Statt in den Genuss beeindruckender Texturen und einer authentischen Spiellandschaft zu kommen, sahen sich viele Spieler nach dem Launch des Shooters
Rage mit einer Vielzahl an Textur- und Treiber-Problemen konfrontiert. Nun hat sich John Carmack von Spielentwickler
id Software zu besagter Problematik geäußert, und dabei durchblicken lassen, dass
deren Behebung nicht in der Macht seines Team läge, sondern in die Zuständigkeit der Grafikkarten-Entwickler falle:
"Es gab einige Ereignisse mit den Grafik-Treibern, die für Probleme und Frustration bei unseren PC-Fans gesorgt haben. Jeder bei id Sodftware war über diese Probleme, die sich übrigens weitestgehend unserem Einflussbereich entzogen, sehr verärgert. Wir arbeiten sowohl mit AMD/ATI als auch mit Nvidia sehr eng zusammen, um die Probleme mit ihren Treibern zu identifizieren und zu beheben. Uns wurde versichert, dass an diesen Problemen gearbeitet wird, und schon bald neue Treiber verfügbar gemacht werden", so Carmack.
Die Veröffentlichung der PC-Version sei ein wildes Durcheinander gewesen, so Carmack weiter. In den Monaten vor der Veröffentlichung von Rage habe man mit in Absprache mit den AMD-Technikern zahlreiche Änderungen und Performance-Verbesserungen am Code des Spiels vorgenommen, und auf den internen Test-Systemen seien keinerlei Probleme mit Treibern oder Texturen erkennbar gewesen. Am Release-Tag sei dann das falsche Treiber-Paket veröffentlicht worden, und habe sämtliche Pläne über den Haufen geworfen, da mehr als 50 Prozent der PC-Spieler ein Produkt bekommen hätten, das einfach nicht richtig funktioniert habe.
SuperLeecher
09.10.2011, 12:27 Uhr
SuperLeecher
08.10.2011, 19:15 Uhr
Ausserdem wusste ID bereits im vorfeld davon,
und gehört es nicht zu id aufgaben das Spiel auf unterschiedlichen System zutesten, da hätte das dann ja wohl auffallen müssen.
Hier ein Tweak,
Wenn der erste Patch für Rage kommt, wird auf wundersame weise garantiert gehen, auch mit älten Treibern
Arsat
08.10.2011, 18:41 Uhr
Man muss halt das nehmen was da ist und dafür programmieren. Es hätte viel früher auffallen müssen.
kalthorak
08.10.2011, 18:15 Uhr
1. Grafiktreiber erkennen die Spiele und optimieren die Berechnung durch Tricks. Da Rage Texturen ganz anders als bisherige Spiele behandelt, führen diese Tricks zu größeren Problemen. Da ist es auch kein Wunder, dass es auf den Konsolen weniger Probleme gibt.
2. Rage verwendet OpenGL. NVidia und ATI optimieren die Treiber vor allem für den Einsatz von DirectX, da gefühlt 99% die DirectX Schnittstelle verwenden. Dagegen werden die OpenGL Treiber für den Consumer/Gamer Markt nur sehr stiefmütterlich weiterentwickelt. Für gute OpenGL Treiber muss man eigentlich auf professionelle Grafikkarten der Quadro oder FirePro Serien ausweichen.
Rettum
08.10.2011, 13:47 Uhr
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Rettum
08.10.2011, 13:39 Uhr