Natural Selection 2 - Aliens: Colonial Marines trifft StarCraft 2 - Natural Selection 2 im Test

Aliens: Colonial Marines trifft StarCraft 2 - Natural Selection 2 im Test

Mit Natural Selection 2 findet – mit reichlich Verspätung – eine weitere einstige Half-Life-Modifikation ihren Weg zur Standalone-Veröffentlichung. Ob der Shooter-Echtzeistrategiespiel-Mix überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

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Seite 1:

Von der Modifikation zum Standalone

Aus Half-Life-Modifikation wird Standalone

Spätzünder dürfte wohl der richtige Ausdruck sein, um den Werdegang von Natural Selection zu beschreiben. Jahre nachdem bereits die einstigen Half-Life-Modifikationen Counter-Strike und Day of Defeat ihren Weg als Standalone-Version in den Handel gefunden haben, folgt nun auch Natural Selection, das auf serselben Engine basiert. Einst als innovative Modifikation eine treue Fangemeinde um sich scharend, ist der Shooter-Strategiespiel-Mix nun auch ohne Half-Life-Abhängigkeit zu haben. Dabei stand es vor noch nicht allzu langer Zeit nicht allzu gut um das Projekt. Erst der aufopferungsvolle Einsatz der Community ermöglichte dem Entwicklerteam Unknown Worlds die Fertigstellung des Titels. Diverse Spielmechaniken, ganze Karten und weitere Inhalte hat die Community zu Natural Selection 2 beigesteuert, als den Verantwortlichen zwischendurch immer wieder finanziell und strukturell die Puste auszugehen drohte.

So spät Natural Selection 2 nun letztlich aber auch gezündet haben mag: Ein Vorbild daran sollten sich Spieler nicht nehmen. Sonst werden sie förmlich überrollt. Nicht nur von Gegnern, sondern vielmehr von Umfang und Komplexität.




Man sagt manchen Spielen ja eine äußerst steile Lernkurve nach: Vor allem Titel, die sich primär an die Hardcore-Gamer als Zielgruppe richten, verschrecken unbedarfte Neueinsteiger meist relativ schnell durch hohe Einstiegshürden. Bei Natural Selection 2 werden Neulinge durch grün gefärbte Namen gekennzeichnet. Und dann stehen sie, grün wie sie sind, wie der Ochs vor der Eiger-Nordwand - oder semmeln wahlweise auch mit Karacho dagegen. Dabei wirkt das grundlegende Spielprinzip eigentlich kaum überladen: In einem asymmetrischen Shooter-Setting treten waffenstrotzende Space-Marines gegen mutierende Aliens an, die nicht nur entfernt an ihre vermeintlichen Zerg-Verwandten aus StarCraft 2 erinnern. Das rührt zu einem Großteil daher, dass – und hier wird es verzwickt und komplex – in Natural Selection Shooter- und Echtzeitstrategie-Genre miteinander verschmelzen und zu etwas völlig neuem mutieren.

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Nestro

19.11.2012, 15:36 Uhr

Steile Lernkurve?? Made my day XD

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-LoW-Manfred

19.11.2012, 12:44 Uhr

Moin, das Spielprinzip ist nun bei weitem keine Doktorarbeit :)
Kann nur hinzufügen das NS2 wohl der "Geheimtipp" des Jahres ist !
Auch wenn man teilweise den Eindruck gewinnen könnte das die Aliens etwas übermächtig wirken. Jedoch ist das eben alles eine Frage des Teamworks, wovon man bei dem Marines eine Prise mehr braucht da man eben Gebäude errichten muss und nicht wie bei den Aliens einfach plump auf Angriff stellt (am Anfang zumindest).

Für ca. 22€ auf alle Fälle ein Kauf wert.

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