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Markus "Hyphistos" Rohringer | 03.07.2009, 07:13 Uhr

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Falscher Alarm: Chinafarmer nicht von neuem Gesetz betroffen

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über den Beschluss der chinesischen Regierung, dass virtuelle Währung nicht gegen reale Güter und Services gehandelt werden kann. Diese Nachricht hatte sich recht flott im Internet verbreitet und wurde schnell mit Goldfarming in Zusammenhang gebracht. "China bannt Goldfarming" hieß es etwa bei Informationweek.com. Wir waren damals schon skeptisch, ob die neue Regelung tatsächlich auf Goldfarming beziehungsweise "unsere" Computerspiele zutrifft.

Ebenso schnell wie sich die ursprüngliche Nachricht verbreitet hatte, gibt es nun eine Welle an klarstellenden Reaktionen. Dabei ist man einhellig der Meinung, dass herkömmliche Computerspiele nicht betroffen sind, schon gar nicht Goldfarming. Viel eher geht es rein um Glücksspiel und die Einschränkung von quasi-Paypal-artigen virtuellen Währungen. Hauptsächlich geht es um die in China weit verbreiteten QQ-Coins von Anbieter Tencent. Mit diesen Währungen können nun tatsächlich nur noch virtuelle Güter gekauft werden, und nicht wie bisher auch reale Güter um somit Glückspiel zu betreiben. Informationweek.com hat seine Schlagzeile übrigens bereits geändert.
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