Medal of Honor
Britischer Verteidigungsminister ruft zum Boykott auf
Liam Fox rief in einem Interview den britischen Einzelhandel dazu auf, das Spiel von Electronic Arts zu boykottieren und nicht zum Verkauf anzubieten.
"Es ist wirklich schockierend, dass jemand denkt, es wäre akzeptabel die Taten der Taliban zu wiederholen. Durch die Hände der Taliban haben Kinder ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner verloren. Ich bin empört und sauer. Es fällt mir schwer zu glauben, dass irgendein britischer Bürger den Drang verspürt, ein derart unbritisches Spiel zu kaufen. Ich möchte dem Einzelhandel empfehlen, unsere Armee zu unterstützen und dieses geschmacklose Produkt zu boykottieren.", so Fox.Die Verantwortlichen bei Electronic Arts ließen sich nicht lange bitten, und verfassten eine entsprechende Antwort in der Sunday Times:
"Das Format von Medal of Honor basiert auf dem Fakt, dass es bei jedem Konflikt zwei Seiten gibt. Wir geben Spielern die Möglichkeit, auf beiden Seiten zu spielen. Viele von uns machen dies seit sie Sieben sind: Die einen spielen als Gendarm, die anderen als Räuber. Im Multiplayer von Medal of Honor muss einfach jemand die Taliban sein.", so ein Sprecher des Unternehmens.Fragt sich, ob es Fox genehmer wäre, würden sich Briten und Amerikaner im Multiplayer-Modus bekriegen?
Auch die Bundeswehr äußerte sich übrigens kritisch zu Medal of Honor. In der Online-Ausgabe des Focus sagte Wilfried Stolze, Sprecher des Bundeswehrverbandes:
"Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben."
Weitere News zu Medal of Honor 
- 19.02.2011 Nächster Ableger der Shooter-Reihe bereits in Arbeit
- 14.01.2011 THQs Bilson: 'Ich hätte auf die Taliban verzichtet'
- 07.01.2011 Nachfolger bereits in Arbeit?





Fan werden
Newsletter 
RSS 


Lazaruz
23.08.2010, 17:10 Uhr
Keldorn2k
23.08.2010, 15:28 Uhr
http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,713257,00.h
tml
Todesritter2k
23.08.2010, 14:50 Uhr
Es ist wie immer: USA und UK sind sich einig und deutschland kuscht artig hinterher. So wie immer.
Zamzamah
23.08.2010, 14:50 Uhr
Dennoch kann man Regeln aufstellen, mit denen man das beste für alle Parteien rausholt.
Das ist aber nicht vorhanden, wenn Steinigung auf Ehebruch steht. Bei Frauen nur.
Die US-Soldaten sind keine Unschuldslämmer, aber durch die Ausbildung, die sie den Lokalen liefern sind sie ein besseres Übel als religiöse Extremisten.
Todesritter2k
23.08.2010, 14:48 Uhr
Skandalgames zieht die Massen nur noch mehr an.D as war bei Manhunt in Deutschland so und wird hier auch so sein. Ich überlege mir auch das Spiel zu kaufen. Alleine schon weil es der Bundeswehr nicht passt.
Koibito
23.08.2010, 14:46 Uhr
Achso und die Deutschen sind besser?
Und nizzie du zockst da keine US Soldaten sondern die Menschen der Tee-Time.
US ist nicht GB... sollte jeder wissen.
Arkitan
23.08.2010, 14:45 Uhr
nizzie
23.08.2010, 14:44 Uhr
doublefrag
23.08.2010, 14:44 Uhr
2. Die Taliban, globaler gesprochen, die Inslamisten (nicht Molems!!!), leben in einer Entwicklungsstufe, die wir im Mittelalter durchgemacht hatten. In dieser Zeit war die Wertigkeit der Religion in unserer Region ähnlich stark verankert und ähnlich brutal in ihren Wirken.
Somit stimme ich Zam zu, dass die Taliban auch in meinem moralischen Bild das Übel sind. Das muß aber nicht heissen, dass das jeder Afghane oder jeder Moslem so sieht.
Moral ist halt etwas sehr subjektives und in jeder Gesellschaft anders... Man muß dazu nur über den Teich schauen und sich die (aus meiner Sicht) prüden Amis anschauen! Selbst in der westlichen Welt gibt es Unterschiede.
3. Nun aber zum Thema.
Aus meiner Sicht gibt es keinen Unterschied ob man nun einen Ami, einen Taliban oder einen Nazi in einem Shooter spielt!
Es ist viel mehr eine Schwäche so pickiert darauf zu reagieren... und kurzsichtig, da sich die EA Manager sicherlich schon die Hände reiben und über den geilen PR Erfolg die progostizierten Verkaufzahlen nach oben schrauben!
Todesritter2k
23.08.2010, 14:42 Uhr