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Acony
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Shooter
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Sebastian Thor | 30.03.2009, 18:10 Uhr

Parabellum - Special
Ganz viel Peng-Peng für lau

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Es lebt. Nach jahrelanger Funkstille meldet sich Entwickler Acony mit Parabellum zurück, das noch in diesem Jahr Counter Strike, Warrock, Combat Arms und Co. das Fürchten lehren soll. Wir waren zu Gast im lauschigen Villingen-Schwenningen, um diese viel versprechende MMO-FPS-Mischung anzusehen und -spielen.
Er war schwupps einfach weg. Wie vom Erdboden verschluckt. Wie es in der Welt der Spiele immer wieder mal passiert. Es gab nur eine Hand voll Bilder, ein paar spärliche Infos, zwei Videos. Dann verschwand der Multiplayer-Shooter Parabellum in der Versenkung wie Kollege Günther im Spielzimmer, wenn er das neueste Ponyhof-PS2-Spiel mit strahlenden Augen aus unserem Briefkasten fischt. Hätte er sich nicht kürzlich in Gestalt einiger Screenshots mal wieder müde geregt, den meisten wäre er wohl längst aus dem Gedächtnis geschlichen. Kein Wunder. Schaut euch doch bloß all die bleichen Trauerklöße an, die da liegen und halb gekocht vor sich hin winseln: The Y-Project, C&C: Tiberium, Killing Day, Starcraft Ghost, der Duke... Aber vielleicht hätte Entwickler Acony im heimischen Villingen Schwenningen längst die Füße hochlegen können, vielleicht wäre die Geburt ihres Kindes längst überstanden, hätte man nicht mit einem von Publisher-Seite müde belächelten Konzept Klinken putzen müssen.

Den Herausgebern vor über vier Jahren ein reines Multiplayer-Gerüst wie das von Parabellum vorzustellen war keine von Erfolg gekrönte Idee, erzählt uns Firmenmitgründer André Herbst. "Wo ist der Solomodus?", "Wie jetzt, kein Singleplayer?", "Wtf!? Singlesoloeinzel ftw!" seien die häufigsten Reaktionen gewesen. Und so stauten sich weiterhin EUR-förmige Rauchwolken über den Acony-Büros an - Geld, das aus eigener Tasche bezahlt und ohne starken Finanzier in ein Spiel gesteckt wurde, bevor sich irgendwann K2 Network als Vertrieb für Nordamerika und Europa einklinkte; der japanische und vietnamesische Raum wird dagegen mittlerweile von Aeria Games abgedeckt. Im Jahr 2006 fiel schließlich die Entscheidung, auf die Free-to-Play-Schiene aufzuspringen und Parabellum als kostenlos spielbaren Shooter anzubieten.

Die anwesenden Entwickler wurden nicht müde, das Geschäftsmodell ihres Babys als "Dienstleistung" zu bezeichnen. Soll heißen: Acony sieht den Release des Spiels, der übrigens im dritten Quartal des Jahres über die Bühne gehen soll, nicht als abgeschlossenes Projekt an. Vielmehr geht es darum, kontinuierlich neue Inhalte nachzureichen. Deswegen werden es zunächst lediglich zehn Prozent davon in den mit rund 500 MByte angenehm schlanken Client schaffen, bevor man die Spieler in einem Fünf-Jahres-Plan Woche für Woche, Monat für Monat mit neuem Content füttert. Wichtig ist vor allem, dass die Userschaft auch lange genug bleibt, um all die Happen zu schlucken. Hier muss Acony also mit inneren Werten punkten, und hier hat ihr Zögling einiges zu bieten.

Er schickt euch in die nähere Zukunft, wo anstelle des Militärs private Sicherheitsunternehmen für Recht und (Un-)Ordnung sorgen. Ein globaler Konflikt entbrennt und Söldnerarmeen entstehen, bevor sich aus den Wirren des Gerangels um das Machtpendel zwei gewichtige Parteien herauskristallisieren. Die Counter Terror Force (lieb) und das Syndikat (stinkig) stellen die zwei Streithähne und damit genug Zündstoff für ein langsam überlaufendes Pulverfass, das sich in einem Krieg entlädt. Der soll irgendwann auf der ganzen Welt toben, verrät André Herbst. Zum Release wird es erst mal nur eine Hand voll Maps im virtuellen New York geben, aber nach und nach will man in die Tiefen des virtuellen Globus' vordringen und weitere Schauplätze zugänglich machen. Neben verwinkelten Hinterhöfen und einer Hafengegend, die beim Probespiel schon von einem Auge für gelungenes Leveldesign zeugten, sollen es später unter anderem Manhattan, der Central Park, Dschungel-Maps und verschneite Karten ins Spiel schaffen. Wütet dieser Krieg also auch im ewigen Eis à la Battlefield: 2142? Wir werden sehen. Ehrensache übrigens, dass sich Kreativköpfe auch im nachgelieferten Editor austoben, eigene Inhalte erstellen und sie anderen Usern online anbieten können.

Um neben den kostenlos veröffentlichten Maps auch Geld zu scheffeln, setzt Acony auf ein Business-Modell, das Item-Selling und die Einbindung von Ingame-Werbung umfasst. Letzteres ist insofern sinnvoll, als dass man Plakate und andere große Flächen in New York oder anderen Städten mit Anzeigen bepinseln kann, ohne dass die Illusion einer glaubwürdigen Spielwelt zerstört wird. Auf den beiden von uns gespielten Karten funktionierte dieses System tadellos, subtil, unaufdringlich. Und keine Angst: Wenn später Dschungelabschnitte hinzukommen, braucht ihr keine Affen zu befürchten, die mit Coka-Cola-Plakaten im Kugelhagel wedeln, merkt Produkt-Manager Lars Janssen schmunzelnd an.

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Ganz viel Peng-Peng für lau Kommentare (7)

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gamesalive

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Friendinvite

03.04.2009, 22:16 Uhr

Also ich bin jetzt seit längerer Zeit in der Beta und muss sagen Parabellum hat wirklich Potential. Die Grafik ist wirklich sehr hübsch und das Gameplay ist echt spaßig. Nicht wirklich taktisch, sondern eher schnell und locker. Ist natürlich auch Geschmackssache.
Der Shooter an sich ist auch schon relativ weit, bis jetzt sind mir noch keine Bugs aufgefallen, allerdings fehlen noch Funktionen wie Freundeslisten oder PMs, etc.
Die Bilder die hier zu sehen sind sind übrigens auf der ersten Seite Artworks und auf der zweiten Seite gerendert.
Grüße!

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Fotomoloman

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Friendinvite

01.04.2009, 23:25 Uhr

sagt wer? hier muss man eindeutig zwischen rpg und shooter unterscheiden! ein f2p mmog-shooter ist dennoch kein 0815 asia grinder.

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Mitani

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Friendinvite

01.04.2009, 23:03 Uhr

ich glaub nicht das sich ein spiel durch f2p wirklich etablieren kann,dennoch klingt recht gut

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Fotomoloman

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Friendinvite

01.04.2009, 17:51 Uhr

wirklich interessant, könnte echt was werden.

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kairtok

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Friendinvite

01.04.2009, 15:29 Uhr

Hört sich ja mal nice an!!

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Meister Tupil

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Friendinvite

01.04.2009, 15:07 Uhr

Klingt mir irgendwie nach nem 1. April-Fake :D
Motto: Traue niemandem am 1. April ;P

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Tooffi

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Friendinvite

31.03.2009, 16:26 Uhr

Interessant
Mal sehen was daraus wird

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