Nintendo 3DS - Special
Drei 3DS-Spiele im Test
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Ridge Racer 3D
Autor: Mikkel Robrahn
Das Gaspedal wird ordentlich runter gedrückt und dann saust die Karosse mit quietschenden Reifen um die Kurve, nur um danach wieder zu beschleunigen und die Konkurrenz in einer Staubwolke zurückzulassen. In einer selbstmörderischen Geschwindigkeit geht es durch Wälder, Städte und an Sandstränden vorbei. Das tolle: wie der Name des Spiels verrät, ist der ganze Spaß in 3D.
Ridge Racer 3D entführt euch auf den Asphalt und lädt zum Driften ein. Im Jahre 1993 erschien die erste Version des Titels, damals noch für das Namco System 22. Seitdem zieht sich der Titel wie ein roter Faden durch die unterschiedlichsten Konsolen und Plattformen und hat schlussendlich auch seinen Weg auf den neuen Handheld aus dem Hause Nintendo gefunden. Viel geändert hat sich an dem Spielprinzip natürlich nicht.
Neben fünf unterschiedlichen Modi wie dem Standardrennen, Markenrennen oder Zeitrennen gibt es noch den Gran Prix, welcher mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und mehreren Cups für Langzeitmotivation sorgen soll. Vor jedem Rennen wählt ihr aus verschiedenen Autos, welche ihr im Laufe eurer Karriere freischalten, bzw. für gewonnene Punkte kaufen könnt. Um für ein bisschen Abwechslung auf dem kleinen Bildschirm zu sorgen, dürft ihr auch das Farbprofil verändern. Die Karossen unterscheiden sich natürlich in ihrem Fahrverhalten und in ihrer Geschwindigkeit.
Bei jedem Rennen fahren acht Kontrahenten um den ersten Platz. Es entscheidet aber nicht nur das eigene Können über Sieg und Niederlage, sondern auch der Vorrat an Nitro. Eure Lachgas-Druckflasche ladet ihr durch das Driften in engen Haarnadelkurven auf. Zu Beginn des großen Turniers ist dieses Feature noch nicht ganz so wichtig, da man gegen die einfach gestrickten NPCs auch gut ohne auskommt. Im späteren Verlauf wird es allerdings knackiger, die Rennen spannender und da man immer als Achter startet, ist man oft erst in der letzten Runde am Ersten dran. Dann ist jeder Tropfen Nitro wichtig und man sollte den unteren Bildschirm im Auge behalten, denn dort wird die Karte angezeigt und man kann schon im Voraus planen, wann ihr euren Booster einsetzen müsst.
Grafisch nutzt der Arcade-Titel die Vorteile der stereoskopischen 3D-Technik sehr gut aus. Allerdings rate ich euch, auf keinen Fall, den Regler für den dreidimensionalen Effekt ganz hochzuschieben. Innerhalb weniger Sekunden habe ich angefangen alles doppelt zu sehen, die Augen tränten und Kopfschmerzen waren im Anmarsch. Die halbe Stärke reicht völlig, um die Vorteile des neuen Handhelds zu genießen. Zwar lassen sich die Treppenbildungen an den Ecken und Rahmen des Autos nicht verhindern, aber trotzdem bietet Ridge Racer 3D einfach einen runden Eindruck. Die Strecken unterscheiden sich thematisch: mal düst man durch schneebedeckte Berge, durch Städte oder Wälder.
Unsere Meinung:
Vom Gameplay her ist der Titel total simpel: Die Steuerung und das Fahrverhalten sind nach dem ersten Rennen erlernt und es gibt nur ein Ziel – Erster werden. Keine Rennsimulation, sondern ein Arcade-Spiel. Trotzdem macht es tierisch Spaß, sich kurz einen Flitzer auszusuchen und ein Rennen zu fahren. Während dieser Artikel entstanden ist, habe ich sicher vier bis fünfmal zum Nintendo 3DS gegriffen - natürlich immer mit der Ausreden, dass ich noch etwas ausprobieren muss. Wer gerne hinterm Lenkrad sitzt, kann zugreifen.
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Anubys
26.03.2011, 16:08 Uhr
KennyM
26.03.2011, 14:04 Uhr
denda
26.03.2011, 09:25 Uhr
Kann man jetzt eigentlich Bilder vom 3DS direkt abgreifen? Oder muss man wieder offizielle, emulatoren oder abfotografierte Screenshots nehmen?