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Michael 'Michos' Günther | 16.06.2010, 17:00 Uhr

Nintendo - Special
E3 2010: Nintendo Pressekonferenz

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Nintendos Pressekonferenz war die wohl ereignisreichste Veranstaltung der „big three“ auf der E3 2010. Wer hätte das von den Leuten erwartet, die unsere Wii so lange in staubige Ecken geschickt und uns zu wildgewordenen Casual-Anfeindungen gebracht haben. Mit diesem Line-Up wird sich einiges ändern.
Reginald „Reggie“ Fils-Aimé, COO von Nintendo Nordamerika, betritt unter verhaltenem Applaus die Bühne und erklärt gleich, was Sache ist. „Das ist die beste Woche des Jahres! […] Die E3 ist das Land der großen Bildschirme, Touchscreens, HD und 3D, Button- und Motion-Control oder auch ganz ohne Controller.“ Technologie ist das, was in den Pressemeldungen, Werbetexten und Broschüren die Überschriften bestimmt. Nach Reggie aber bei Nintendo nicht. Technologie sei nur ein Werkzeug, das ohne passendes Gamedesign unvollständig ist. Einzig die Erfahrung ist das, was den Spieler begeistert – ob nun mit oder ohne herausragende Hardware unter der Haube. Bravo Herr Fils-Aimé, so kann man auch ausdrücken, dass man technologisch der Zeit hinterherhinkt.

Doch scheinen sie diese zeitgemäße Technik damals wie heute nicht zu brauchen. Als ein Junge auf seinem Ross über die Projektionsfläche galoppiert, war die Begeisterung plötzlich groß. Viele der Fähigkeiten des Jungen wurden im Schnelldurchlauf, einem Trailer gemäß, abgespult und mit einem großen Logo beendet.

The Legend of Zelda: Skyward Sword:
In einem Sturm von tosendem Jubel tauchte Shigeru Miyamoto, der Mann zwischen kultig und peinlich, auf der Leinwand auf und erklärte, dass man Schild und Schwert des grüngekleideten Helden einzeln steuern kann. In seiner Vision über Steuerbarkeit kam ihm die Idee, wie man diese Kriegshilfsmittel auf einen Controller übersetzen kann. Mithilfe von Wiimote und Nunchuck. Na so eine Überraschung.

Dank Wii-Motion-Plus-Unterstützung aber durchaus nützlich, weil die Gegner zum Teil nur in einer vorgegebenen Schlagrichtung außer Gefecht gesetzt werden können. Zumindest theoretisch, weil in der Präsentation des plötzlich auf der Bühne aufgetauchten Hampeljapaners nichts richtig funktionieren wollte. Gamedesign funktioniert wohl auch nur mit guter Technik, wie sie vor ungeduldigem Publikum schmerzlich erfahren mussten. Allerdings können wir davon ausgehen, dass das nur ein Fehler der Bühneninstrumente war.

Link wird allerlei Fähigkeiten besitzen, die schon jetzt wahnsinnig viele Möglichkeiten zulassen. Wie es sich für einen Zelda-Titel gehört.

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E3 2010: Nintendo Pressekonferenz Kommentare (1)

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Driman

19.06.2010, 06:13 Uhr

Würde nicht jedes Jahr ein neuer DS aufm Markt kommen hätte ich mir auch mal einen gekauft... kaufe ich mir 2010 ein DS kommt 2011 schon eine bessere Version usw.

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