Operation Flashpoint: Red River - Preview
Ladehemmungen in Tadschikistan
Auf der Jagd nach Rebellen und Terroristen steuert ihr ein vierköpfiges Einsatzteam durch die zerstörten Ruinen und abgelegenen Täler der umkämpften Nation. Die Entwickler haben extra einen Fotografen in die Gegend geschickt, der mit über 30.000 Fotos zurück kam, um die Landschaft möglichst realistisch wiederzugeben. Es wäre vermutlich auch nicht aufgefallen, wenn man diesen Schritt nicht gegangen wäre, denn spontan kenne ich niemanden, der mir etwas über die Vegetation und Geographie von Tadschikistan erzählen könnte. Trotz des großen Engagements zeichnet sich ein Spiel, vor allem ein Taktik-Shooter, überwieged über das Gameplay aus.
Ihr steht an der Spitze eines so genannten Firesquads - einem Team, welches immer zuerst an den Brennpunkten zu finden ist, Anlagen auskundschaftet, strategisch wichtige Positionen beschützt und vor allem jede Menge Magazine leer schießt. Um auch wirklich schlagkräftig zu sein, setzt sich dieser Trupp natürlich aus verschiedenen Klassen zusammen: Mit dem Sanitäter könnt ihr verbündete Charaktere verarzten, was nicht zu unterschätzen ist, der Kundschafter schaltet seine Feinde aus sicherer Entfernung aus, der Gewehrschütze ist ein typischer Soldat mit Maschinengewehr und der Automatikschütze ist fürs Grobe zuständig.
Um für einen knackigen Schwierigkeitsgrad zu sorgen, gibt man euch in Sachen Interface alle Freiheiten, die ihr benötigt. Ihr könnt das Radar, Notizen, Lebensbalken, Munitionsangaben und vieles Weitere ausstellen. So kann jeder persönlich die Hilfselemente an die eigenen Anforderungen anpassen.
Im Spielgeschehen selber haben die Entwickler durch ein einfaches Menü dafür gesorgt, dass ihr schnell und problemlos Befehle an eure Kameraden weitergeben könnt. Über die Trigger-Tasten öffnet ihr eine transparente Oberfläche mit vier Hauptbegriffen. Ein kurzer Schlenker in Richtung Taktik ermöglicht es etwa, aus ein paar Manövern auszuwählen. Wenn man nicht mitten in der Schusslinie steht, kann man das auch während der Gefechte machen und so auf die feindliche KI reagieren.
Muss man auch, denn diese Typen sind gar nicht so blöd, wie sie manchmal aussehen. Passt man nicht auf, versuchen es die vermummten Wüstenkrieger auch mal gerne über die Flanke und können euch so völlig überraschen. Wer genauso unvorsichtig ist wie ich, wird oft das Gamepad durch das Zimmer schmeißen wollen, denn oft lauern eure Feinde in den Lehmhütten oder warten in Seitenstraßen, bis ihr euch wegdreht.
Weiterführende Links:
Mehr zu Operation Flashpoint: Red River:
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News: Codemasters: 'Red River ist ein Spiel für Denker' (7 News insgesamt)





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11.04.2011, 13:00 Uhr
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10.04.2011, 14:39 Uhr