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Test zum Spiel: Quantum Theory Spiel-Test

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Plattformen:
PS3, XBox 360
Release:
Playstation 3: 24. September 2010
XBox 360: 24. September 2010
Status:
Released
Publisher:
THQ
Entwickler:
Tecmo Koei Games
Genre:
Shooter
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
tecmo.co.jp
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Ein Quantum Spielspaß 6
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Neuste: 11.09.2010 00:23
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Mirco Ruppelt | 29.09.2010, 11:03 Uhr

Quantum Theory - Test
Ein Quantum Spielspaß

1 3 Wertung

Japanische Spiele finden in westlichen Gefilden selten Anklang. Zu kitschig, zu bunt und eigensinnig - schlichtweg zu japanisch. Seltene Ausnahmen zeigen aber auch, dass im Land der aufgehenden Sonne noch nicht aller Tage Abend ist. Um international mal wieder richtig durchzustarten, hat sich Publisher Tecmo für sein nächstes Projekt bei allerhand namhaften Genregrößen bedient. Die Kreuzung von Resident Evil und Epics Shooter-Meisterwerk stellt allerdings eine kleine Katastrophe dar.
Es ist schon erstaunlich, auf was für abstruse Gedanken Spielentwickler kommen können, wenn sie in einer Konferenz über die Story ihres neuesten Werkes diskutieren. Quantum Theory erzählt mit seinen äußerst schicken Rendersequenzen nämlich eine gar ungewohnt abwegige Geschichte. Die Menschheit steht am Abgrund. Apokalypse. Und natürlich dürfen mutierte Bösewichte nicht fehlen. So weit, so konventionell. Doch spätestens bei aus dem Boden wachsenden Turm-Organismen, die über eigene Wächter verfügen und eigentlich die Rasse der Menschheit beschützen sollen, mit der Zeit des Krieges aber durch eine Erosion genannte Substanz der Dunkelheit verfallen und nun auf einmal ganz andere Absichten verfolgen, kann das Spiel seine japanische Herkunft nicht mehr leugnen. Was jetzt ziemlich wirr klingt, wird genauso konfus erzählt - selbst nach fünf Spielstunden wisst ihr dank eines verworrenen Zeitstrahls und unterschiedlicher Erzählperspektiven immer noch nicht so recht, worum es eigentlich geht und weshalb ihr euch in der Haut des Raubeins Syd durch allerhand graubraune Areale metzelt.

Was sich in die Lüfte erhebt, muss irgendwann auch wieder runter kommen. Hier solltet ihr allerdings nachhelfen, sonst werdet ihr es nicht miterleben.

Sofort erkennt man jedoch, dass sich die Entwickler schamlos bei Genrekollegen bedient haben. Quantum Theory wurde gnadenlos bei der Konkurrenz abgekupfert. Vor allem Epics Shooter-Trilogie schien den Entwicklern als Muse gedient zu haben. Nicht umsonst kommt der Protagonist des Titels mit ebenso ausgereiften Muskelpaketen und mächtig beeindruckenden Tribal-Tattoos daher wie beispielsweise Chris Redfield aus der Resident-Evil-Serie. Und natürlich durften die überdimensioniert lächerlichen Protzrüstungen nicht fehlen. Bei einem so abgeklärten Helden wäre es doch fatal, einen seriösen Synchronsprecher für dessen Vertonung zu engagieren - stattdessen fallen Syd während des Spielverlaufs immer wieder kühle Einzeiler aus dem Mund - Riddick wäre stolz auf ihn.

Die grüne Flüssigkeit, die hier aus den Gegnern tritt, ist nicht zum Verzehr geeignet.

Doch die Ähnlichkeit zu Epics Kettensägenmassaker hört nicht etwa bei eurem virtuellen Alter Ego auf, sondern zieht sich merklich durch das gesamte Abenteuer. Syd, der nun den einzig Verbliebenen seiner Art darstellt, weil seine Kumpanen der Reihe nach ins Gras gebissen haben, muss mit allerhand pompösen Wummen einen wildgewordenen Turm nach dem anderen säubern. Das wäre auch gar nicht so schlimm, würden dem Spieler ebenso abwechslungsreiche Schauplätze geboten. Stattdessen verbringt ihr einen Großteil des Spiels in einer graubraunen Soße, die allenfalls durch ihre grottige Levelarchitektur von sich reden macht. So ballert ihr euch mit extrem fetten Maschinengewehr- und Schrotflinten-Verschnitten durch lieblos designte Schlauchlevel, in deren karger Sterilität unser muskelbepackter Draufgänger wie ein Ölfleck auf einer Tischdecke erscheint. Daher ist es uns auch ein Rätsel, weshalb der Spielfluss alle paar Minuten von heftigen Nachladezeiten unterbrochen wird.

