Need for Speed: Shift - Test
Nach Boxenstop mit neuem Profil
Das dachte sich wohl auch Publisher Electronic Arts und trennte sich zunächst von Entwickler Black Box, um sich nach einem neuen Partner für seine Racing-Ikone umzusehen. Die Slightly Mad Studios, die ihr Können bereits mit GTR bewiesen, nahmen sich des ehrwürdigen Namens an, verpassten der Serie ein bitter nötiges Facelift und - soviel sei schon verraten - bringen NFS wieder auf die Überholspur. Alte Tugenden wie grandiose, flüssige Grafik, motivierende Herausforderungen und rasantes Fahrgefühl werden kombiniert mit einem neu entdeckten Hang zum Realismus. In Shift seid ihr kein Testosteron geschwängerter Macho auf dem Ego-Trip, der seine Karre in geradezu narzisstischer Eitelkeit mit allerlei unsinnigem Tuning-Zubehör versieht. Nein, Proll sein ist out. Protzige Schlitten sind out und coole Sprüche klopfen war nie in. Damit wir uns nicht falsch verstehen, immer noch sind heiße Traumautos Programm und unerschwinglich teure Rennmaschinen das Mantra des Spiels, aber statt auf Chauvinismus wird nun auf Professionalität Wert gelegt, denn euer Ziel ist die Meisterschaft der NFS Worldtour.
Damit ihr diese Bestimmung ja nicht aus den Augen verliert, werdet ihr permanent daran erinnert. Das beginnt schon im Intro, setzt sich über die zahlreichen Zwischensquenzen fort und endet bei den Tooltipps der Ladebildschirme. Um irgendwann an der Spitze der Fahrerhierarchie stehen zu können, muss man sich jedoch erst einmal beweisen, die nötigen Siegprämien einfahren und Sponsorengelder kassieren. Kohle die man gut gebrauchen kann, denn die imposanten Hochleistungsboliden der einschlägigen Marken kosten bereits in der Basisversion ein Haufen Asche. Wer Motor, Bremsen, Federung, Fahrwerk usw. verbessern will, legt noch mal einen Batzen Schotter mehr auf den Tisch, aber zumindest seid ihr dann konkurrenzfähig. Wer will, kann auch die Optik des fahrbaren Untersatzes anpassen. Zahlreiche An- und Ausbauteile sowie Lackierungen stehen zu diesem Zweck bereit, um freigeschaltet zu werden.
Für den Erfolg wichtiger ist jedoch das Setup. Wie hoch soll der Luftdruck der Reifen sein? Wie viel Spiel hat die Lenkung? Mit welchen Federwegen und welcher Getriebeübersetzung geht ihr ins Rennen? In der Garage lassen sich für NFS-Verhältnisse ungewöhnlich viele Einstellungen vornehmen. Verzichtet ihr auf die zunächst eingeschalteten Fahrhilfen wie Bremsassistent, Antiblockiersystem, Traktionskontrolle, Lenkhilfe und Stabilitätskontrolle, dann wird schnell klar, warum man ein wenig Zeit in das Wagensetting investieren sollte. Von den Anfangsrunden einmal abgesehen, ist das neue Need For Speed nämlich deutlich schwerer geraten und Abflüge ins Kiesbett, die Wiese, den Reifenstapel oder im schlimmsten Fall einfach die verdammte Mauer in langgezogenen Kurven sind für Bleifuß-Fetischisten an der Tagesordnung.
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News: Nachfolger wird auf der E3 2010 präsentiert (25 News insgesamt)





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houdegroo
24.09.2009, 10:52 Uhr
Pucko
23.09.2009, 10:46 Uhr NFS Patch
pzy
21.09.2009, 20:42 Uhr
manche rennen sind fast unmöglich zu fahren z.b. das in den steilkurven daytona oder was das sein soll das auto driftet durch die steilkurven und verliert ständig an geschwindigkeit und die anderen ziehen gemütlich davon das is fast ständig so das man nicht normal durch die kurven fährt sondern driftet senr vervig
DXhardhaus
21.09.2009, 12:19 Uhr Grid für Arme
Tadian
20.09.2009, 11:31 Uhr Klasse Game!
Ist für mich genau die richtige Mischung zwischen Simulation und Arcade Racer. Die Grafik ist Top, wie man auch auf den Screenshots sieht.
Ich spiele es auf der PS3.