Call of Duty: Black Ops 2 - PC-Version kein Konsolen-Port: Extra-Team für separate Entwicklung abgestellt

Florian Kleinschmidt | 31.01.2009, 11:18 Uhr

Online-Spiele
Gold-Selling-Site für zehn Millionen Dollar verkauft

Die Finanzkrise zeigt sich scheinbar auf unterschiedlichste Weise: Kürzlich wurde die drittgrößte Gold-Selling-Site für sagenhafte zehn Millionen US-Dollar verkauft. Käufer ist die erst 2008 gegründete Firma My MMO Inc..

Obwohl der Tausch von virtuellen Gütern gegen echtes Geld in nahezu jedem Online-Game durch die Bestätigung der EULA zu einer illegalen Tätigkeit wird, lohnt sich das Geschäft und scheint in dieser finanziell unsicheren Zeit eine lukrative Einnahmequelle zu sein.

So erklärt Hunter Crowell von My MMO Inc., dass einige Teile der Gaming-Industrie nicht von der Krise betroffen seien. Es sei eine riskante Zeit für jede Art von traditionelle Investments, so Cromwell.
"Die Menschen bleiben zu Hause und entscheiden sich lieber für weniger kostenintensive Formen der Unterhaltung, wie etwa das Spielen von Videospielen".

Falls ihr also mit dem Gedanken spielt, euch auf dem schnellen Wege etwas Gold zu beschaffen: Ihr wisst jetzt wem ihr es in den Rachen werft.
Vielleicht sollte sich auch in den Online-Welten eine Weisheit durchsetzen - Einfach mal sparen!



Gold-Selling-Site für zehn Millionen Dollar verkauft Kommentare (13)

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Guildmaster89

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01.02.2009, 00:46 Uhr

Einen Item an sich zu verkaufen ist illegal weil das Item nie einem selbst gehört.Es gehört der Firma die das Spiel gemacht hat.Aber man kann für den Aufwand Geld nehmen.

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KennyM

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31.01.2009, 21:08 Uhr

wenns leute gibt die so dämlich sind echtes geld gegen virtuelles zu tauschen sollen se machn, was mich nur stört sind diese scheiss spam texte imgame von denen wose die ganze zeit werbung machen

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LeFee

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31.01.2009, 20:17 Uhr

Aolche Spiel sind für Leute die glauben alles mit Geld kaufen zu können. Aber ich sage euch was!

Player Skill kann man nicht kaufen!

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Fars

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31.01.2009, 18:04 Uhr

Naja das den Aiaten in die Schuhe zu schieben ist etwas billig. Die asiaten waren zwar die ersten die sowas eigeführt haben, aber früher oder später wäre es auch den amis oder europäern eingefallen. Wir leben nun mal in einer kapitalistischen Welt. Und das bedeutet nun mal, dass die Unternehmen meistens einen möglichst profitables Geschäft machen wollen. Aber, dass jetzt Gold-Selling legal sein soll ist ja schon überraschend

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Nuuri

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31.01.2009, 17:33 Uhr

Und genau deswegen kommen solche Asia-MMORPG-Item Shop-Games nicht mehr auf meine Platte!

Boykott FTW!

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LeFee

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31.01.2009, 17:05 Uhr

Bei MMORPG ging es doch schon immer nur darum wer den Längsten hat. Was aber anderst geworden ist, nun kann sich jeder den Längsten erkaufen.

Beim eSport hat das auch schon Einzug gehalten. Spiele wie Combat Arms Europe werden durch den Geldbeutel entschieden und nicht mehr durch die Geschicklichkeit des Spielers.

Zu verdanken haben wir das den Asianten.

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Nekall

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31.01.2009, 16:01 Uhr

Boh, ich habe das mal im Fernsehn gesehn, da haben sie auch so eine Goldseller "Firma" gezeigt die Namentlich nicht erkannt werden wollt. Der CEO/Chef wahr ein Deutscher der ganz grosskotzig auf seinen schreibtisch gesessen hatte und erzählt hatt wie gut das geschäft läuft.

Und hinter ihm in Grossraumbürostiel etlich angestellte die Anrufe entgegen genommen haben so etwa 20-25 Leute. So wie es aussah alles Europäer. Also ich denke das wort chinafarmer ist langsam nicht mehr so angebracht weill sich scheinbar auch schon etliche Westeuropäer oder sogar Amis vom Kuchen was Abschneiden.

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Mitani

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31.01.2009, 15:08 Uhr

Haha,klar ist es Illegal... wie kommst du darauf das es "im Grunde" legal ist ?

Nur die Firma hat die Rechte Inhalte oder sonstiges zu verkaufen,Dritte die keine Rechte besitzen dürfen diese Inhalte also auch nicht weitergeben im Bezug auf Handel mit Geld.

Item Shop´s die von den Besitzern vertrieben werden,sind jawohl ein Unterschied.

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Mindtrap

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31.01.2009, 15:07 Uhr

Der Verkauf und Kauf von virtuellen Gütern ist mit Nichten illegal, noch in irgendeiner Form strafbar. Ich weiß gar nicht wer solchen Unfug immer propagiert.

Das was verboten ist, das ist der darauf basierende Austausch diverser Güter im Spiel selbst, und das auch nur auf Grundlage einer AGB, bzw. EULA, aber keiner tatsächlichen Gesetzesgrundlage.

Wenn sich wer auch immer Gold kaufen will dann verstößt das zumindest in Deutschland gegen keinerlei Gesetze, allenthalben gegen die AGB des Spiels, und auch nur dann wenn ich diesen Kauf durch den Tausch im Spiel auch nachweislich wirklich vollziehe. Daraus resultierend kann auch die einzige Konsequenz sein das ich aus dem Spiel ausgeschlossen werde, es drohen mir aber keinerlei rechtliche Schritte.

Das es moralisch sehr fragwürdig ist, darüber kann man streiten, und ob das Geld nicht besser anderswo angelegt ist auch, aber es spricht am Ende nichts dagegen.

Ich kenne keinen Gesetzestext der d sagt: Gold von Chinafarmern ist verboten und bei Verstoß drohen 2-10 Jahre Haft, oder Arbeit im Steinschlag. Wäre ja noch schöner, ich denke der Gesetzgeber hat auch noch andere Sachen zu tun als sich um solchen Non-Sense zu kümmern.

Gibt dazu übrigens ein sehr interessantes Interview von einem Juristen zu, der sogar bezweifelt das die AGB auf dieser Grundlage einen Ausschluss rechtfertigen, und das man es durchaus anfechten könnte. Denn wie wahrscheinlich jeder weiß eine AGB kann nie Gesetze erweitern, noch diese zu Gunsten Dritter abändern, und steht in keiner Form über dem Gesetz.

Müsste das nun raussuchen, aber wer blickt schon durch mein Sammelsurium an Bookmarks durch?

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sonezu

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31.01.2009, 12:20 Uhr

@ Zitronenhai: Genau so sehe ich das auch. Du musst ja akzeptieren, dass du eben kein Gold verkaufst, um die Software nutzen zu können. Das ist doch eine klare und wohl auch rechtskräftige Sache, sonst würden solche Auktionen bei eBay nicht regelmäßig rausgenommen werden.
Dadurch, dass sich eben NICHT jeder dran hält, gibt es ja diese nervigen Farmbots, Chinafarmer oder den Spam von wegen Gold gegen Bares.
Es ist also durchaus eine illegale Sache... zu Recht, denn das ärgert mich als Spieler schon öfters.

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