Pirates of the Burning Sea - Test
Yo Ho Ho - Karibikfeeling pur!
Ist der Account endlich aktiviert und das neueste Update geladen, hat der Spieler die Auswahl zwischen zwölf verschiedenen Servern. Insgesamt stehen vier europäische, einer davon mit deutschem Client, bereit.
Bereits in der Beta konnte selbst eine Landratte erkennen, dass die Charaktererstellung eine wahre Schatzkiste an Möglichkeiten liefert. Grundsätzlich muss man sich zunächst der Frage widmen, welcher Fraktion man angehören möge: Spanier, Brite, Franzose oder doch eher als unabhängiger Pirat? Daraufhin ergeben sich vier verschiedene Karrieremöglichkeiten:
- Das Leben des Freihändlers wird durch den Klang der Dublonen bestimmt. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage bedeuten mehr als das Recht des Stärkeren.
- Der Marine-Offizier befehligt die größten Schiffe auf den Meeren. Er verteidigt die Werte, Ländereien und Handelsflotten seiner Nation.
- Der Freibeuter wird von seinen Gegnern als Pirat verachtet, von der eigenen Nation dank der Freibriefe als Piratenjäger gepriesen.
- Als freier Mann zur See, plündernd und mordend - so verläuft die Karriere des Piraten.
Freihändler, Marine-Offizier, Freibeuter oder Pirat - der Spieler hat die frei Auswahl zwischen jenen vier Karrieren
Bereits am Hafen erhält man dann erste Missionen. Die Auftraggeber erkennt man relativ simpel am grünen Ausrufezeichen, das über den Köpfen schwebt. So erfährt man, dass der Magistrat verzweifelt ist, da er die Bevölkerung nicht zufrieden stellen kann. Dem Wirt treiben die Überfalle auf seine Getränkelieferung die Zornesröte ins Gesicht. Will man eine Aufgabe angehen, muss man üblicherweise Coxswain am Pier ansprechen. Von hier aus werden dann die instanzierten Gebiete geladen.
Im Missionsbuch findet man nicht nur alle angenommen Aufgaben samt Beschreibung, sondern gleichzeitig auch einen Hinweis darauf, wie schwer die Mission ist. Die grüne Schriftfarbe verdeutlicht, dass die Mission für die Charakterstufe (einfach) zu lösen ist, von rot gefärbten Aufgaben sollten insbesondere Anfänger ihre Finger lassen. Schneller als man glaubt, findet man sein Schiff, die Besatzung und sich am Grunde des Ozeans wieder. Doch keine Bange: Wer tatsächlich mal die Planken unter den Füssen verliert - gegebenenfalls, weil sie gerade durch feindliche Bordkanonen weggeschossen wurde - für den ist das Piratenleben hier nicht beendet. Eine steife Brise spült unseren Charakter wieder an die Küste.
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VirtualZeraphine
25.02.2008, 22:20 Uhr
Die Wirtschaft kann man zwar außen vor alssen, jedoch nimmt sie ein Großteil des Spieles ein und macht eine menge Spaß.
Maleth
25.02.2008, 08:09 Uhr
Es sind halt Dinge dabei die mir überhaupt nicht gefallen. Auch nach mehreren Tagen Spielzeit, da kommt bei mir direkt langeweile auf... schade eigentlich.
Und nein, ich bin kein roXx0r itemgeilsuchender (wow) bubbi ;)
Soulbutcher
24.02.2008, 23:12 Uhr
Nestro
24.02.2008, 22:36 Uhr
Sunbeam
24.02.2008, 18:46 Uhr
VirtualZeraphine
24.02.2008, 18:24 Uhr
POTBS ist nichts für die Mainstreamgeneration, das merkt man auch daran, das sich viele ältere Spieler auf dem Server tummeln. Worte wie "Noob" und der gleichen fallen weitaus weniger hier zur Last.
Was noch erwähnt werden sollte ist das ausgiebige Economy System, das ähnlich komplex ist wie von Star Wars Galaxies. Ich logge mich manchmal von 7 Tagen in der Woche an drei Tagen ein, nur um zu craften. Das hatte ich bislang in anderen Spielen nie so komplex erlebt.
Das einzigste negative, was momentan auffällt ist die wiederholung einzelner Missionen. Aber daran wird momentan gearbeitet. Es sollen epische Missionen (Raid Missionen) von 4-6 Stunden Länge in das Spiel integriert werden.
Wir haben in unserer Gilde bisher jeden Tag Spaß, vor allem wer PVP mag, kommt voll auf seine Kosten. Nichts ist schöner, als Spieler zu plündern und deren Häfen einzunehmen als Pirat ^^
Für mich nach DAOC eins der wenigsten PVP Spiele, das den Namen PVP überhaupt gerecht wird. Auch die Economy war schon lange nicht mehr so komplex, von der Plantage bis zum Schiff craften ist alles möglich.
Demnächst kommen noch weitere Städte, Missionen und PVP Optionen hinzu, mal schauen was die Zukunft noch so bringt, denn FLS hat im Gegenzug zu Mainstream Softwareschmieden eins im Vorteil: Sie gehen noch mit Liebe an Ihr Spiel heran und sind nicht auf dem Massenmarkt beschnitten. Das Spiel startete als Project und das merkt man auch an dem Herzblut was reingesteckt wurde. Andere Spiele werden schon im Vorfeld mit Loorbeeren beworfen, und werden wahrscheinlich nie das versprechen, als wenn es ein Herzprodukt ist.
Nikki Mond
24.02.2008, 18:06 Uhr
chaz0r
24.02.2008, 13:10 Uhr
Soulbutcher
24.02.2008, 12:55 Uhr