Call of Duty: Black Ops 2 - PC-Version kein Konsolen-Port: Extra-Team für separate Entwicklung abgestellt

Tobias Ritter | 16.09.2011, 17:30 Uhr

Online-Spiele
Erstmals seit 2002: Umsatz mit Spiele-Abonnements bricht ein

Spätestens seit dem immensen Erfolg von World of Warcraft galten sie als das wohl sicherste Geschäftsmodell der vergangenen Jahre: Abonnements für Online-Rollenspiele. Doch der Markt ist stetigen Änderungen unterworfen, und so scheint auch das einstige Erfolgsmodell so langsam aber sicher seinen Zenit überschritten zu haben.

Wie das Marktanalyse-Unternehmen screendigest.com berichtet, sind die durch Spiele-Abonnements generierten Umsätze erstmals seit dem Jahr 2002 zurückgegangen.
"Der im Jahr 2010 gemessene Rückgang des Umsatzes im Bereich Abonnements - übrigens erstmals seit Beginn unserer Aufzeichnungen im Jahr 2002 - repeäsentiert einen Wendepunkt für die Industrie", so Senior-Analyst Pires Harding-Rolls.
Nachdem das Genre der Bezahl-MMOs noch im Jahr 2009 einen Umsatz von 1,66 Milliarden US-Dollar generierte, sackte das Marktsegment im Jahr 2010 um fünf Prozent auf 1,53 Milliarden US-Dollar ab. Auf lange Sicht werde der Umsatz in diesem Bereich auf 1,33 Milliarden US-Dollar fallen, so die Voraussage der Analysten für das Jahr 2015.

Im Kommen seien hingegen Mikro-Transaktionen, die im vergangenen Jahr von 909 Millionen US-Dollar auf 1,13 Milliarden US-Dollar angestiegen wären. Ein Zuwachs von satten 24,2 Prozent. Für das Jahr 2015 erwartet man hier einen Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar.



Erstmals seit 2002: Umsatz mit Spiele-Abonnements bricht ein Kommentare (17)

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imported_Goox

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Friendinvite

17.09.2011, 11:31 Uhr

Mannomann - "Glaub keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". Ist doch ganz einfach eine Folge von Angeboten! Wenn fast nur noch F2P angeboten werden, und die Abo-Games auch langsam in ein Hybrid-Modell umrüsten (Eve-Online, Everquest 2 Extended um ein paar zu nennen).
Und wieder sieht man, dass F2P nicht kostenlos ist, nur zahlt da der Kunde, statt einer monatl. niedrigen und kalkulierbaren Abogebühr halt ordentlich für zukaufbaren Content - aber ist ja kostenlos, liebe F2P-Nutzer *g*

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Driman

17.09.2011, 10:44 Uhr

Es kommt nur 1 P2P MMO Blockbuster und das ist TOR... also was sind deiner Meinung nach die anderen?
Ok TSW kommt noch aber da gibt es echt zu wenig Infos um sagen zu können ob es gut wird.
Bei TOR läuft wenigstens schon die Beta.
GW2 ist ein B2P MMO mit Item Shop und ansonsten kommt nur scheiße aufm Markt in sachen P2P.

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Warlord68

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Friendinvite

17.09.2011, 10:40 Uhr

Ich bin sicher wenn erst mal die kommenden MMO Blockbuster an den Start gehen werden die Umsatzzahlen wieder steigen, und wahrscheinlich sogar mehr als 5%. Es gibt halt im Moment keine guten P2P MMOs.

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kalthorak

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Friendinvite

17.09.2011, 00:56 Uhr

Der einzige Grund für die geringeren Abozahlen ist die Umstellung vieler Spiele auf das f2p Modell. Da diese Spiele nach der Umstellung wieder erfolgreich sind, kann man davon ausgehen, dass insgesamt mehr Geld mit den Spielen verdient wird.
Zudem gab es immer einen Schwund an Spielern und Neukunden entscheiden sich inzwischen eher für f2p Titel, da dort die finanziellen Einstiegshürden wesentlich niedriger sind.

Die altbewährten Spielmechaniken, die es schon in Everquest gab und die wegen dem WoW Erfolg immer wieder aufs neue kopiert und abgeändert werden, sind also noch lange nicht am Ende.

Privatserver sind bisher kein Problem, weil es sie für viele Spiele gar nicht gibt, weil diese nicht das selbe Spielgefühl liefern, den Inhalten weit hinterherhinken und technisch einfach minderwertig sind. Ein Spieler, der nichts bezahlen möchte, greift deswegen eher zu einem f2p Titel, bei der er in jeder Hinsicht mehr geboten bekommt als auf einem Privatserver.

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denda

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Friendinvite

16.09.2011, 23:27 Uhr

Zitat von mAjOrPaYnE666:
Zitat von Lord Vivec:
Muss ich in Zukunft wirklich Sarkasmus kennzeichnen,oder was?


Hab ich mich grade auch gefragt...



#2

Wenn etwas zu dumm klingt (und ich als unerfahrener Teenie mich richtig geil fühle etwas ZU GUT widerlegen zu können) ist es meist nicht ernst gemeint.
Ich gehe jetzt meine Katze essen (nicht schlimm-> sie trägt Augenklappen).

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AUTStevie

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16.09.2011, 22:59 Uhr

Dass der Umsatz vom Abo-Modell zurück geht, hat rein gar nichts mit Raubkopien oder P-Servern zu tun, sondern der Markt ist mittlerweile überseht mit F2P-Titeln, egal ob Facebook-Spiele oder der vermeindlich kostenlose Asia-Grinder. Jeder sieht sich lieber ein Spiel an, welches nicht zeitlich beschränkt ist und sofort loslegen kann, ohne dafür etwas zu zahlen.

Meiner Ansicht nach, liegt die Schuld an den unzählbaren F2P-Spielen, denn dadurch ist zu den P2P-Spielen eine Alternative erschienen, welche sich in den letzten Jahren in Sachen Qualität extrem gebessert hat. Warum sollte ich mir etwas kaufen und monatlich dafür bezahlen, wenn ich es genauso gut auch "kostenlos" haben kann.

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Valve

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16.09.2011, 22:47 Uhr

die dummen machen sich hier immer mehr breit

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mAjOrPaYnE666

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Friendinvite

16.09.2011, 22:14 Uhr

Zitat von Lord Vivec:
Muss ich in Zukunft wirklich Sarkasmus kennzeichnen,oder was?


Hab ich mich grade auch gefragt...

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Lord Vivec

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16.09.2011, 21:32 Uhr

Muss ich in Zukunft wirklich Sarkasmus kennzeichnen,oder was?

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SkullTech

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Friendinvite

16.09.2011, 20:14 Uhr

Ich wollte WoW und Konsorten keinesfalls verteidigen. Ich wollte damit sagen, dass wenn man die Schuld jemand anderem als den Entwicklern (bzw dem Abo-Modell) suchen wollte, würde man bestimmt die P-Server beschuldigen. Die wirklichen Probleme sind natürlich Alter, Qualität und das Modell an sich.

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