Monster Hunter Tri - Preview
Prähistorisches Jagdglück
Wer seine Wii wegen dem Überangebot an Casual-Games wieder verkauft hat, darf sich spätestens jetzt ärgern, denn Monster Hunter Tri ist alles, bloß nicht casual. Im Gegenteil, wir haben es hier mit einem Schwergewicht an Actionspiel zu tun, das Fehler nur schwerlich verzeiht. Das wird spätestens bei den ersten Kämpfen deutlich. Wer einen Schlag mit einer schweren Waffe startet, führt diesen auch konsequent zu Ende. Der Haken dabei: So ein Großschwert schwingt sich nur langsam, und es passiert gerade Neulingen oft, dass das Ziel sich schneller aus der Schusslinie manövriert, als der Schlag ausgeführt wird. Das Waffenarsenal kann sich sehen lassen, neben dem Großschwert mit seinen aufladbaren Attacken gibt es neuerdings die Switchaxe, die sich auf Knopfdruck von der Axt in ein Schwert verwandelt. Außerdem findet sich eine schnelle aber schwache Kombination aus Schwert und Schild, die allerdings kaum Schaden anrichtet. Hammer, Lanze und Langschwert runden das Nahkampfarsenal ab, für den Fernkampf steht lediglich das Bogengewehr in einer leichten und einer schweren Variante zur Verfügung. Die Kämpfe lassen sich zwar mit Nunchuck und Wiimote steuern, empfehlenswerter ist allerdings der Classic Controller Pro, ein herkömmliches Gamepad, das auch gebündelt mit Monster Hunter Tri erhältlich sein wird.
Drischt man einfach nur auf seine Gegner ein, ist ein schnelles Ableben vorprogrammiert. Stattdessen sollte man, gerade bei den großen Monstern, nach Schwachpunkten suchen. Die Viecher ändern je nach Gesundheitszustand ihr Verhalten. So beginnt eine Monsterrasse, wenn sie angeschlagen ist, kleinere Monster zu jagen und zu fressen, um die Gesundheit aufzufrischen. Ein anderes der großen Monster wiederum beginnt, die Rufe der anderen Rassen nachzuahmen und sie so zur Unterstützung herbeizuholen. Doch auch wir müssen nicht einsam kämpfen. Online, mit direkt verbundenen Wiis oder per Splitscreen kann man gemeinsam mit bis zu vier Spielern zur Monsterjagd aufbrechen, spielt man hingegen alleine, stellt das Spiel einem Cha-Cha zur Seite. Der KI-gesteuerte Knirps stürzt sich todesmutig den Gegnern entgegen und wird von Kampf zu Kampf leistungsfähiger. Außerdem beherrscht er einen Heilungs-Tanz. Sein Verhalten können wir beeinflussen, indem wir ihm unterschiedliche Masken aufziehen.
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Erutan
17.02.2010, 18:52 Uhr Cool Cool