Netzweltgeschehen

Nach Enttarnungs-Drohung: Mexikanisches Drogenkartell lässt Anonymous-Aktivisten frei

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05.11.2011, 12:15 Uhr

Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, fiel Ende Oktober 2011 offenbar ein Mitglieder der losen Aktivisten-Vereinigung Anonymous einer Entführung durch das berüchtigte mexikanische Drogenkartell 'Los Zetas' zum Opfer. Eine Reaktion der mit zahlreichen Hackern gespickten Internet-Gruppierung ließ da nicht lange auf sich warten: Sollte das Anonymous-Mitglied nicht bis zum 5. November 2011 freigelassen werden, so die Drohung der Aktivisten, werde man eine Liste mit Informationen über zahlreiche Zeta-Anhänger veröffentlichen - darunter auch Journalisten und Politiker.

Nun ist ein mexikanisches Drogenkartell sicherlich nicht das beste Ziel für derlei offen ausgesprochene Drohungen - dennoch zeigte die Aktion aber scheinbar die gewünschte Wirkung: Der entführte Anonymous-Aktivist befindet sich offenbar wieder auf freiem Fuß. Er soll sich nach seiner Freilassung in einem Internet-Chat-Channel gemeldet haben, und ließ sich seine Identität durch Fragen nach Insider-Informationen durch einen der Gründer des lateinamerikanischen Anonymous-Arms bestätigen.

Duldsam hinnehmen wollten die mexikanischen Drogen-Dealer die Drohung durch Anonymous dann allerdings wohl doch nicht: Für die Veröffentlichung eines jeden Namens von Zuträgern oder Angehörigen des Zeta-Kartells werde man jeweils zehn Menschen töten, so der Anonymous-Aktivist über eine Drohung, die ihm die Entführer bei seiner Freilassung mit auf den Weg gaben.

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KOMMENTARE

  

Lord Vivec

05.11.2011, 19:57 Uhr

Zitat von nizzie

nizzie schrieb:


solange sie in den USA aber nach wie vor illegal sind ändert sich nicht viel, die kartelle wären nach wie vor diejenigen die für den export zuständig sind und machen den großen reibach.



Schon mal was von Drogentourismus gehört? Die an Mexico angrenzenden US-Staaten wie Texas, New Mexico, Arizona und California würden einen rapiden Rückgang an Drogenbewegungen erleben, da der Großteil der Konsumenten einfach nach Tijuana oder andere mexikanische Städtchen für den einen Joint oder das andere Näschen reisen würden. Bleibt blos die Frage, in wie weit die prüden Konservativen das zu lassen oder die Kartelle ihnen das entsprechende Geld zu schieben, damit der Schwarzmarkt weiter florieren kann - käuflich sind nämlich alle Politiker, egal ob konservativ oder nicht.

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Daevas

05.11.2011, 15:15 Uhr

Zitat von Lord Vivec

Lord Vivec schrieb:

Mexico sollte einfach den Konsum von leichten Drogen legalisieren. Damit trocken sie die Kartelle aus und sichern sich zudem eine weitere, lukrative Steuerquelle



LOL Die Kartelle machen ihr Geld in den USA, ganz sicher nicht in Mexico :D

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nizzie

05.11.2011, 12:54 Uhr

Zitat von Lord Vivec

Lord Vivec schrieb:

Mexico sollte einfach den Konsum von leichten Drogen legalisieren. Damit trocken sie die Kartelle aus und sichern sich zudem eine weitere, lukrative Steuerquelle



solange sie in den USA aber nach wie vor illegal sind ändert sich nicht viel, die kartelle wären nach wie vor diejenigen die für den export zuständig sind und machen den großen reibach.

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Lord Vivec

05.11.2011, 12:45 Uhr

Mexico sollte einfach den Konsum von leichten Drogen legalisieren. Damit trocken sie die Kartelle aus und sichern sich zudem eine weitere, lukrative Steuerquelle

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Lormon

05.11.2011, 12:34 Uhr

Wird jetz eigentlich facebook gehackt oder nicht ?

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