Rainbow Six: Vegas - Test
BlackJack und blaue Bohnen!
Durch die Unterstützung der Xbox Live Vision Cam darf der Spieler im Mehrspielerpart mit seinem eigenen Gesicht in den Kampf gegen den Terrorismus ziehen.
Allerdings heißt es dann und wann auch auf leisen Sohlen unterwegs zu sein, denn wer die Gegner heimlich beseitigt, hat durchaus Vorteile. Dies wird früh deutlich. Den Schalldämpfer auf das Maschinengewehr geschraubt, den Vorposten erledigt und dann den nächsten Raum gestürmt und die Schurken ebenso in das Gras beißen lassen. Damit der Spieler weiß was hinter den Türen wartet, kann mit der neuen Snake-Cam unter den Türen hindurch geschaut werden. Ist man mit Teamkameraden unterwegs, können diese eine Tür sichern und der Spieler legt nun ein Primär- und ein Sekundärziel fest. Anschließend geht er zu einer anderen Tür und erledigt von dort aus weitere Terroristen. Dadurch werden die Geiseln möglichst perfekt geschützt und keiner der Feinde kann einen tödlichen Schuss abgeben. Vor allem bei den späteren Missionen ist es von großer Bedeutung, da auf Taktik sehr viel Wert gelegt wird.Dadurch wird es auch bedeutend, dass zwischen Sturm und Infiltrieren unterschieden wird - beim Sturm der Gegend schießen die Kameraden auf jeden Feind, bei der anderen Vorgehensweise wird erst ein Angriff abgewartet. Schon früh wird deutlich, dass ein Rambo in diesem Spiel nichts zu suchen hat, denn nur wer sich und seine Team-Mitglieder stets gut in Stellung bringt, kann erfolgreich vorrücken. Dabei wurde auf eine typische Gesundheitsanzeige verzichtet, wird Keller zu oft getroffen, wird dies auf dem Bildschirm sichtbar, sind die Treffer zu stark, muss neu gestartet werden. Geht der Spieler in Stellung und ruht sich aus, erholt sich die Gesundheit und ein möglicher Fehler wird so vergeben und die Lösung der Aufgabe wird durch etwaige niedrige Energie nicht unmöglich gemacht. Dadurch präsentiert sich das Spielprinzip sehr erfrischend und erstaunlich ist, dass selbst beim mehrmaligen Wiederholen einer Situation, kein Frust entsteht. Schließlich war man mal wieder zu aggressiv unterwegs und wollte sich wie in einem Ego-Shooter durch die Missionen schießen.
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Vth_F_Smith_
04.12.2006, 13:07 Uhr
Biki
03.12.2006, 19:11 Uhr