Sion Lenton, Creative-Director des kommenden Shooters
Operation Flashpoint: Red River von
Codemasters, hat sich in einem Interview mit der englischsprachigen Webseite next-gen.biz unter anderem zu auf realen Konflikten und Kriegen basierenden Videospielen geäußert -
und die sind seiner Meinung nach äußerst geschmacklos und unangebracht.
"Ich persönlich würde mich nicht auf reale Konflikte fokussieren wollen. Ich denke das ist unangebracht und geschmacklos. Eines der Mädchen, die hier arbeiten, hat den Verlust eines Neffen zu beklagen, der vor ein paar Monaten durch ein improvisiertes explosives Gerät (improved explosive device - IED) getötet wurde. Wenn ich das also höre, dann möchte ich nicht in einem verdammten Meeting sitzen und meine IED-Technologie für ein Spiel vorstellen", so Lenton.
Zu keinem Zeitpunkt habe man einen Gedanken daran verschwendet, Operation Flashpoint: Red River in Afghanistan oder Helmand spielen zu lassen, so Lenton weiter:
"Zu keinem Zeitpunkt haben wir gedacht, es sei irgendwie cool, das Spiel in Helmand oder Afghanistan spielen zu lassen, weil dort ganz einfach ein Krieg stattfindet und britische Soldaten in diesem Krieg sterben. Natürlich machen wir immer noch ein Kriegsspiel, und wir zeigen auch, wie Soldaten sterben, aber ich denke die Fiktion lässt uns auf der sicheren Seite stehen."
Operation Flashpoint: Red River erscheint 2011 für den PC, die PlayStation 3 und die Xbox 360.
Kenshihh
21.12.2010, 20:01 Uhr