Colt as ice
Fazit zum Test von Red Dead Redemption
Ein unvergleichliches Abenteuer im Wilden WestenRockstar tischt für die große Wild-West-Party auf. Eine wunderschöne Welt, die authentischer hätte nicht sein können. Eine prachtvolle Open World, die grafisch neue Maßstäbe in ihrem Genre setzt und nicht durch aufpoppende Büschel, Kisten und Texturen gestört wird. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Charakteren, die unterhalten, interessieren, begeistern. Eine Geschichte, die durch überraschende Wendungen, Entscheidungsfreiheit und Vielseitigkeit besticht.
Das Western-Abenteuer ist faszinierend, fesselnd und wunderschön. Für mich allerdings nicht ganz so wuchtig und umwerfend wie sein Rockstar-Vorgänger Grand Theft Auto 4. Blockbuster-Momente sind anfangs rar gesät und verpuffen durch ihre Leichtigkeit. Vergleicht man den großen mexikanischen Eisenbahnraub zum Beispiel mit dem Banküberfall in Chinatown von Liberty City wirkt das Abenteuer aus GTA IV auf mich noch intensiver und beeindruckender.
Ursachen für die wenigen Kritikpunkte sind auch schnell gefunden. Im Wilden Westen können die Jungs von Rockstar nicht ihr volles kreatives Potential ausschöpfen. Verglichen mit der heutigen Welt sind Pferde, Cowboys, Indianer, Kutschen, Revolver, Gewehre, Züge und Co nur eine Ansammlung begrenzter Möglichkeiten in verstaubten Geschichtsbüchern. Da gibt es für ein GTA mit seinen unterschiedlichsten Flugzeugen/Autos/Motorrädern, modernen Bezügen und der in den General Interest Medien regelmäßig große Wellen schlagenden Gesellschaftskritik schlichtweg viel zu viele Optionen, mehr Abwechslung zu bieten. Wo GTA mit 18 Radiosendern, etlichen Autos und dutzenden Gebäuden prahlt, bleibt ein Pferd ein Pferd, eine Kutsche eine Kutsche und Wüste eine staubtrockene Landschaft. Chancen hat man trotzdem nicht vertan, denn Red Dead Redemption ist eines der besten Open World-Spiele und besticht vor allem durch seine atemberaubende Grafik, einzigartigen Charakteren und seiner Liebe zum Detail. Aus den beschränkten Möglichkeiten des Wilden Westens hat Rockstar das Bestmögliche herausgeholt. Auch wenn vielleicht nicht alle GTA-Liebhaber vollends zufrieden sein werden, darf man sich bei Rockstar nun auch damit rühmen, das derzeit beste Wild-West-Spiel – sogar ungeachtet dem Open-World-Genre – entwickelt zu haben.
Zum konsequent weiter entwickelten Singleplayer gesellt sich außerdem ein ausführlicher Multiplayer mit MMO-Ansätzen, der für weitere viele Stunden unterhalten werden wird. Rockstar hat seinen Ankündigungen Taten folgen lassen und dass Open World-Genre wieder mal einen Schritt weiter gebracht.
Pro
- authentisches Wild West-Setting
- schönes Setting in grandioser Grafik
- cooler Dead-Eye Modus mit drei Stufen...
- große Charaktervielfalt
- viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben (Poker, BlackJack, Five Finger Filet usw.)
- große Tiervielfalt
- Tag- und Nacht-, sowie Wetterwechsel
- Überraschende Story-Wendungen
- großzügiges Inventar
- hin und wieder Zufallsereignisse
- viele optionale Missionen
- Schnellreisemöglichkeiten
- schnelle Speicherfunktion durch Campen
Kontra
- Waffenauswahl nur über das Kreismenü ohne Anhalten der Zeit
- ...der allerdings zu mächtig bzw. lang ist
- mit Autotargeting für geübte Spieler zu leicht (am besten Zielmodus auf Experte umstellen)





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Tadian
23.05.2010, 00:47 Uhr
Das Wester-Szenario reizt mich schon etwas, unverbraucht und frisch aber ich hab Angst das es dem Spiel dann so ergeht wie GTA IV...
Arafax
20.05.2010, 11:24 Uhr
Da muss ich mich ehrlich gesagt anschließen. Mir geht allgemein Nostalgie und das ganze in der Vergangenheit schwärmen auf den Keks ^^
Gnoos
19.05.2010, 12:23 Uhr
hmm, fortsetzungen ja, aber die drei letzten jahre haben doch schon auch coole neue spiele hervorgebracht wie ich finde. uncharted, motorstorm, mirrors edge, little big planet, crackdown, batman arkham, mass effect, dragon age, bioshock, heavy rain, borderlands, assassins creed, just cause, alan wake, dead space, darksiders, dante's inferno, bayonetta
und letztendlich freut man sich doch auch über fortsetzungen. man darf es halt nur nicht übertreiben (ubisoft *hust*), sondern sollte schon ein paar jährchen vergehen lassen zwischen den teilen. hier ist ja red dead das beste beispiel. der vorgänger kam vor 6 Jahren raus.
Zamzamah
19.05.2010, 10:13 Uhr
Schließlich steckt die Gaming-Welt in der selben Krise wie die Filmindustrie: Nur Fortsetzungen und einfallslose Remakes.
Zwar gibts einzelne Perlen zwischendrin, aber sind seltener ...
Ghaleon
19.05.2010, 09:28 Uhr
Ragul returns
18.05.2010, 19:49 Uhr
wie gut das dir solche schlauen fragen einfallen womit sich alles aufklären lässt
der lex ist schon ziemlich intelligent
LexLuthor
18.05.2010, 19:10 Uhr
Ich wusste das du nicht auf meine Frage antworten kannst.
Immer diese möchtegern-Gamer.
Ragul returns
18.05.2010, 18:30 Uhr
oder oder oder...warum muss mann immer alles objektiv beurteilen ich finds halt vom spielgefühl her gleich und ausgelutscht
und ist das nicht das einzigste was zählt?
immer diese sinnlosen verkomplizierungen
MissTearyUs
18.05.2010, 17:56 Uhr
Bleh ^^ grad am ausspielen und gleich darf man seine liebe Freude damit haben :P
PS: ich bin nicht eingepennt!!!
xxHOMiExx
18.05.2010, 17:56 Uhr
Zb. andere Leute mit deinem Dünnpfiff zu-zulabern, wa.
Bring doch mal ein schlüssiges Argument warum RDR ein GTA4 Klon ist.
Und komm mir jetzt bitte nicht mit; "na weil es von R* ist","weil es die gleiche Engine nutzt" oder "weil es ein Open World Action Adventure ist". Dann darfst du nämlich garnichts mehr Spielen, dann wäre alles ein Klon von vorherigen Titeln.
PS.: Metal Gear wäre dann auch ein Klon :P