Mindset - Special
Die Gedanken sind frei
Dabei erinnert das relativ unscheinbare Hightech-Gerät an ein normales Headset, bei dem lediglich der vermeintliche Mikrophonbügel etwas merkwürdig platziert ist. Statt einem Mikrophon enthält der abstehende Arm nämlich die Messsonde, die auf der Stirn platziert Gehirnströme in unterschiedlichen Wellenlängen erfasst. Alpha-Wellen werden dabei vor allem mit Meditation in Verbindung gebracht, während Beta-Wellen Anspannung signalisieren. Mit dem futuristischen Messfühler über den Augen gewinnt man zwar keinen Schönheitswettbewerb, aber kann sich relativ einfach und ohne große Umstände anschauen, was im eigenen Kopf so vor sich geht. Bleibt nur noch die entscheidende Frage, ob es auch funktioniert? Bevor ich euch diese beantworte, noch ein paar kurze Worte zu dem Gerät. Der hauseigenen Philosophie folgend, dass Technologie für den Endverbraucher vor allem mobil und einfach in der Handhabung sein muss, verzichtet das Mindset auf irgendwelche Gel-Applikationen. Man setzt das Ding einfach auf, wartet bis es sich per Bluetooth mit dem Rechner synchronisiert hat und los geht es. Dass dabei die analogen Signale der Sonde durch einen Chip (praktisch das Herzstück des Geräts) umgewandelt und dann an den PC gesendet werden - die Akkulaufzeit beträgt circa 15 Stunden -, ist eigentlich nur für Technik-Freaks relevant.
Entscheidender ist jedoch, ob sich wirklich etwas erkennen lässt, bzw. ob der Datenstrom auch in irgendeiner Form durch die Kraft der Gedanken beeinflusst werden kann. Auch bei mir überwogen zu Anfang die Zweifel. Allerdings war die Präsentation in unserem Büro schon sehr überzeugend. Mit dem Mindset auf dem Kopf starre ich also auf eine wabernde Hirnstrommesslinie, die für sich genommen noch nicht viel hergibt. Der Aufforderung doch mal zu blinzeln, folge ich gerne und der zu sehende Ausschlag zeigt mir, dass wohl kein Trick dabei ist. Während ich meinen Gastgebern konzentriert zuhöre, steigt die entsprechende „Fokus“-Anzeige und auch ruhiges Zurücklehnen wird registriert. Es äußert sich durch einen Ausschlag auf dem tachoartigen „Entspann-O-Meter“ und sorgt sowohl bei mir als auch bei den sich inzwischen dazugesellten Kollegen für erstaunte Blicke. Dabei sind die Anwendungen, mit denen das Gadget bisher präsentiert wird, ziemlich unspektakulär. Ein Feuerwerk, bei dem durch gezieltes Blinzeln die einzelnen Raketen zur Explosion gebracht werden können, zählte da schon zu den Highlights, aber das Potential ist wirklich vielversprechend, sollten große Entwickler oder Publisher die Idee aufgreifen.







Zamzamah
20.04.2010, 14:57 Uhr
Aber sicher ne wunderbare Sache für Gerichte!
Okok, ich bin grad im SciFi-Moor versunken.
Segaia
20.04.2010, 14:26 Uhr
Viele hofften in Counterstrike etc. eine noch schnellere Reaktionszeit (ich kenne viele die haben sich einen Touchscreen geholt dafür - mitm Stift aufn gegner tippen und headshot lol). Es eröffnet für die Gamerwelt viele neue Optionen - auch für z. B. Lernprogramme, die dann individuell auf Probleme des Users hinsichtlich seines Lernverhaltens eingehen kann. NPCs könnten direkt auf die Stimmung des Spielers reagieren und man wird zum "echten" Mainchar - das alles verspricht man sich dadurch.
Insgesamt bin ich sehr gespannt auf solche Headsets - ich hoffe nur, dass wenn meine sexy Freundin mein Zimmer betritt und ich an was versautes denke, dass dann das Programm meine Gehirnströme nicht erkennt und alle meine Pornoseiten im Browser öffnet >.<
Ich verlange eine Schutzfunktion!!!! XD
irs0009
20.04.2010, 10:08 Uhr
crowfear
20.04.2010, 03:53 Uhr
die idee ist wirklich nicht shclecht kann man auch in der medizin einsetzen^^
Shoudra
19.04.2010, 18:07 Uhr
hat enorm viel spaß gemacht mit dem headset zu probieren die minigames durchzugehen und die anzeige der hirnströme zu beobachten...
würde liebend gern die anderen anwendungen ausprobieren. sowohl die im paket enthaltenden als auch die zum nachkaufen... ^^
jaaa die möglichkeiten für den gamesmarkt sind riesig und für mein empfinden unglaublich toll xD
@fotomoloman: was hat denn nicht klein angefangen ;)
die entwicklungsmöglichkeiten sind übel... sobald die sensoren presiwerter werden... irgendwann kann man tatsächlich ein spiel ausschließlich per gedanken steuern wenn man das möchte... möglich wird es bestimmt sein :D
sei dir mit der virtuellen realität mal nicht so sicher..... klar... nicht mehr zu unseren lebzeiten aber wie man den mensch kennt..... ^^
lg
cori
Fotomoloman
19.04.2010, 17:56 Uhr
nizzie
19.04.2010, 17:54 Uhr
Was man da im Video sieht ist komisch, besonders die tanzende Tante da.
Quietschgurke
19.04.2010, 17:51 Uhr
Die Technik steckt in den Kinderschuhen. Wenn du zum Beispiel einen Shooter spielst und adrenalindurchströmt Boni auf Wahrnehmung oder Zielgenauigkeit bekommst oder in entspannten Situationen Regenerationsschübe kriegst, dann ist das schon ein cooler Nutzen.
Wenn das ganze aber erst mal angelaufen ist, könnte auch irgendwann ein Jedispiel kommen, worin man Jedikräfte tatsächlich emulieren könnte. Wie geil wäre das denn bitte?
Die 11 Jahre Entwicklungszeit beruht auf Entwicklungen, die sicher nicht von großen Sponsoren unterstützt wurden. Wenn ein Modern Warfare auf einmal genau solche Features implementiert, wird sich da einiges in wesentlich kürzerer Zeit tun - denke ich zumindest. Meiner Meinung nach also kein Vergleich mit Äpfeln und Birnen.
Fotomoloman
19.04.2010, 17:40 Uhr
darauf kann ich dann wohl lediglich mit äpfel und birnen antworten. computerspiele können sich technisch weiterentwicklen, aber das? für 11 jahre entwicklung ist das resultat dann doch etwas spärrlich! und einen weiteren verwendungszweck, welcher über gewöhnliche "party-aktionen" hinausgeht, kann ich mir ebenfalls nur schwerlich vorstellen.
Quietschgurke
19.04.2010, 17:31 Uhr
Das sahen Computerspiele in der Anfangszeit auch. Ich sag nur zwei Balken und ein Ball...