Need for Speed: World - Test
Need for Langzeitmotivation
Die Freiheit, die nichts bringt
Apropos Fahrzeuge: Sobald ihr euren Fahrer erstellt habt, müsst ihr auch schon euer Startauto wählen. Die Auswahl beschränkt sich dabei auf eine Handvoll Karren der ersten Stufe (dazu später noch mehr). Viel falsch machen könnt ihr mit eurer Wahl aber nicht. Zwar gibt es für jedes Auto die drei Attribute Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung und Handling, vor allem die ersten beide decken sich aber oftmals nicht mit der tatsächlichen Performance auf der Straße. Generell wirken die Nissans in den unteren Bereichen sehr dominant. Habt ihr euch für einen der noch nicht ganz so luxuriösen Schlitten entschieden, landet ihr auch schon im vermeintlichen Herz von Need for Speed World: Der frei befahrbaren Stadt. Leider wurde dieses Feature so wenig genutzt, wie es überhaupt nur möglich ist. Diese persistente Welt, die im Grunde die Städte aus Most Wanted und Carbon zusammenwürfelt, ist zwar deckungsgleich mit den Straßen, die in den instanzierten Rennen befahren werden, und somit ein guter Spielplatz, um die Gegend zu erkunden und Abkürzungen zu entdecken, sonst aber recht nutzlos.
Auf der Karte verteilt sind die Startpunkte für die einzelnen Rennen. Da diese aber auch direkt über die Map-Funktion aufgerufen werden können, ist es nicht nötig, sich wirklich zu bewegen. Dies führt zum skurrilen Phänomen, dass an zahlreichen Stellen - wie bei den Ausgängen, an denen man nach einem Rennen landet - unzählige Autos mitten auf der Straße parken. Da man in der offenen Welt nicht mit anderen Spielern sondern nur mit dem Verkehr kollidieren kann, ist das kein sonderliches Problem, aber eine spielerische Integration dieser offenen Stadt wäre doch wünschenswert gewesen. So verkommt sie nur zu einem großen Chatraum in dem man ein wenig herum cruisen kann, sowie einem Einstiegspunkt zu den wirklichen Spielinhalten. Von MMOG ist dabei also wenig zu sehen, denn eine 'textbasierte' Lobby in einem Mehrspieler-Modus eines anderen Spiels bietet im Grunde dieselbe Funktionalität.
Mit Vollgas durch die Prärie
Generell wirkt Need for Speed World ohnehin viel mehr wie ein Online-Modus, dem man das eigentliche Hauptspiel unterm Hintern weggeklaut hat. Wenn man schon in die MMOG-Kerbe schlagen will - und dass dies der Fall ist zeigen vor allem die Integration eines Cash-Shops und Level-Systems, auf die wir später noch eingehen – dann sollte man sich nicht nur das Bezahlmodell abschauen, sondern auch erkennen, dass so etwas wie Langzeitmotivation oder Abwechslung eine feine Sache sind. Wer nach einem Karrieresystem, Missionen oder zumindest irgendeinem vermeintlichen Sinn und Ziel sucht, der wird mit Need for Speed World nicht glücklich. Auch die Community-Features beschränken sich auf eine Freundesliste, den damit verbundenen Chatfunktionen und einigen wenigen Statistiken, die man miteinander vergleichen kann. Stattdessen gibt es gerade einmal zwei Spielmodi: Rennen und Verfolgung. Rennen teilen sich in Rundkurse und Sprint (also von A nach B), die in ihrer Spielmechanik aber identisch sind. Von Drift- oder Drag-Wettbewerben fehlt jede Spur, und das obwohl es einige Ankündigungen gab, in denen sie erwähnt wurden. Eventuell wird hier etwas nachgereicht, aber das ändert nichts am aktuellen Status.
Mehr zu Need for Speed: World:
-
News: O´zapft is! - Feiert das Oktoberfest (13 News insgesamt)





Fan werden
Newsletter 
RSS 




pzy
16.08.2010, 11:57 Uhr
wohl wahr
Dunkelelfgun
15.08.2010, 23:06 Uhr
Wenn man das Spiel wirklich gratis spielen will, kommt man nicht weit. Man kommt nichtmal an die Hälfte der Tuningoptionen, Wagen etc rann.
Die schnellste Methode für ein Level-up ist seit der Beta die Verfolgungsjagd. Und die geht ja nur als Singleplayer, zumal man auch sonst nicht wirklich mit anderen Interagieren kann. Man sieht die Wagen der anderen Spieler zwar, aber irgendwie interagieren wie "Miniverfolgungsjagten" sind nicht drinne.
Im großen und ganzen finde ich es eine Unverschämtheit das Spiel mit gratis zu betiteln.
pzy
15.08.2010, 22:25 Uhr
hab nich ein rennen geschafft bevor ich nicht ausm spiel gekickt wurde und ständig die gleiche meldung
"need for speed world funktioniert nicht mehr"
da würde ich die 20€ lieber verbrennen als sie in dieses spiel zu stecken
vorallen das tuning ist übelst mies
irgendwann sehen alle autos gleich aus abgesehen von den lackierungen
Hyphistos
15.08.2010, 21:41 Uhr
Also EA Singapur hat daran (mit)gearbeitet, das ist richtig. Einen asiatischen vorzeitigen Release gab es meines Wissens nicht, lediglich die erste CB-Phase war nur für Taiwan oder so.
Koibito
15.08.2010, 21:18 Uhr
Hyphistos
15.08.2010, 21:12 Uhr
Wenn die herausragenden Positivaspekte rar gesät sind, muss man eben das hervorheben, was zumindest in Ordnung ist ;-) Zumal dies ein Punkt ist, der sich noch am leichtesten erweitern lässt. Klar könnten es mehr sein, aber ich fände 25 Wagen schon ok, wenn sie alle ihre Daseinsberechtigung hätten. Das ist leider nur bedingt der Fall.
Koibito
15.08.2010, 20:43 Uhr
Für ein MMO Titel sollen 25 ausreichend sein? Das ist mehr als wenig -_-
Naja und sonst ist das ein totales müll Game... mehr als 40% hätte ich nicht vergeben^^
Schnitzelfritz
15.08.2010, 13:49 Uhr
Mich persönlich interessiert mehr das Handling.Und nochmehr im neuen Hot Porsuit.
dOiT
15.08.2010, 13:26 Uhr