1 3 Wertung




Ein Quantum Spielspaß Kommentare (6)

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Mirco Ruppelt

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Friendinvite

30.09.2010, 17:00 Uhr

Nun, ich selbst halte ein 100er Wertungssystem für völligen Quatsch, aus den bereits genannten Gründen.
Doch für die Bewertungskriterien hier auf Online Welten kann ich schließlich nix, da bin ich die falsche Anlaufstelle - ich schreibe nur als Freier Redakteur. Persönlich bevorzuge ich ebenfalls ein schlichtes 10er-System oder gar die blanke Wortwertung.

Die 48 lässt sich dennoch leicht erklären: Quantum Theory ist in jeder Hinsicht ourer Durchschnitt, wenn nicht sogar etwas darunter. Der Durchschnitt von 100 ist 50 - die 48 liegt knapp darunter. Sicherlich könnte es auch eine 47 sein. Aber noch weniger hätte der Titel nun auch wieder nicht verdient, - und mehr schon auf gar keine Fälle.

lg Mirco

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Hyphistos

PM schreiben
Friendinvite

29.09.2010, 16:33 Uhr

Im Endeffekt ist eine Wertung rein subjektiv. No na. Ich sage mal so: Im Bereich so ab ca. 70 und darunter ist es oft wirklich nur noch Pi mal Daumen, weil es im Endeffekt schon fast egal ist. Da würde eine Zehnerskala auch reichen.

Aber gerade im Top-Segment tut man sich als Tester damit extrem schwer. Eine 89 hat nun mal eine andere Aussagekraft als eine 86. Da will ich mit einer 89 etwas anderes ausdrücken als mit einer 86. Und darum ist es als Tester angenehm, diese Möglichkeit zu haben, und nicht sich krampfhaft für 8 oder 9 entscheiden zu müssen, weil auch eine 78 eine 8 wäre. Das ist aber nur meine Meinung, ich bin mir sicher, es gibt einige Redakteure, die das anders sehen. Eine 20-stufige Skala wäre für mich das Minimum, sprich zumindest die Möglichkeit, dann halbe Punkte zu geben.

Die Aussagekraft ist zweifellos nach wie vor auf eine subjektive Meinung bezogen, aber darum geht es bei einer Wertung nun mal. Natürlich kann man versuchen, es wie bei Gamestar und Co. bis ins letzte Detail aufzuschlüsseln, nur blöd ist wenn das mathematische Ergebnis dann nicht mehr mit der Wertung übereinstimmt, die man subjektiv eigentlich im Kopf hat. Ich möchte nichts unterstellen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man dann gerne mal an den Wertungen für die Unterkategorien rumschraubt, bis erst wieder das eigentlich im Kopf angedachte Ergebnis bei raus kommt.

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Lazaruz

29.09.2010, 13:43 Uhr

Zitat von Zamzamah:
NERDISM BLA BLA


Weil Game-Rating Seriouz Business ist, stimmts?

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Zamzamah

PM schreiben
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29.09.2010, 12:56 Uhr

So feine Abstufungen sind garnicht möglich.

Warum Spiel A ein Prozent mehr Spaß macht, als Spiel B, kann niemand sagen.
Wegen einem Feature?
Dann hat Spiel B meist dafür andere Vorteile.

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Psycracker

PM schreiben
Friendinvite

29.09.2010, 12:53 Uhr

Zitat von Zamzamah:
Eines würde mich schon interessieren:

Wie kommt man auf diese exakten Zahlen?
48%?
Warum nicht 49? oder 47?

Irgendwie sollte man das überdenken und auf einer 10er-Skala rechnen.

So macht das irgendwie keinen Sinn.

Zum Spiel:
Ja, wurde irgendwie überall zerrissen ...



Ich glaub das stand mal irgendwo, wie sich die Prozente zusammen setzen.

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Zamzamah

PM schreiben
Friendinvite

29.09.2010, 12:29 Uhr

Eines würde mich schon interessieren:

Wie kommt man auf diese exakten Zahlen?
48%?
Warum nicht 49? oder 47?

Irgendwie sollte man das überdenken und auf einer 10er-Skala rechnen.

So macht das irgendwie keinen Sinn.

Zum Spiel:
Ja, wurde irgendwie überall zerrissen ...

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