Of Orcs and Men - Of Orcs and Men im Test: Fantasy-Rollenspiel mal anders

Was ist groß, grün und verdammt kräftig? Genau, ein Ork. Galten die Rohlinge bisher in den meisten Fantasy-Spielen als die Bösen und die Menschen als Retter, verdreht Cyanide kurzerhand mal die Tatsachen und doch gehören wir erneut den Unterjochten an. Der irre Diktator der Menschen gewinnt den Krieg gegen unsere grünen Stammesbrüder und die viele werden hingerichtet oder als Sklaven genutzt. Und somit wäre das Motiv für die Geschichte von Of Orcs and Men schon gefunden: Rache.

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Geschichte aus grüner Sicht

Blutige Rache an den Menschen, der Inquisition und vor allem am Kaiser, wenn man es genau haben will. Im Rollenspiel von Cyanide übernehmen wir die Kontrolle über den Ork Arkail, besser bekannt als „Der Schlächter“ und den hinterlistigen Goblin Styx, der offiziell der einzige Goblin ist, der sprechen kann. Das auf dem ersten Blick ungleiche Duo hat nur ein Ziel vor Augen: Den rollenden Kopf des Oberhaupts der Menschen. Jene Aufgabe erweist sich jedoch als nicht ganz so einfach, denn dafür muss man erst einmal hinter die feindlichen Linien kommen. Das Arkail ein etwa zweieinhalb bis drei Meter großer Schrank ist, erweist sich dabei nicht als sonderlich hilfreich. Im Gebiet der Inquisition und somit der Menschen ist er nämlich nichts anderes als eine minderwertige Rasse, die ausgelöscht werden muss. Styx hat es dagegen einfacher, denn Goblins werden zwar ebenfalls als nicht brauchbar angesehen, jedoch werden sie, sofern sie es nicht selbst herausfordern, nicht auf der Stelle umgebracht. Zudem hat er aufgrund seiner geringen Körpergröße die Möglichkeit in Gegenden vorzudringen, die für Orks unpassierbar sind. Und somit wären auch schon nahezu alle Vor- und Nachteile der beiden Helden geklärt, obwohl sich die Grünhäute nicht so sehr vertragen. Ihre Meinungen sind sehr verschieden, was Konfliktpotential birgt, aber von den Entwicklern nicht ausgenutzt wird. Außer ein paar Streitdialogen mit wenigen witzigen Aufhängern erschafft Cyanide nur ein Duo, welches im Laufe des Spiels näher zusammenrückt.

Auch die auf dem Papier gut klingende Geschichte wird mit klar erkennbaren Mustern fortgesetzt. So läuft natürlich alles überhaupt nicht nach Plan, es kommt zu Verrat und hinterlistigen Fallen, denen wir gerade noch so entkommen können. Das eigentliche Potential des Konflikts zwischen Menschen und Orks wird oft brach liegen gelassen, stattdessen widmet man sich den typischen Klischees von Orks (groß, grün, kräftig und immer kämpfend für den Stamm) und Goblins (klein, meistens nicht mit sonderlich viel Intelligenz gesegnet und gemein). Eine klar vertane Chance, die für Abwechslung nach dem dauerhaften Kämpfen gesorgt hätte. Erst im späteren Spiel nimmt die Story an Fahrt auf und überzeugt dann auch mit den Dialogen, jedoch dauert das einige Spielzeit.

Of Orcs and Men - Screenshots - Arkail Bild davor nächstes Bild

Arkail zeigt wie gut er auf Menschen zu sprechen ist.

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Zumindest bei Letzterem helfen die typischen Klischees, denn Arkail und Styx spielen sich haargenau wie ihre Charakterbeschreibung im Gemetzel. Mit dem uns sympathischen Goblin können wir dank seiner Unsichtbarkeitsfähigkeit vorher die Gegend erkunden und unvorsichtige Wachen an den Seiten meucheln. Per Tastendruck wechseln wir dann auf Arkail und stürmen in die restlichen Gegner hinein. Das Kampfsystem orientiert sich dabei am letzten Spiel von Cyanide, dem Rollenspiel zu Game of Thrones. Die Hiebe und Schläge werden also in Echtzeit ausgeführt, aber einen wirklichen Eingriff haben wir nicht. Stattdessen wählen wir über ein Kreismenü bis zu vier Fähigkeiten aus, die unser jeweils gerade gespielter Held dann ausführt. In der Zeit wird das Geschehen stark verlangsamt, wodurch wir auch etwas Zeit zum Nachdenken erhalten. Bei Arkail können wir offensive und defensive Fähigkeiten wählen, sowie jeweils die dazu passende Kampfhaltung, die uns Vorteile beim Blocken oder beim Angreifen gibt. Styx hingegen muss sich für Nah- oder Fernkampf entscheiden, wodurch er ebenfalls bestimmte Boni erhält.

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Geschichte aus grüner Sicht

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Of Orcs and Men
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Mit grün gegen den Kaiser. In diesem Rollenspiel drohen die Orks gegen die Imperialen zu verlieren.... Of Orcs and Men: Einmal RPG grün-weiß, bitte - Vorschau zu Of Orcs and Men

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