Call of Duty: Black Ops 2 - PC-Version kein Konsolen-Port: Extra-Team für separate Entwicklung abgestellt

Daniela Reichert | 03.08.2011, 16:56 Uhr

OnlineWelten Kolumne - Kolumne
MMOGs: Ist Raiden unbeliebt?

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Mit 20 oder 40 Mann in eine Instanz ziehen und dort die Bösewichte verkloppen - nein danke? In einer amerikanischen Community entbrannte Anfang Juli eine Debatte um die Daseinsberechtigung des "Raidens", die sich immer mehr ausweitet. Offenbar hat ein Großteil der MMO-Community schlicht die Lust an den Dungeon-Schlachtzügen verloren und kommt zu dem Fazit: Raiden ist unbeliebt. Doch stimmt das wirklich? Und wenn ja, warum? Eine Bestandsaufnahme.
Will wirklich kaum noch jemand raiden? Was einst als Königsdisziplin des PvE-Contents galt, scheint nun mehr und mehr seinen Reiz zu verlieren. Als Anfang Juli 2011 ein User im Forum eines amerikanischen MMO-Magazins eine Umfrage mit dem Titel „Why is raiding so unpopular?“ (zu Deutsch: Warum ist Raiden so unbeliebt?) startete, hagelte es förmlich Kommentare mit Schmähungen gegen Instanz-Schlachtzüge. Viele Nutzer machten dabei ihrer Abneigung gegen das Raiden Luft.

Auslöser für die Umfrage war eine Ankündigung von ArenaNet, nach der es in Guild Wars 2 keine klassischen Schlachtzugsinstanzen geben soll. Stattdessen können Spieler dort in kleinen Gruppen von maximal fünf Spielern heroische Dungeons bestreiten. Diese Nachricht verbunden mit der Umfrage in dem MMO-Magazin schlug in den USA so hohe Wellen, dass verschiedene Blogger und Games-Magazine das Thema aufgriffen und die eigenen Communities befragten. Mit relativ ähnlichen Ergebnissen. Doch ist Raiden tatsächlich so unbeliebt? Und wenn ja, warum?

Keine Lust mehr auf Raiden? Vor allem der PvE-Content in World of Warcraft musste viele Schelte einstecken.

Betrachtet man die Kommentare der User auf den verschiedenen Plattformen, so lassen sich die „Anti-Raider“ grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen: Solche, die PvE-Kämpfe und Schlachtzüge immer schon nicht mochten und Spieler, die einfach die Lust daran verloren haben. Besonders bei der zweiten „Fraktion“ scheint der Großteil der ehemaligen Raider aus World of Warcraft zu kommen. Interessanterweise bringen beide Lager fast identische Argumente gegen Schlachtzüge von zehn und mehr Spielern vor. Die wichtigsten lauten wie folgt:

„Raiden schränkt die Zeit in der richtigen Welt extrem ein“:
In den meisten MMOs bedeutet erfolgreiches Vorankommen in den Schlachtzugsinstanzen folgendes: Wenigstens zwei feste Termine in der Woche, an denen man sich zum gemeinschaftlichen Bosse-Verkloppen trifft. In größeren Raidgilden können sogar bis zu fünf Abende in der Woche fürs Raiden drauf gehen. Ein derartiger Zeitaufwand schränkt natürlich das „Reallife“ beträchtlich ein. Vor allem da die Spieler an diesen Terminen auch bestimmte Gegenstände wie etwa Stärkungstränke, Waffenverzauberungen oder Buffood mitbringen müssen und das wiederum heißt: Farmen. Ganz zu schweigen von der permanenten Optimierung der Ausrüstung, was schon zum nächsten Kritikpunkt führt:

Raidvorbereitung ist extrem zeitaufwendig“:
Aktive Raider – also Spieler die mindestens zwei Mal die Woche mit einer Schlachtgruppe den Instanz-Bossen zu Leibe rücken, verbringen ihre „Freizeit“ im Spiel meist mit exzessivem Sammeln. Alles was auf irgendeine Weise zur Verbesserung des Helden beiträgt, muss herangeschafft werden: Ausrüstung, Gold, Marken, Rezepte, Verzauberungen, Zutaten und so weiter. Und damit nicht genug: Auch außerhalb des Spiels gilt es, sich stets über die neuesten Taktiken, Spielweisen etc. auf dem Laufenden zu halten. Was nichts anderes bedeutet als: Guides lesen, Videos gucken und Foren durchstöbern. Das alles, verbunden mit den wöchentlichen Raidterminen, kostet vor allem Eines: Zeit. Massig Zeit.

