Microsoft - Zu aggressiv und engstirnig? Ehemaliger leitender Angestellter geht hart mit CEO Steve Ballmer ins Gericht

In seinem Buch rechnet Joachim Kempin, ein ehemaliger leitender Angestellter von Microsoft, mit der Führungsetage des Unternehmens und vor allem Steve Ballmer ab.

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In seinem neuesten Buch Resolve and Fortitude: Microsoft’s 'secret power broker' breaks his silence lässt sich Joachim Kempin, ein ehemaliger leitender Angestellter von Microsoft, über die Führungsetage des US-Konzerns aus und rechnet vor allem mit CEO Steve Ballmer ab, dem er ein engstirniges und aggressives Verhalten vorwirft.

Laut Kempin könnte Microsoft lediglich auf den rechten Weg zurückfinden, wenn Ballmer seines Amtes enthoben und ein neuer CEO eingestezt wird. Kempin führt aus: "Halte ich ihn [Ballmer] für einen guten CEO? Sicherlich nicht. Microsofts Gremium besteht aus Nieten - das war schon immer so. Sie stellen Leute ein, um ihnen bei der Führung der Firma zu helfen. Aber sie leiten die Firma nicht. Und genau das ist das Problem."

"Sie brauchen jemanden, der vielleicht 35-40 Jahre alt ist. Sie benötigen eine junge Person, die diese Facebook-Generation und die Mobile-Community versteht. Sie brauchen diesen grimmigen, aggressiven Kerl nicht, der eine neue Version von Windows ankündigt und glaubt, damit irgendetwas bewirken zu können."

Als ein weiteres Problem erweist sich laut Kempin, der Microsoft 2002 verließ, die Tatsache, dass Steve Ballmer seit 2000 versuchen soll, jede Führungsperson, die ihn als CEO ablösen könnte, systematisch aus dem Konzern zu drängen. Als Beispiel nennt er hier Richard Belluzzo, der seinerzeit für den Launch der ersten Xbox zuständig war. Nachdem dieser zum COO aufstieg, wurde er von Ballmer als potentielle Gefahr wahrgenommen und intern systematisch bedrängt. Nach nur 14 Monaten kehrte Belluzzo Microsoft daher den Rücken.

"Ich respektiere diesen Mann, aber bei den Sachen, die er tun kann und die der nicht tun kann, gibt es ein paar Einschränkungen. Und das scheint er noch nicht begriffen zu haben", so Kempins abschließendes Urteil über Ballmer.

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KOMMENTARE

  

Asgaard

23.01.2013, 10:06 Uhr

Das ist zwar interessant, aber irgendwann später öffentlich über seinen ex-Chef zu lästern und damit auch noch Geld zu verdienen, halte ich für arg daneben. Privat kann er ja gern motzen, das ist sein Recht. In Deutschland ist Rufschädigung strafbar oder? Korrigiert mich wenn das nicht stimmt.

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Ghaleon

22.01.2013, 23:06 Uhr

kann nicht mal einer in die arbeitsverträge schreiben dass schadensersatz verlang wird, wenn jemand sich über seinen ex-boss schlecht äußert ?

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UnrealGER

22.01.2013, 18:55 Uhr

keiner braucht microsoft.

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