Ninja Blade - Test
Einmal Mutantenragout
In keiner allzu weit entfernten Zukunft macht ein Virus den Menschen das Leben schwer. Der Ursprung der kleinen Plagegeister liegt irgendwo in Afrika, wird aber von dort aus in die weite Welt getragen. Ein weltumspannendes Krisenteam trägt die Verantwortung, mit allen Mitteln eine Ausbreitung zu verhindern. Es gelingt ihnen, indem sie die betroffenen Gebiete mit viel Wumms vom Angesicht der Erde tilgen. Aber ein Virus lässt sich nicht durch billige Bomben aufhalten, so gibt es immer wieder kleinere und größere Ausbrüche rund um den Globus. Aber durch das beherzte und überaus gewalttätige Eingreifen der Spezialgruppe lässt sich eine weltweite Epidemie verhindern – bis mitten in der Millionenstadt Tokio der erste infizierte für ordentlich Radau sorgt.
Gibt es einen Unterschied zwischen den althergebrachten Ninjas und den zukünftigen Gesellen aus dem Jahre 2017? Auf den ersten Blick: nein! Beide tragen mit Vorliebe Schwarz, kämpfen mit Schwertern und nutzen Shurikens, um auch für den Fernkampf gerüstet zu sein. Moderne Waffen, die viel Krach machen, sind auch für den Ninja von morgen keine wirklichen Alternativen.Drei Klingen sorgen dafür, dass ihr vor keinen Gegner zittern müsst. Die Onischlächterklinge (sieht aus wie ein stinknormales Katana) ist ein echter Allrounder, macht mittelmäßigen Schaden, ist aber schnell genug, um die meisten Gegner binnen Sekunden in fachgerechte Einzelteile zu zerlegen. Deutlich schnelleres Schnetzeln gegen flinke Feinde, ermöglichen euch die Doppelfalkenschwerter. Die beiden handlichen Waffen machen zwar nur wenig Schaden, dafür ist aber zwischen Griff und Klinge ein Greiferdraht eingebunden, der euch zum einen eine enorme Reichweite beschert und euch zum anderen von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer schwingen lässt – sofern etwas marodes Mauerwerk zum Verankern vorhanden ist. Das panzerbrechende Schwert ist der klobigste Haudrauf in eurem Waffenarsenal. Dafür bekommt ihr aber auch jeden fetten Bösewicht platt gehauen. Keine Nahkampfwaffe aber durchaus mit vielen fiesen messerscharfen Enden versehen, sind die Shuriken. Mit Luft, Flammen oder Blitzen aufgeladen – richtet sie bei entfernt stehenden Feinden sehr viel Schaden an.
Im Nahkampf liegen eindeutig die Prioritäten. Natürlich gibt es dutzende Nahkampfkombinationen, die ihr per Joypad auf eure Gegner niederprasseln lasst. Für jeden gelegten Feind erhaltet ihr Blutenergie, die ihr für Verbesserungen eures Waffenarsenals einsetzen könnt. Neben deutlich mehr Schaden, erhaltet ihr pro Stufenanstieg auch neue Kampfkombos. Aber keine Sorge, ein vorheriger Besuch im Fingerakrobatikkurs eurer Oma ist nicht notwendig, um auch die verteufeltsten Attacken raus zu hauen – die Tastenfolge bleibt stets überschaubar.
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Arafax
20.05.2009, 21:05 Uhr