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MMOGs: Ist Raiden unbeliebt? Kommentare (31)

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Darkor

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12.08.2011, 17:14 Uhr

Wenn ich spiele, will ich spielen und entspannen. Meist nach einem anstrengenden Arbeitstag. Und ich will auch mal andere Dinge machen, als in einem Computerspiel rumzuhängen, z.B. ins Kino, Theater, mit Freunden treffen oder einfach nur auf dem Balkon oder im Garten sitzen und ein Buch lesen.

Raiden habe ich immer mehr als Arbeit mit Anwesenheitszwang empfunden, als als Spaß. Und wenn man dann mal ein Raidbündnis hatte, wo es gemütlich zuging, tauchen aus der Gruppe irgendwann diejenige auf, denen es nicht schnell genug ging und die so lange Streß machten, bis das Bündnis zerbrach.

Der Unterschied zwischen raiden und spielen ist für mich der zwischen einem Pauschalurlaub mit 24/7 Animationsprogramm zu einem gemütlichen Urlaub alleine an einer einsamen Bucht.

Trotzdem wäre Raiden mir egal, wenn sich nicht, wie in WoW, alles nur ums Raiden drehen würde. Das Spiel ist so aufs Raiden ausgelegt, alle anderen Beschäftigungen dienen nur noch dazu, die Ausrüstung zu bekommen, um Raiden zu können.

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Fernandez El Nebuloso

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10.08.2011, 07:43 Uhr

Raiden ist doof.

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DexMex

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08.08.2011, 22:20 Uhr

mm ganz schlicht .. gefällt nicht ... ich pesönlich spiele das teure RIFT oder aion ( aion aber auf ein p. sever)

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Arsat

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04.08.2011, 21:05 Uhr

Ich drück es mal besser aus. AoC zu empfehlen bei dem was ich bei einem Sandboxsystem suche ist eher nicht die richtige Richtung. AoC hat ja kaum was von dem was ich suche *g* Sorry fürs falsch rüberbringen.

Die falsche Info hab ich aus dem FAQ. Da steht leider zu dem Thema nichts nur das man diese Klassen im F2P hat und und welche mit Abo. Sonst leider nichts. Ein Zusatz in den FAQ wären da sicher hilfreich. Ausserdem hab ich an anderer Stelle auch schon gefragt. Da war der Tip. Abo nehmen und die Klasse nehmen die man will und die hat man dann später auch im F2P.

@ Zumsel Danke. Das hab ich bis jetzt nicht gelesen.

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Cyberpuma

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04.08.2011, 20:35 Uhr

Zitat von Arsat:
Ja Archage hab ich auch im Auge. Ich kanns mir nur nicht vorstellen, daß es soooo toll wird wie es den Anschein hat. Aber ich denke mal es wird auch Open PvP sein, aber der Rest sieht echt gut aus. Erstmal.

AoC hat mir mehrfach das Kraut ausgeschüttet sozusagen. Zum Release war ich einer von denen, die mal eben 10k+ Ping hatten und die Schuld wollte keiner auf sich nehmen. Erst hies es die dt. Telekom ist schuld und dann traf es auch andere Länder und andere Provider aber Funcom wies alle schuld von sich.

Ich musste mir extra nen Schweizer VPN leisten um spielen zu können...

Ausserdem bin ich begeisterter Necrospieler und uns wurde ja übel mitgespielt. Pro Patch mehrere Änderungen und die meisten davon nicht unbedingt sinnvoll. Das Balancing hätten sie etwas früher anfangen sollen und nicht erst nach Release.

