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Test zum Spiel: Rainbow Six: Vegas Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, PSP, XBox 360
Release:
PC: 30. November 2006
Playstation 3: 2007
Playstation Portable: 26. Juni 2007
XBox 360: 30. November 2006
Status:
keine Angabe
Publisher:
Ubisoft
Entwickler:
Ubisoft
Genre:
Shooter
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
rainbowsixgame.com
Fanseite:
keine Angabe

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Daniel Dyba | 17.07.2007, 06:13 Uhr

Rainbow Six: Vegas - Test
Ab in die Stadt der Sünden

1 Wertung

Nach langem Warten kommt endlich die Playstation 3-Version des Taktik-Shooters Rainbow Six: Vegas in die Läden. Ob der Titel immer noch überzeugen kann, erfahrt ihr im Test.
Seit März diesen Jahres ist die Playstation 3 hierzulande zu haben, doch dass es europäische Besitzer der neuen Konsole nicht immer leicht haben, wissen die meisten Videospieler. Nach der Verschiebung des Systems selbst, sind immer wieder Verspätungen von Spielen bekannt geworden. Während Xbox 360-Anhänger den Titel Rainbow Six: Vegas bereits seit Ende des letzten Jahres spielen dürfen, hatten Sony-Fans bisher nicht so viel Glück. Nachdem vor kurzem nach langem Warten auch die Playstation Portable-Variante in die Regale der Händler gekommen ist, dürfen sich die Fans jetzt ebenso über die Playstation 3-Fassung freuen. Nun stellen sich die Anhänger von Taktik-Shooter natürlich die Frage, ob der Titel immer noch überzeugen kann.

Das virtuelle Las Vegas zeigt sich wirklich von seiner besten Seite, da die tollen Kulissen sehr schön anzusehen sind.

Der Spieler schlüpft in die Rolle des Helden Logan Keller. Der Protagonist ist Mitglied der Rainbow-Einheit, mit der er sich bereits einen Namen als harter Elite-Soldat machen konnte. Immer dann, wenn etwas Schlimmes passiert und eine Spezialeinheit gebraucht wird, ist der Mann für alle Fälle mit seinem Team zur Stelle. Dieses Mal geht es aber zu einem ganz besonderen Einsatz. Eine Terroristengruppe hat in Las Vegas mehrere Anschläge verübt. Da es sich hierbei um eine riesige Stadt handelt, sind natürlich viele Unschuldige in die Schusslinie geraten. Logan muss nun mit seiner Truppe versuchen das Böse aus der Stadt der bunten Lichter zu vertreiben und möglichst viele Leute retten. Schnell wird klar, dass die Geschichte gelungen ist. Das liegt aber weniger an der Story selbst, sondern vielmehr an der Präsentation. Die Entwickler haben es nämlich verstanden den Spieler mitten ins Geschehen zu bringen, sodass man die Ereignisse rund um die Geschichte hautnah zu spüren bekommt. Wer allerdings auf Charaktertiefe oder ähnliches hofft, wird recht flott bemerken, dass Rainbow Six: Vegas dies leider nicht bieten kann.

Wie es der Name des Spiels schon sagt, dreht sich fast alles um die Stadt Las Vegas. Zu Beginn muss der Spieler jedoch auch noch andere Hindernisse überwinden, bis es in die Stadt der Sünde gehen kann. Am Anfang findet sich der Held an der mexikanischen Grenze wieder - auch dort haben sich wieder einmal Terroristen verschanzt, die der Spieler beseitigen muss. Zur Einführung muss man allerdings allein klar kommen, denn auf die Teamkameraden trifft Logan erst etwas später. Das ist aber keinesfalls schlimm, da so mehr Zeit bleibt um sich mit den grundlegenden Gameplayelementen vertraut zu machen. Dabei stehen immer wieder nützliche Hinweise am Bildschirm, die den Einstieg sichtlich erleichtern. Sobald die anfänglichen Einlagen verstanden sind, geht es zum Team. Damit alles schnell begriffen ist, gibt es hier wieder viele hilfreiche Tipps. Ist diese erste Aufgabe erfolgreich absolviert worden, kommt es gleich zu den Anschlägen in Las Vegas. Damit die Einheiten vor Ort von einem erfahrenen Mann unterstützt werden, fliegt auch der Spieler mit dem Hubschrauber sofort zum Einsatzort. An dieser Stelle zeigt sich übrigens auch, dass die Missionen übergangslos aneinandergereiht wurden, was die Atmosphäre erhöht. Zwischen den Checkpoints gibt es jedoch immer wieder Ladezeiten, was an sich nichts Ungewöhnliches ist. Die Ladevorgänge der Playstation 3-Version präsentieren sich jedoch äußerst lang, was hin und wieder an den Nerven zerrt.

Ab und an muss man den Kontrahenten auch aus etwas ungewohnten Positionen heraus einheizen.

Es ist nicht immer üblich, dass in einem Shooter auch das Gameplay gelungen ist, aber bei Rainbow Six: Vegas kann aufgeatmet werden, denn hier ist alles wohl durchdacht. Das komplette Spiel ist auf das Team aufgebaut. Neben der eigenen Figur darf man nämlich noch zwei weitere Charaktere befehligen. Ob diese nun direkt zum Angriff übergehen oder an einer Stellung verharren, bleibt der Entscheidung des Spielers überlassen. Ebenso kann per Knopfdruck bestimmt werden, zu welchem Ort sich die Kollegen bewegen sollen. Diese Einlagen zeigen sich stets in einem guten Licht, da die Abwechslung so nie zu kurz kommt. Der taktische Aspekt wurde ebenfalls von den Entwicklern berücksichtigt. Wer nämlich ohne Hirn durch die Level rennt, wird wenig bis gar keinen Erfolg haben. Das liegt vor allem an der überaus guten KI. Die Gegner bewegen sich äußerst taktisch fort und haben vom Stellungskampf bis hin zu überraschenden Angriffen viele Einlagen in petto. Der Schwierigkeitsgrad ist dementsprechend recht knackig, was nicht schlimm ist, da ein Frustgefühl nur in wenigen Situationen entsteht. Vielmehr geht es darum, dass der Spieler selber auch langsam vorangehen muss. Schwierige Momente müssen immer gut geplant werden. Ist zum Beispiel eine Geisel in Gefahr, muss der Teamleiter seine Truppe zur Tür schicken und diese zum Eindringen vorbereiten. Ob dies nun mit einer Granate oder einer Blendladung geschieht, muss selbst entschieden werden.

Ein Mitglied einer Spezialeinheit wäre wohl nicht sehr viel wert ohne seine Ausrüstung. Aus diesem Grund kann man sich in Rainbow Six: Vegas über ein riesiges Equipment freuen. Ob nun Gewehre, Pistolen oder Granaten - hier gibt es alles was das Herz begehrt. Im Helikopter zwischen den Einsätzen kann die Ausrüstung aufgefrischt und geändert werden, sodass für jedes Level die passende Waffe vorhanden ist. Das ist aber noch lange nicht alles was die kampferprobten Figuren zu bieten haben. Ein Knopfdruck auf den Controller genügt und schon setzt der Charakter wahlweise ein Nachtsichtgerät auf oder geht in den Wärmemodus - so steht für jede Situation die richtige Ausrüstung bereit.

1 Wertung




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