Quo Vadis
Besucherrekord und Presse-Hohn
Gleichzeitig rühmt man sich mit der Verleihung des Computerspielpreises, der als glanzvolle Preisverleihung samt toller Party am Alexanderplatz bezeichnet wird. Überschattet wurde die Veranstaltung allerdings von einem Skandal um die nominierten Spiele. Und dementsprechend fiel auch das Medienecho äußerst konträr von der Selbsteinschätzung der Veranstalter aus.
Der Stern etwa spricht von einer verspielten Chance und moniert die Nichtberücksichtigung von Spielen, in denen Waffen zum Einsatz kommen. Der Westen bezeichnet die Preisverleihung als eine Farce, und in der Welt ist die Rede von einer peinlichen Posse.
Anstatt sich in der Öffentlichkeit als kinder- und jugendfreundliches Gremium präsentieren zu können, stehen die Initiatoren der Preisverleihung nun vor einem medialen Scherbenhaufen. Bleibt nur zu hoffen, dass man aus den Fehlern für das kommende Jahr gelernt hat.
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