Need for Speed: Shift - Preview
Weg vom Proll-Image - hin zur Simulation
Electronic Arts hat sich für dieses Unterfangen so genannte „Driver-Experience“ ins Entwicklerteam geholt. Echte Rennfahrer, um der Simulation einen Aspekt zu verleihen, der das Gefühl eines Rennfahrers nachempfinden lässt. Jedes Detail sollte beachtet werden, ohne dabei den unnachgiebigen Realismus zu stark in den Vordergrund zu heben. Vielleicht etwas inkonsequent, aber im Auftrag des Spielspaßes äußerst dienlich. Zum Beispiel gibt es ein Schadensmodell, das euch die Früchte eurer Zerstörungswut unmittelbar sehen lässt. Die Krux an der Sache ist aber, dass man seinen Boliden nie total zerstören kann und auch der zehnte Crash in die Betonmauer kaum Einfluss auf das folgende Fahrverhalten haben wird.
Wie nah ist man also am Realismus und dem genannten Simulationsgrad dran? Alles Lüge? Keineswegs. Das Fahrgefühl ist je nach Schwierigkeitsstufe irgendwo zwischen arcadig und brutal realistisch angesiedelt. Die ersten Bilder des Trailers haben schon viel erwarten lassen, aber daran geglaubt haben wenige. Tatsächlich ist es aber so, wie wir es darin sehen: Der Wagen wird leicht am Heck touchiert, man gerät ins Schlingern, bekommt die Kontrolle über den Kraftstoffschlucker nicht zurück und knallt mit 200 Sachen in die Betonwand. Man wird in den Gurt gepresst, nichts ist zu hören, alles verschwimmt, dem Fahrer wird schwarz vor Augen. Wie wir die Wirkung von Granaten aus Shootern wie Call of Duty kennen, hallt eine Kollision im Kopf des Fahrers nach. Sogar die G-Kräfte wurden dabei beachtet und schleudern den Helminhalt durchs Cockpit. Natürlich bleibt alles auf dem Hals sitzen. Ist ja schließlich, nur weil es so aussieht, noch kein Shooter geworden.
Auch beim Anbremsen und Beschleunigen schlingert euer Kopf wie ein Wackeldackel, was dazu führt, dass sich eure Sicht aufs Cockpit immerwährend verändert - sofern ihr die Cockpit-Kamera nutzt. Zur Auswahl stehen auch alternativ die Verfolgerkamera, die Sicht, ohne etwas vom Auto zu sehen, die Motorhauben-Ansicht und die besagte Cockpit-Sicht. Für das beste „Mittendrin-Gefühl“ solltet ihr bei der Kamera im Cockpit bleiben (die Vorstellung, mit einer Kamera auf der Motorhaube zu sitzen, kommt mir zumindest ziemlich komisch vor), weil man mit dem entsprechenden Sound tatsächlich kurz zu glauben beginnt, dass man in einem Nissan, McLaren, Audi oder Porsche hockt. Besagte Auto-Marken sind übrigens schon jetzt ins Spiel integriert und voll lizenziert. Auf die Frage, wie viele Wagen es wohl in NfS: Shift geben wird, kam die vage Angabe: „über 50“. Weitere Lizenzen stehen noch aus und sollen möglicherweise per Download nachgepatcht werden können. Wie ihr euch sicher denken könnt, ist das nicht umsonst. Als weiteren Download-Content will EA neben den bereits enthaltenen Events und Kursen weitere Strecken und berühmte Fahrten einführen. Leider haben wir noch keine Übersicht, worum es sich genau handelt.
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Grayson2502
28.04.2009, 03:54 Uhr
Wenn ich eine Simulation spielen will, dann wird das sicher kein Teil der NFS-Serie werden. War so, ist so und wird auch so bleiben.
Was mir immer an den besseren Teilen der NFS-Reihe gefallen hat waren:
-frei befahrbare Stadt
-und das Spielprinzip Raser/Polizei
Der letzte Versuch von der Strassenrennszene zum regulären Rennen zu kommen, war abgesehen von der Grafik absolut lahm.
Der Bär
28.04.2009, 03:17 Uhr
pzy
27.04.2009, 20:51 Uhr
kann ich auch gleich Grid oder GTR1 oder 2 spielen
naja nfs online interessiert mich eh mehr
Fotomoloman
27.04.2009, 16:36 Uhr