Neverwinter - Das Dungeons & Dragons-MMO im Test

Das Dungeons & Dragons-MMO im Test

Nach knapp zwei Monaten in der Open Beta ist Cryptics Neverwinter nun offiziell gestartet. Wir haben uns lange in den vergessenen Reichen umgeschaut und verraten euch in unserem Test, ob sich ein Abstecher nach Neverwinter lohnt.

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Der rote Faden, offene Gebiete & täglich frische Inhalte

Der rote Faden

Zu Beginn bin ich doch etwas zögerlich an das Unterfangen Neverwinter herangegangen: Die schlauchigen Level und der rote Faden, der sich direkt zum Start vor einem abrollt und euch durch das Abenteuer zieht sind eigentlich nicht das, was ich von einem MMO erwarte. Doch genau dieses Element beherrscht die Crew von Cryptic richtig gut und ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Klar, wer auf große, offene und vor allem weitläufige Gebiete steht, ist in Neverwinter auf jeden Fall fehl am Platz. Dafür nimmt euch das Spiel an die Hand und führt euch durch viele kleine Dungeons, in denen es stets etwas zu erledigen gibt.

Die Abwechslung halte ich Perfect World zugute, denn wenn ich eines nicht mehr in MMOs sehen kann, dann sind es langweilige, ausgelutschte und viel zu oft wiederholte Standard-Quests. Ich spiele kein Onlinespiel, um Holz, Felle, gestohlene Schätze oder sonst was aus Schweinen, Pilzen, Bäumen oder Orks zu kloppen. Das habe ich bereits vor zehn Jahren gemacht und die Zeit für Grind ist abgelaufen. Da lob ich mir die kleinen Dungeons, in denen ich schnell mit ein bis zwei Kumpels durchrausche, am Ende einen kleinen Boss umhaue und dafür meine Quest-Belohnung bekomme.




Offene Gebiete? Klar, die gibt es auch

Natürlich besteht Neverwinter nicht nur aus Dungeons und kleinen Schlauchlevels, sondern ab und an öffnet sich der Pfad und lässt euch auf größere Gebiete los. In diesen Bereichen fällt leider auch Neverwinter deutlich ab. Ähnlich wie bei ArenaNet, Blizzard und Co. erwarten euch einige öde Nonsense-Quests. Gäääähn. Naja, wer es mag wird bedient, wer es nicht mag, kann den Quatsch umgehen - und zwar mit dem wohl besten Tool von Neverwinter, der Foundry.

Täglich frische Inhalte

Mit der Foundry dürfen User ihre eigenen Inhalte erstellen und andere Spieler können sich daran laben. So erwarten euch tolle Missionen und knackige Herausforderungen in liebevoll gestalteten Dungeons. Natürlich gibt es auch jede Menge Schund – kein Wunder, wenn jeder herumbasteln darf - doch um den Inhalt zu filtern, existiert ein Bewertungssystem mit bis zu fünf Sternen, die man nach Abschluss der Mission verteilen kann. Hat es Spielern vor euch Spaß gemacht, stehen die Chancen gut, dass auch ihr auf eure Kosten kommt. Dabei gibt es viele Inhalte, bei denen sich die Stufe der Spieler automatisch anpasst. Ihr erhaltet auch Erfahrungspunkte und Belohnungen für die Foundry-Quests, wodurch man gerne mal ein paar Sammel- und Grind-Parts überspringt und stattdessen in ein User-Dungeon springt. Bravo, das ist der richtige Ansatz.

Neverwinter - Arkanische Macht spielt auch in Neverwinter eine große Rolle. Bild davor nächstes Bild

Arkanische Macht spielt auch in Neverwinter eine große Rolle.

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Der rote Faden, offene Gebiete & täglich frische Inhalte

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KOMMENTARE

  

salumba

01.07.2013, 11:55 Uhr

Sämtliche Pro Punkte in der Wertung, abgesehen von der Foundry, wandern rüber zu den Contra Punkten, wenn man NWO mit DDO vergleicht.

Abgesehen von ein paar technischen Macken und dass neuer Content nicht mehr lokalisiert wird, macht DDO für meinen Geschmack alles richtig und deutlich besser als NWO. Massig aktive und passive Talente, Enhancements, Waffen und Zaubersprüche, Schalterrätsel, Dungeons mit interessanteren Fallen, viele Interaktionen sind von Attributen oder Fertigkeiten abhängig, der Shop ist dezent und nicht so penetrant wie bei NWO (zudem sind die Preise nicht so astronomisch). Das Kampfsystem ist trotz Fokus und Klicken dynamisch, da man ausweichen kann, bzw. zielen muss. So gut wie jedes Rüstungsteil sieht am Charakter anders aus, die Begleiter sind auf der passenden Stufe ziemlich brauchbar. Man kann viele Quests solo (bzw. mit Begleiter) bestreiten. Einige sind in 5 Minuten erledigt, für andere braucht man Stunden, die meisten können auf höheren Schwierigkeitsgraden wiederholt werden (besserer Loot). Es ist angenehm komplex und man levelt auch nicht so schnell. Es gibt viele Rassen und Klassen, auch Multiclassing(!) ist möglich. Es gibt Gilden Housing (Luftschiffe). Die Grafik ist natürlich nicht mehr up to date, aber das stört nicht.

DDO ist ein PvE Paradies und ebenso f2p bzw. ein f2p/p2p Hybrid. Dass es keine Foundry gibt, verschmerze ich gerne. Bis ESO rauskommt und angespielt wird, werde ich mich jedenfalls in Eberron rumtreiben. Schade, dass kaum noch darüber berichtet wird. Die deutsche Community ist relativ klein.

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VirtualZeraphine

30.06.2013, 20:02 Uhr

Schönes Spiel für zwischendurch ala Diablo 3, aber finde DDO eindeutig besser!

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dawestar

29.06.2013, 12:20 Uhr

Finde witzig, dass der Test sich an sich ziemlich negativ liest und dann eine Wertung von 82 rausspringt :D

Mir macht Neverwinter Spaß! Zwar nur als Abwechslung zu Tera, aber wer weiß, vielleicht irgendwann mehr.

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Argi

28.06.2013, 18:39 Uhr

Zitat von wullebulle

wullebulle schrieb:

Hi, dem Test fehlen essentielle Informationen.
- Perfect World bietet KEINEN Support, da gibt es schlichtweg keinen
- der Zen Shop (Item Shop) ist total fehlerhaft und es kann leicht und oft vorkomm... komplettes Zitat anzeigen




solche dinge die du oben beschreibst gibt es in jedem mmo nur weil das nen paar passiert ist das net insgesammt so

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wullebulle

28.06.2013, 17:03 Uhr

Zitat von Bastet

Bastet schrieb:

"Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht", mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen.



Das Spiel selbst finde ich gut gemacht. Nur wie hier mit Kunden umgegangen wird, ist echt unter jeder Kajüte. Aber solange man kein Geld investiert, hat man echt ein tolles Spiel zu spielen. Und man muss ja auch beachten, dass es am Anfang steht und sich nun weiterentwickelt.

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