Metro 2033 - Preview
Das intensive S.T.A.L.K.E.R.
Was uns Entwickler 4A Games da auftischt riecht verdammt nach S.T.A.L.K.E.R., schmeckt allerdings intensiver als das nukleare Werk von GSC Game World. Statt einem Hauch Rollenspiel wird konsequent zur Waffe gegriffen, statt spielerischer Freiheit gibt’s den guten alten Levelschlauch. Dass sich Metro 2033 klassischer Erfolgsrezepte bedient, die auch schon Krawall-Brüder wie Call of Duty groß gemacht haben, stört aber nicht. Ganz im Gegenteil: Die packende Inszenierung inklusive Überraschungsmomente, die letztendlich doch keine sind, ist geradezu willkommen in dieser düsteren, beklemmenden Atmosphäre.
Die ersten Minuten in unserer Heimat sind ernüchternd. Die spärlich hergerichtete U Bahn-Station wirkt kalt, dunkel, trostlos. Schimmernde Öllampen scheinen in diesem bedauerlichen Leben die einzigen Lichtblicke zu sein. Rostige Wellbleche führen uns in eine kleinere Halle. Während eine blutverschmierte Frau in diesem Drecksloch ihre Fleischwaren anpreist, spült ein verdreckter Mann mit Alkohol die Realität hinunter. Auch Kinder müssen sich zwangsweise mit dieser elenden Situation zufrieden geben. Hier starrt ein kleiner Junge auf sein rostiges Dreirad, dort malt ein anderer ein großes Familienhaus auf brüchige, schmuddelige Fliesen. Dieses Bild eines trauten Heims existiert hier jedoch nur in der Fantasie des Kleinen. Oder auf einer der vielen Postkarten, die die unterschiedlichsten Orte der einst so prächtigen Mutter Erde zeigen. Kein Wunder, dass ein paar dieser wertvollen Erinnerungstücke an bessere Zeiten die Wand in Artjoms klappriger Baracke zieren.
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MichL15
19.02.2010, 16:41 Uhr
Quietschgurke
19.02.2010, 16:32 Uhr
nope. pc, xbox aber keine ps3
MichL15
19.02.2010, 16:01 Uhr
Fotomoloman
19.02.2010, 14:42 Uhr
Arafax
19.02.2010, 11:28 Uhr