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Test zum Spiel: Pro Evolution Soccer 2008 Spiel-Test

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Plattformen:
NDS, PC, PS2, PS3, PSP, XBox 360
Release:
Nintendo DS: 29. November 2007
PC: 25. Oktober 2007
Playstation 2: 25. Oktober 2007
Playstation 3: 25. Oktober 2007
Playstation Portable: 29. November 2007
XBox: 25. Oktober 2007
Status:
Released
Publisher:
Konami
Entwickler:
Konami
Genre:
Sportspiel
USK:
Alle Altersstufen
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

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Dominiert die UK-Charts 2
Neuste: 21.10.2008 23:13
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Marco "Gnoos" Neubert | 02.11.2007, 12:29 Uhr

Pro Evolution Soccer 2008 - Test
Gut ist uns nicht gut genug

1 Wertung

Anpfiff zum Spitzen-Duell: FIFA 08 konnte in diesem Jahr zumindest auf der Konsole überzeugen. Ist der Rückstand zu Pro Evolution Soccer wett gemacht?
Wenn ein Spiel ins Büro flattert und die Redakteure ihre Mittagspause von 13Uhr auf 10Uhr verschieben, um sich ans Gamepad zu setzen, kann man eine gewisse Erwartungshaltung nicht von der Hand weisen. Dass wir allerdings stets ehrlich zu unseren Lesern sind, beweisen folgende Zeilen.

Monatelang fanden sich neue Meldungen rund um die Features für den neuesten Pro Evolution Soccer-Teil in der Presse. Alle sollten den nächsten Schritt Richtung perfekte Simulation unterstützen. Ins fertige Spiel haben es auch alle Neuerungen geschafft: Die Spieleranzahl in einer Mauer bei Freistößen kann man nun selbst festlegen. Wenn also Freistoß-Gott Juninho zum Schuss ansetzt, sind ein, zwei Männer mehr in der Mauer vielleicht die Rettung gegen das wahrscheinliche Gegentor. Andersherum kann man nun auch die großen Recken aus der Abwehr nach vorne ordern, um auch bei Eck- und Freistößen brandgefährlich zu agieren.

Für Schummler hat man ein neues Feature integriert: Die Schwalbe. Wer mit Nachnamen Inzaghi heißt, wird sich freuen, dass man nun mit den beiden hinteren Schultertasten und der rechten oberen eine kleine Schauspieleinlage einlegen kann. Wirklich effektiv ist der gewollte Sturz ins Grüne aber nicht, meist riechen die Schiedsrichter den Braten und zücken sofort die gelbe Karte. Wobei wir auch schon beim Thema Karten wären. Konnte man in Pro Evolution Soccer 6 noch ohne Bedenken einen gefährlichen Konter mit einer Grätsche in die Hacken verhindern, zeigen die Unparteiischen nun auch schnell die rote Karte. Das ist zwar gut, man muss sich allerdings erst dran gewöhnen. Überarbeitet wurden auch die schnell ausgeführten Freistöße, die nun wesentlicher effektiver sind, da das Spiel ohne Überblendung direkt weiter geht. Zum dicken Änderungs-Paket gehört auch das edle Menü-Design, das nun in neuem Glanz erstrahlt. Prägten in den letzten Jahren noch mehr oder weniger trostlose Grafiken die Navigation durch Mannschaftsaufstellung und Spielerwechsel, erfreut man sich in diesen Tagen der netten Glossy-Effekte und dem aufgepeppten Menü.

Nicht ganz so einfach wie im Vorgänger: Die Kopfbälle aufs Tor.

Zumindest auf Xbox360 und dem PC spiegelt sich der nette Look der Navigation auch sonst wider. Stars wie Ronaldinho, Eto'o oder Rooney erkennt man auf den ersten Blick - nicht nur durch ihre realitätsgetreue Abbildung, sondern auch durch ihre Art und Weise, Fußball zu spielen. Während sich Ronaldinho schnell und wendig durch die Gegner schlängelt, wirkt Rooney etwas behäbig und schwerfällig - fällt aber spätestens beim ersten Fernschuss durch seine wuchtige Schusskraft auf. Das Ballgefühl ist in der neuen Version besser denn je. Ein Pass ist nicht einfach ein Pass, eine Ballannahme nicht einfach eine Ballannahme. Können Spielmacher wie Lampard und Nedved mit Leichtigkeit einen langen Ball in den Fuß der Mitspieler schlagen, sind technisch eher unbegabte Spieler wie Holzbein Gattuso für solche Seitenwechsel nicht geeignet. Selbst die qualitativen Unterschiede zwischen Topspielen und Begegnungen zweier mittelmäßiger Mannschaften sind nun noch deutlicher.

1 Wertung




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