Metro 2033 - Preview
Tunnelratte am Spieß
Unser Alter Ego heißt Artjom und ist in dem ausgedehnten System der Moskauer Metro aufgewachsen. Wer jetzt spontan an U-Bahn-Penner denkt, liegt allerdings falsch. Irgendwann zwischen dem heutigen Tag und dem Jahr 2033 sorgt die instabile politische Lage für einen atomaren Overkill, laut Glukhovskiy dank Menschen wie George W. Bush, Ahmadinedschad und Kim Yong Il nicht gerade unwahrscheinlich. Während beinahe die ganze Weltbevölkerung stirbt, gibt es einen sicheren Platz: Das Metro-Netz der russischen Hauptstadt. Im Kalten Krieg sorgte man dafür, dass die Stationen des öffentlichen Verkehrsmittels Schutz vor einem Nuklearschlag bieten würden und selbst Schutzbunker wie der rund 60m unter der Erde gelegene Raum, der für die Präsentation genutzt wurde, sind mit der Metro verbunden.
So ist der erste Gedanke, als wir das Spiel zu Gesicht bekommen, „Mein Gott, sieht das realistisch aus“. Den Entwicklern ist in Sachen Atmosphäre schon jetzt einiges gelungen, denn die U-Bahn wurde äußerst glaubwürdig wiedergegeben. Allerdings rattern im Jahr 2033 keine Züge mehr durch die Tiefe. Stattdessen bewegt man sich per Draisine oder zu Fuß durch die Tunnel, und die Stationen sehen eher wie kleine Städte mit zahlreichen Bretterverschlägen als nach Bahnsteigen aus. Die Überlebenden haben sich in den Stationen zusammengerottet und eigene, kleine Nationen geformt. So gibt es unterschiedliche Staatsformen auf engstem Raum. Ultranationalisten, Sozialisten, Nationalsozialisten und Freigeister tummeln sich in nächster Nähe zueinander. Ärger ist da vorprogrammiert.
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DevilsSeed
02.12.2009, 11:22 Uhr glaube auch...
Warbird00
02.12.2009, 09:10 Uhr
Thrice Cursed
02.12.2009, 07:51 Uhr
PinkohnePlan
01.12.2009, 22:17 Uhr
Fotomoloman
01.12.2009, 22:16 Uhr
Nuuri
01.12.2009, 21:55 Uhr
Man darf gespannt sein denn STALKER war sehr atmosphärisch.
Driman
01.12.2009, 20:30 Uhr