OnlineWeltenbummler - Kolumne
Anleitung zur Unzufriedenheit – Lektion 3: Das schöne an MMOGs ist das "Miteinander"
Rück- und Ausblick
Aber keine Sorge, euer MMOG-Grinch sorgt passend zur Vorweihnachtszeit für die richtige Stimmung: Girlanden zum sich gegenseitig würgen, Weihnachtsbäume, um sie sich über den Schädel zu ziehen und Wunderkerzen und Silvesterkracher zum… naja lassen wir das. Wichtig ist nur: Der Kreativität, um allgemeine Unzufriedenheit zu erzeugen, sind keine Grenzen gesetzt. Und diese Anleitung soll euch, die ihr mittlerweile erfahrene Unglücksjünger seid, ein paar Anregungen geben, um euch aus dem Winterschlaf zu holen. Die leichte Winterdepression war gestern, jetzt ist der kollektive Untergang der virtuellen Zivilisation an der Reihe! Nicht vergessen darf ich an dieser Stelle übrigens die freiwillige Erwähnung der Tatsache, dass die Reaktivierung dieser Kolumne überhaupt nichts mit der Pistole zu tun hat, die sich zufällig an meiner Schläfe befindet, an deren Abzug zufällig ein Finger nervös zuckt, der zufällig in die Hand meines Chefs übergeht, der zufällig hinter mir steht und dessen Gesicht zufällig völligen und puren Wahnsinn wiederspiegelt. Nein, die Idee für die Wiederbelebung kam mir ganz alleine. Wirklich. Mein Chef ist der beste, den ich habe.
Bevor wir uns und alle anderen also wieder ins Unglück stürzen, rekapitulieren wir erst einmal, was wir bereits gelernt haben. Da war zum einen die richtige Spielwahl, die optimale persönliche Einstellung und die passende Spielweise. Mit diesen Grundsteinen wart ihr schon bestens gerüstet, um euch selbst den Spielspaß zunichte zu machen, aber das war natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Schließlich gibt es ja da noch all die anderen nervigen Individuen, auch Mitspieler genannt, die unglücklicherweise auch ein Teil des Spiels sind. Und so haben wir uns in der zweiten Lektion der idealen Kommunikation mit diesen Wesen gewidment, damit ihr Unzufriedenheit verschenken und umso mehr davon auch wieder selbst ernten konntet. Dabei haben wir uns allerdings mehr auf die soziale Online-Interaktion im Generellen konzentriert. Nun aber seid ihr bereit den Schritt auf die nächste Treppenstufe der inneren Unausgeglichenheit zu machen: Es geht daran, all diese gewonnen Erkenntnisse zu kombinieren und konkret im Spiel selbst anzuwenden. Nämlich im täglichen Gebrauch, sprich bei der In-Game-Interaktion mit euren Gegenspielern.







nekodesu
06.12.2011, 02:55 Uhr
Ich würd viel lieber MMORPG´s ala "gegeneinander" spielen!