Alles in allem hat sich Funcom mit AoC zumindest zum Release als absolut unprofessionell dargestellt.

Ich hab aber AoC schon auf der Platte und mein 36 Necro lebt noch. Ich würde ja zu gerne nochmal von vorne anfangen aber im F2P Modell ist der Necro als Klasse ja leider nicht drin und anscheinend kann man ja trotz Shop keine anderen Klassen dazukaufen :(

Abgesehen davon.... stimmt AoC und Sandbox miteinander zuvergleichen... Möööp *g*


da du mal gespielt hast darfst du deinen necro weiter spielen. Aber wo bitte schön hab ich AOC mit nem sandbox game verglichen ?

Doch du kannst dir die klassen wia shop dazu kaufen. Frag mich langsom wo diese falschen infos herkommen dazu.

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Zumsel

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04.08.2011, 20:27 Uhr

Also soweit ich weiß, ist es in Archeage bisher so, dass 2 Koninente PVE sind und nur der dritte Kontinent im Norden PVP ist, wo man Burgen und Festungen bauen kann. Ausserdem ist das Meer auch open PVP. Auf einigen Inseln soll man Piraten Basen erbauen können. Laut XL Games soll es aber auch unterschiedliche Server geben, wie PvE, PvP und RP.

Wie es dann zum Release aussieht wird sich zeigen aber wenn sie klug sind werden sie aus Mortal Online, Darkfall etc. gelernt haben.

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Arsat

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04.08.2011, 16:38 Uhr

Ja Archage hab ich auch im Auge. Ich kanns mir nur nicht vorstellen, daß es soooo toll wird wie es den Anschein hat. Aber ich denke mal es wird auch Open PvP sein, aber der Rest sieht echt gut aus. Erstmal.

AoC hat mir mehrfach das Kraut ausgeschüttet sozusagen. Zum Release war ich einer von denen, die mal eben 10k+ Ping hatten und die Schuld wollte keiner auf sich nehmen. Erst hies es die dt. Telekom ist schuld und dann traf es auch andere Länder und andere Provider aber Funcom wies alle schuld von sich.

Ich musste mir extra nen Schweizer VPN leisten um spielen zu können...

Ausserdem bin ich begeisterter Necrospieler und uns wurde ja übel mitgespielt. Pro Patch mehrere Änderungen und die meisten davon nicht unbedingt sinnvoll. Das Balancing hätten sie etwas früher anfangen sollen und nicht erst nach Release.

Alles in allem hat sich Funcom mit AoC zumindest zum Release als absolut unprofessionell dargestellt.

Ich hab aber AoC schon auf der Platte und mein 36 Necro lebt noch. Ich würde ja zu gerne nochmal von vorne anfangen aber im F2P Modell ist der Necro als Klasse ja leider nicht drin und anscheinend kann man ja trotz Shop keine anderen Klassen dazukaufen :(

Abgesehen davon.... stimmt AoC und Sandbox miteinander zuvergleichen... Möööp *g*

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Maleth

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04.08.2011, 14:59 Uhr

AoC ist ja im Grunde auch nur Instanz-Rennerei - im wahrsten Sinne. :D

Archeage könne mal wieder etwas Abwechselung bringen.

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kadmon

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04.08.2011, 14:33 Uhr

Ja, AoC spiele ich derzeit auch (ich liebe die Questgeschichten in AoC), es ist wirklich toll geworden. Aber ein Ersatz für ein gutes Sandboxspiel ist es leider nicht. Wer so etwas wie Arsat sucht, wird mit AoC nicht glücklich.

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Cyberpuma

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04.08.2011, 14:04 Uhr

Arsat wie wärs dann mal mit AOC ;) so als versuch.

es ist inzwischen ein wirkliches tolles game geworden und f2p ist es auch noch.
auch gibts dort keine item hast, selbst epic T1 ist nur marginal schlechter als T2 und T3 ;).

Dort muste also nicht wie in vielen andren games ein bestimmtes gearscore haben um mitgenommen zu werden.

auch gibts dort keine spezial items die man für raidbosse braucht und es entscheidet können über equip.

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