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Test zum Spiel: Overlord Spiel-Test

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Plattformen:
PC, XBox 360
Release:
PC: 29. Juni 2007
XBox 360: 29. Juni 2007
Status:
Released
Publisher:
Codemasters
Entwickler:
Triumph Studios
Genre:
Action-Adventure
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
codemasters.de
Fanseite:
keine Angabe

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Torsten Kägler | 24.07.2007, 16:53 Uhr

Overlord - Test
Erfüllt eure bösen Gelüste!

1 Wertung

Wieso immer der tolle Held von nebenan sein, wenn man auch der schreckliche Herrscher sein kann? In Overlord läuft so einiges anders.
Langsam kommt der Protagonist wieder zu Bewusstsein, doch was ist das? Düstere Gestalten lehnen über seinem Gesicht und wollen ihm auch noch Säure ins Gesicht reiben, damit er wieder klar sehen kann? Wo hat es den Spieler bloß hin vertrieben, dass so was Schreckliches passiert? Am besten erstmal auf die Beine gestellt, dann wird sich schon alles klären. Ein kleiner Augenschweif zeigt eine düstere Höhlenwelt. Einige Fackeln sorgen für gedämmtes Licht und auch wenn man es nicht riecht, hier wird es alles andere als ein schöner Geruch vorherrschen. Eine kleine Horde von Minios - gnomartige Wesen - geleiten einen durch diese unwirkliche Welt. Der Anführer von ihnen bezeichnet sich selbst als Schergenmeister und scheint der böse Zwilling von Meister Yoda zu sein. Nach und nach gelangt Licht ins Dunkel um die Geschichte.

Als dunkler Herrscher macht man sich selbst nicht die Finger schmutzig, sondern schickt Schergen für die dreckige Arbeit aus.

Gar grässliche Helden haben die Idylle des vorherigen dunklen Herrschers einfach zerstört. Sie kamen in seine Festung und zerstören sie beinahe bis auf die Grundmauern. Selbst vor einer Plünderung der Schätze machten sie nicht halt. Und so was betitelt sich dann als Retter und Befreier? Sicherlich nicht, denn das Böse ist das eigentliche Gute. Da bei dem Kampf auch der vorherige Overlord das Zeitliche segnete, wird man nun selbst zum neuen Herrscher. Als eben jener will man sich natürlich nicht die eigenen Finger schmutzig machen und so entsendet man Schergen, die die Drecksarbeit erledigen müssen.

Die Gehilfen haben aber noch nicht ausreichend Respekt und dies wird schon früh deutlich. In der Einführung der Steuerung kommt einer dieser Wichte mit Narrenkappe daher und meint, er wäre besser als der Overlord. Also schnell ein paar hier und da geklatscht, damit er wieder zur Besinnung kommt. Will er nicht? Am besten gleich die Schergen aussenden, sollen die sich mit dem Abschaum abplagen. Getreu diesem Motto wird sich auch der weitere Spielverlauf in Szene gesetzt. Nur wenige Aufgaben übernimmt man selbst, sehr viel häufiger werden die Handlanger entsandt.

Eingangs erwähnt, ist die Behausung des Overlords längst nicht dem Standard gerecht. Überall sind zerstöre Mauern, das Turmherz ist verschollen und insgesamt ist es mehr ein trostloser, als ein Furcht einflößender Anblick. Also nichts wie raus in die weite Welt, um Ruhm und Ehre durch Plünderei und Mord zu erhalten. Eigentlich erwartet man eine finstere, mit Nebelschwaden durchzogene Welt - aber nicht in Overlord. Dort schwärmen ein paar Bienen umher, die Schafe blöken zufrieden in der Sonne. Ach wie herrlich wäre doch ein Picknick an diesem wunderbaren Ort. Picknick? Mumpitz! Es soll geschändet und gebrandschatzt werden.

Die Ideen der Entwickler sind herrlich abgedreht. Schade nur, dass es aber auf Dauer an Anziehungskraft und Abwechslung fehlt.

Schnell einige braune Schergen zusammengetrommelt, ein paar Schafe abgemurkst und schon sieht der Tag viel heller aus. Nach und nach trifft man übrigens auf unterschiedliche Spießgesellen, die allesamt in ihren Handlangerfähigkeiten unterschiedlich sind. Für den Anfang sollte es aber reichen, mit den treuen braunen Begleitern Vorlieb zu nehmen. Sie sind ein Herz und eine Seele für ihren Overlord. Da zerstören sie schon mal eine Kürbisfarm, denn garstige Halblinge haben den Farmer als Vogelscheuche gefangen genommen. Eben jener munkelt jetzt auch noch eine Verschwörung der Kürbisse, denn diese tuscheln über ihn. Liegt es an den zahlreichen Pasteten, Kuchen und dem grandiosen Kürbiseis?

Nach und nach kann so die Festung weiter ausgebaut werden, denn der weise Lehrer und Schergenmeister beschwert sich schon darüber, dass ihm all das grüne Gras und Vogelgezwitscher mächtig auf die Glocke gehen. Die Suche nach den Burgteilen gestaltet sich dabei in einem guten Licht. Immer wieder trifft man nicht nur auf herrlich abgedrehte Charaktere, sondern auch ihre Geschichten. Schade nur, dass zwar die Ideenvielfalt zu überzeugen weiß, aber spielerisch stetig die gleichen Aufgaben warten. Die Schergen aussenden, etwas zerstören, die Feinde töten und dann ein neues Bauteil mit nach Hause schleppen. Erfreulich ist da schon mehr, dass man sich selbst weiterentwickelt und so stetig kräftiger und gefürchteter wird. Man wird langsam aber sicher wirklich zu einem Overlord, dem sein Name auch zusteht.

1 Wertung




Erfüllt eure bösen Gelüste! Kommentare (2)

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könntest

25.07.2007, 17:52 Uhr

du mit bei deinem deutsch vielleicht auch

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henrik

25.07.2007, 13:18 Uhr

Das war kein gute beschreibungen das man hätte besser tuen konne.

Melden

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